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Frankreich: Öffentlichkeit schockiert - TV sendet Polizeigespräche mit Attentäter

Im März diesen Jahres ließen sieben Menschen bei drei Anschlägen in Frankreich ihr Leben. Dahinter steckte in allen Fällen Mohamed Merah. Am 22. März konnte Merah schließlich von der Polizei erschossen werden. Doch obschon der Attentäter nun tot ist, sorgt er weiter für Schlagzeilen in Frankreich.

Denn der Fernsehsender TF1 strahlte vor kurzem Mitschnitte der Funkgespräche zwischen Polizei und Täter aus. Große Teile der Bevölkerung, wie auch der französische Innenminister Manuel Valls, zeigten sich von der Veröffentlichung entsetzt. Wie der Sender an das Material gekommen ist, ist nicht klar.

Auch die Familien von Täter und Opfern zeigten sich schockiert. Mittlerweile wurden Eilanträge gestellt, um weitere Ausstrahlungen zu untersagen. Vorermittlungen wegen Verletzung des Ermittlungsgeheimnisses wurden eingeleitet. Nach eigenen Angaben gehörte Merah dem Terrornetzwerk al-Qaida an.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: TV, Frankreich, Attentäter, Öffentlichkeit
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2012 10:27 Uhr von Filzpiepe
 
+41 | -3
 
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Und: worum gings da? Was ist so schockierend? Ich bin nach der "News" genauso im Unklaren, wie vor der "News"...
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09.07.2012 10:28 Uhr von esKimuH
 
+24 | -10
 
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"Auch die Familien von Täter...zeigten sich schockiert."

Die sollen mal schön die Füße still halten!
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09.07.2012 10:32 Uhr von sandra89
 
+13 | -14
 
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Wündertütennews: Ok, viel Bla Bla Bla..
und wo ist der SCHOCK der dieser Reissertitel vermittelt?
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09.07.2012 10:38 Uhr von ROBKAYE
 
+25 | -14
 
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Zum Nachdenken anregen: In einem Interview mit der Zeitung Le Parisien sagte die Anwältin Zahia Mokhtari, sie hat Videos die während der Belagerung aufgenommen wurden zugespielt bekommen die zeigen, Merah wurde grundlos getötet, die Polizei wollte ihn gar nicht lebend fangen. Jemand der an der Aktion beteiligt war hat ein Interesse, dass die Wahrheit herauskommt und ihr deshalb die Videos geschickt.

Mokhtari sagte vor der Presse in Algier, "Merah wurde manipuliert und in der Folge liquidiert, so dass die Wahrheit nicht den Tag erlebt." Laut der Anwältin hatte Mohamed Merah während der Belagerung auch "gebeten, mit der Presse zu sprechen, aber dies wurde abgelehnt."

Mokhtari sagte, sie will nach Paris diese Woche reisen, um mit einem französischen Anwalt eine Klage gegen die französchen Behörden einzureichen. Sie sagte, die 20-minütigen Videos wurden ihr von Leuten übergeben, die "im Mittelpunkt der Ereignisse standen", welche die "Wahrheit bekanntmachen wollen". Sie fügte hinzu, sie hätte "Vertrauen in die Integrität und Unparteilichkeit der französischen Justiz".



Und jetzt wo die Anklage auf dem Weg ist, wird plötzlich der erschütternde Gesprächsverlauf zwischen Polizei und dem "MUTMAßLICHEN" Attentäter veröffentlicht? Solche "Zufälle" haben immer irgendwie ein bißchen Geschmäckle, finde ich...gibt es die Originalaufnahme irgendwo zu hören? Oder besteht das Gespräch aus einem abgeschriebenen Text? ...darüber gibt die News leider keine Auskunft... ich bin mal sehr gespannt...

Mittlerweile sollten auch alle halbwegs aufgeklärten Internetnutzer wissen, dass "al-Quaid" keine Terrorgruope ist, sondern eine von Mr. Cheney und Mr. Kissinger finanzierte und aufgebaute Truppe von arabischstämmigen Söldnern, die damals in Saudi-Arabien angeheurt und nach Afghanistan verfrachtet wurden, um die Taliban im Kampf gegen die russischen Besatzer zu unterstützen... Mitglieder der al-Quaida waren es auch, die durch die CIA in Libyen eingeschleust wurden, um Gaddhafi ins Jenseits zu befördern. Und wie eine aktuelle VON DER BILDZEITUNG, ja, man list richtig, BILDZEITUNG! herausgegebene News von heute zitiert, ist es auch die al-Quaida Söldnertruppe, die in Syrien einen vom Westen finanzierten Aufstand gegen Assad durchführt...

http://www.shortnews.de/...

Wenn also der Name "al-Quaida" im gleichen Atemzug mit einem angeblich "terroristisch veranlagtem" Einzeltäter fällt, dann STIMMT was NICHT mit der Geschichte...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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09.07.2012 11:31 Uhr von Bobbelix60
 
+9 | -8
 
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@j.wankelbrecher: "keiner braucht mörder und terroristen!"
Diesem Satz wird jeder normal denkende Mensch zustimmen. Dafür hätte es ein Plus gegeben.

