09.07.12 06:10 Uhr
 7.087
 

Abgetriebener Embryo ist heute 15 Jahre alt und feiert Geburtstag

Der 15-jährige Tim leidet an der schrecklichen Krankheit Down-Syndrom. Tim ist behindert. Eigentlich sollte er nie geboren werden, doch jetzt feierte er seinen 15. Geburtstag. Vor 15 Jahren erfuhr seine leibliche Mutter im sechsten Schwangerschaftsmonat, dass ihr Sohn am Down-Syndrom leiden wird.

Kurzerhand entschloss sie sich, das Kind abzutreiben. Die Ärzte entnahmen ihr den namenlosen Embryo und legten ihn einfach unversorgt zur Seite, damit er stirbt. Doch als ein anderer Arzt bei Schichtwechsel den Embryo sah, leitete er Notfallmaßnahmen ein.

Wie durch ein Wunder überlebte der Embryo. Heute heißt er Tim und wohnt bei einer Pflegefamilie. "Ich muss ihn wickeln, anziehen und waschen. Ich stehe jeden Morgen mit ihm auf und singe jeden Abend an seinem Bett das Lied ‚La-Le-Lu‘", erklärt seine Pflegemutter Simone Guido.


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Familie, Geburtstag, Name, Abtreibung, Embryo
Quelle: www.bild.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Erste Schaffnerin Frankreichs bekommt 120.000 Euro Entschädigung wegen Sexismus
Wien: Als vermisst gemeldete 16-Jährige aus Bordell befreit
Soest: Kinder spielen mit Kater Fußball und verletzen Tier schwer

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
09.07.2012 07:04 Uhr von saber_
 
+55 | -9
 
ANZEIGEN
der junge hat ja mal maechtig glueck gehabt mit seinem arzt! der hat s jetzt mit sicherheit gut in seinem leben...


ich kanns ja verstehen wenn sich die eigenen eltern um ihre behinderten kinder kuemmern... denn es sind ihre kinder!

aber ich kanns genauso gut verstehen wenn die eltern kein behindertes kind in diese welt setzen moechten... was soll daran verwerflich sein?

so hart es klingt, aber der mensch (und jede andere spezies auch) ist nicht so weit gekommen indem auf schwache individuen geachtet wurde... nur die staerksten gene haben ueberlebt...

das ist die harte wahrheit, sorry! nur eben ist der mensch schon so weit als das er auch die schwachen mitglieder seiner gesellschaft mitziehen kann.
Kommentar ansehen
09.07.2012 07:36 Uhr von Pssy
 
+7 | -23
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
09.07.2012 07:42 Uhr von DieHunns
 
+10 | -42
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
09.07.2012 07:58 Uhr von saber_
 
+22 | -1
 
ANZEIGEN
@Pssy: dann sind alle tiere dieser welt auch psychopaten?

meinste eine bauernfamilie von vor 100-150 jahren haette sich ein behindertes kind leisten koennen?

die kinder mussten arbeiten um ueberleben zu koennen... noch heute ist das in manchen teilen der erde noch so...

da besteht garnicht die moeglichkeit sich um jemanden zu kuemmern der zu schwach ist...obs dir gefaellt oder nicht
Kommentar ansehen
09.07.2012 08:06 Uhr von xeslarO
 
+21 | -3
 
ANZEIGEN
Nach Ausbildung: der inneren Organe, ab der neunten Schwangerschaftswoche, wird der Embryo als Fetus (auch Fötus geschrieben) bezeichnet.

Allein deswegen bekommt die News ein Minus... Weil man nicht jeden Scheiß, den die Bild verzapft, unkorrigiert weitergeben muss... Recherche und gutes Allgemeinwissen erwartet man auch von Webreportern...

[ nachträglich editiert von xeslarO ]
Kommentar ansehen
09.07.2012 09:09 Uhr von omar
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
Das einzig interessante an der News ist die Tatsache, dass ein Arzt es geschafft hat einem abgetriebenen Embyro das Leben zu retten (egal ob behindert oder nicht). Respekt für diese medizinische Leistung.
Unabhängig davon sind die News von Crushial eher eine "schreckliche Krankheit"...
Zudem ist ein Behinderung (auch wenn Sie das Resultat einer Krankheit ist) per se keine Krankheit.

[ nachträglich editiert von omar ]
Kommentar ansehen
09.07.2012 09:11 Uhr von LoneZealot
 
+6 | -5
 
ANZEIGEN
@saber_: "aber ich kanns genauso gut verstehen wenn die eltern kein behindertes kind in diese welt setzen moechten... was soll daran verwerflich sein? "

Es passt nicht in die "Lebensplanung" der meisten Menschen. Es kann ja jeder selbst mal überlegen wann er eine Person mit Down-Syndrom gesehen hat. Bei mir müsste ich das in Jahren oder Jahrzehnten angeben, als Kind habe ich hin und wieder so ein Kind gesehen.

Die Gesellschaft ist es die solche Kinder aufgrenzt, dann kommen dann Sprüche wie "Warum tust Dir Dir das an? Da muss doch heute nicht mehr sein!"

Kinder müssen heute perfekt sein und ja nicht auffallen, beides trifft auf behinderte Kinder nicht zu.

