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Erklärung der fünf Wirtschaftsweisen: Währungsunion befindet sich in Systemkrise

Die fünf Wirtschaftsweisen haben sich in einer gemeinsamen Erklärung zur Krise in den Euro-Ländern sowie dem derzeitigen Streit unter Wirtschaftswissenschaftlern zu den jüngsten EU-Beschlüssen geäußert.

So sieht der "Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung" in den derzeitigen Problemen eine Systemkrise, welche die Einheitswährung Euro insgesamt und die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands gefährde.

Die Wirtschaftsweisen schlagen einen Schuldentilgungsfonds vor, der die Schulden der Euro-Länder vereinheitlicht und ab einer bestimmten Höhe auslagert. Gegenüber dem Fonds sollen die Staaten zu Zahlungen verpflichtet werden, aber gleichzeitig ihr Haushaltsrecht behalten.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: System, Erklärung, Eurokrise, Wirtschaftsweise, Währungsunion
Quelle: derstandard.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2012 12:29 Uhr von Politikkritiker
 
+3 | -0
 
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"Die Wirtschaftsweisen schlagen einen Schuldentilgungsfonds vor, der die Schulden der Euro-Länder vereinheitlicht und ab einer bestimmten Höhe auslagert. "

Wohin auslagert? Einfach wegzaubern wie man momentan Geld herzaubern kann?

"Gegenüber dem Fonds sollen die Staaten zu Zahlungen verpflichtet werden, aber gleichzeitig ihr Haushaltsrecht behalten."

Irgendwie ein Widerspruch....
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09.07.2012 14:36 Uhr von magnificus
 
+2 | -0
 
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Ich glaube eher: an eine Krise des Systems durch das Kapital. Zuviel Macht ohne Kontrolle.
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09.07.2012 15:03 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Zu Zahlungen verpflichtet, Haushaltsrecht behalten: Super Plan...

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