Aber leider hattest du zuvor diesen Satz abgegeben:
"dass der mörder erschossen worden ist, war die einzig richtige entscheidung der polizei!"
Insgesamt hast ein Minus von mir bekommen.

Grundsätzlich sollte jeder Verbrecher das Recht bekommen, sich zu seinem Handeln zu äußern. Merah bekam keine Chance. Vielleicht wollte man das auch verhindern?!?
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09.07.2012 12:31 Uhr von skipjack
 
+4 | -3
 
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@ROBKAYE: Das ist der "Hammer"...

Geahnt hatte ich es, jedoch als irreal wieder "abgestempelt", da solche "Thesen" eigentlich als zu kirre gelten...
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09.07.2012 13:34 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -3
 
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@dungalop: >Und welche Chance bekamen seine Opfer?<

Darum geht es überhaupt nicht.
Du hast nicht verstanden, WARUM WIR ALLE so viel Wert darauf legen, dass der Täter, egal, was er getan hat, eine Chance erhält, sich zu erklären.

Wir legen da so viel Wert drauf (in Deutschland und in Frankreich), weil wir uns nach übelsten Erfahrungen in der Vergangenheit dazu entschlossen haben, ein Rechtssystem zu etablieren, in dem unveräusserliche Menschenrechte gelten!
(Unveräusserlich heisst dabei unter anderem, dass man diese auch durch schlimmste Taten nicht verwirken kann. Man will keine Ausnahme in der Gültigkeit dieser Rechte zulassen, da eine Ausnahme immer Wegbereiter für die nächste ist).

Aus dem Grund hat ein mutmaßlicher Täter IMMER das Recht auf ein Verfahren. Und im Interesse des Erhalts unserer Rechtssystem wollen wir auch, dass jeder mutmaßliche Täter ein Verfahren bekommt., damit kein Schmus passiert.
Denn dass Polizisten im Zuge der Verhaftung jemanden umbringen, der andernfalls z.B. Aussagen über etwaige Korruption in Polizeikreisen getätigt hätte, ist ja durchaus schon vorgekommen.
Eine Untersuchung und ein Verfahren ist daher IMMER wichtig.
Mal ganz zu schweigen davon, dass der Mann im Rahmen des Verfahrens vielleicht auch noch zu seinen Hintermännern ausgesagt hätte.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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09.07.2012 13:42 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -2
 
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Wieso regen sich eigentlich die Familien der Opfer darüber auf, wenn die Gespräche mit dem Täter veröffentlicht werden? Jene Gespräche sind von öffentlichem Interesse und schaden den Familien in keinster Weise. Was gibt es da aufzuregen?
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09.07.2012 13:52 Uhr von Perisecor
 
+2 | -6
 
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@ Robkaye: Nach 11 Jahren Verschwörungstheorien hast du noch immer nicht bemerkt, dass al-Qaeda mit den damals vom Westen unterstützen Mujahideen nicht deckungsgleich sind, sondern sich nur kleine Teile der Mujahideen (u.a. Osama bin Ladens Gruppe) abgespaltet haben, während der Großteil die Nordallianz formte und gegen die Taliban kämpfte.


Was man bei solch eklatanten Basiswissensmängeln vom Rest deiner Aluhut-Verschwörung halten mag, möchte ich lieber nicht im Detail ausführen...
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09.07.2012 14:52 Uhr von JESUS_CHRISTUS
 
+5 | -2
 
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Blödsinn! >Und welche Chance bekamen seine Opfer?<

>@Schwertträger:
>Darum geht es überhaupt nicht.
>Du hast nicht verstanden, WARUM WIR ALLE so viel Wert >darauf legen, dass der Täter, egal, was er getan hat, eine >Chance erhält, sich zu erklären.

Der wollte sich aber nicht erkären, sondern auf alles schiessen, was sich ihm näherte!
Von daher musste die Polizei so handeln. Ein eiskalter Mörder wurde seiner gerechten Strafe zugeführt...BASTA!
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09.07.2012 15:57 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -0
 
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Ick versteh datt auch nich: was hier wieder in ellenlangen Texten für "Verschwörungstheorien" ausgebreitet werden. Selbst bei einem der angeblich selber gesagt haben soll für was er sich hält. Es wird kopiert was das Zeug hält, aber keine nennt seine Quellen, damit man mal selber nachlesen kann.

Und demnächst warten alle solange und gehen derweil zur Tagesordnung über bis der Täter sich "erklärt". Und wenn er dann weiter schiesst und tötet kann man sich zurücklehnen und sagen: "Na, die ham aber Pech gehabt. Aber man musste ihm ja die Chance geben sich zu erklären".
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11.07.2012 08:31 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -0
 
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@dungalop: Du ja - aber ich schrieb von den ganzen Verschwörungstheoretikern, die selbst einen Mörder noch mit Samthandschuhen anfassen wollen.

Die können ja mal solche Mörder zum Kaffee einladen.

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