Allein schon das Trisomie 21 eben keine Krankheit sondern ein Gendefekt ist, kriegen einige schon nicht auf die Kette.

Und das sich Kinder mit Trisomie 21 auch gut entwickeln können, das ist schon viel zu hoch für die meisten.

Kinder mit Down-Syndrom werden oft unterfordert obwohl sie auch eine "normale" Schule besuchen können, es gibt sogar einen Mann mit Down der studiert hat und so seinen Doktor gemacht hat.

Unterm Strich bleibt eben die traurige Tatsache das dem Leben an sich kaum noch Respekt entgegen gebracht wird und das man lieber alles "wegmachen" lässt was nicht ins Leben passt.

[ nachträglich editiert von LoneZealot ]
Kommentar ansehen
09.07.2012 09:25 Uhr von Loona69
 
+1 | -13
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
09.07.2012 10:04 Uhr von esKimuH
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@Loona69

So ein Blödsinn!

__

Ein Embryo der 15 Jahre alt ist?
OHJE!
Kommentar ansehen
09.07.2012 10:24 Uhr von SnuggleS_DD
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
down-syndrom ist keine krankheit! down-syndrom ist eine genetische veränderung und keine "schreckliche krankheit". diese kann jedoch mit den unterschiedlichsten begleiterscheinungen einhergehen, wie bspw. schwerste herz- oder lungenschädigungen. muss aber nicht! geistige defizite sind zwar immer der fall, jedoch kann die ausprägung sehr unterschiedlich sein. so gibt es sogar menschen mit down-syndrom, die einen hochschulabschluss haben (http://de.wikipedia.org/...). andere wiederum, wie dieser tim, hat es schwerer erwischt, was mit sicherheit aber auch an der fehlenden erstversorgung nach der "entbindung" liegt.
ich habe selbst ein kind mit DS und liebe es über alles. man kann sehr viel von diesen menschen lernen.
Kommentar ansehen
09.07.2012 10:57 Uhr von RoffelToffel
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Och, na dann Happy Birthday Crushitl !
Kommentar ansehen
09.07.2012 11:23 Uhr von kleines333
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
nicht einfach: erstens mal ist die entscheidung zur abtreibung keine einfache. ich bin mutter und kann mir nicht vorstellen, wie schrecklich es wäre so eine entscheidung treffen zu müssen.
zweitens sind menschen mit down-syndrom seeeeehr anstrengend und pflegebedürftig. mein onkel ist betroffen, er ist mittlerweile 55 jahre alt. meine oma hat ihr ganzes leben für ihn gesorgt, und mein opa tut dies seit dem meine oma tot ist. der geistige zustand verfällt jeden tag mehr. ich möchte mit niemandem tauschen, der ein behindertes kind hat, ein normal entwickeltes kind ist schon sehr anstrengend.

zur news an sich: ich finde den umstand, dass ein embryo der abgetrieben wird/werden soll einfach so liegen gelassen wird sehr unwürdig und quälend. wer weiss denn, was so ein fötus im sechsten monat schon alles empfinden kann. furchtbar, dass sowas passiert.
ist ja schön, dass ein anderen arzt den fötus gerettet hat, aber hätte er nicht wissen müssen, dass da schon nach ein paar minuten hirnschäden entstehen? glaube, da kann man sich drum streiten, was nun die richtige entscheidung eines arztes ist.
Kommentar ansehen
09.07.2012 12:01 Uhr von LordinHelmchen
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
es ist schwierig ich kenne Familien mit behinderten Kindern, habe auch im Rahmen eines Praktikums viel mit Menschen mit Behinderung gearbeitet...
Viele Eltern sagen, dass diese Kinder eine besondere Bereicherung sind, auch wenn sie mehr Aufmerksamkeit und Zeit benötigen als andere, da sie ihre Gefühle anders zeigen, zum Teil auch Liebe und Zuneigung viel extremer.
Die Entscheidung, ein eventuell behindertes Kind abzutreiben ist keine leichte. Ich kenne jemanden, der sich entschlossen hat, ein Kind zu bekommen, von dem gesagt wurde, es würde wahrscheinlich schwer geistig und körperlich behindert sein. Der Termin für die Abtreibung stand damals schon, aber sie haben das Kind behalten und es ist komplett gesund gewesen...
Nicht jede solche Diagnose zieht also auch ein diagnostiziertes Krankheitsbild mit sich. Ich weiß nicht, wie ich in dem Fall handeln würde, denn Abtreibungen sind generell ein sehr schwieriges Thema, wobei ich ehrlich gesagt nichts von durch Menschenhand bestimmter Selektion halte.
Ich finde es toll von der Pflegefamilie, dass die ein Kind mit Behinderung bei sich aufgenommen haben, es gibt leider bestimmt nicht viele, die das tun würden.
Kommentar ansehen
09.07.2012 12:12 Uhr von Xanoskar
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
@LoneZealot: Das Problem bei vielen Down-Syndrom Kindern ist das sie nahe an Inselbegabungen sind und auch in ihrer emotionalen Entwicklung gestört sind. Ich hatte das Glück/Pech in sogenannten Integrationsschulen gewesen zu sein die immer mindestens ein Psyschich/Physisch erkranktes Kind in den Klassen hatte, und sry davon waren mehr wie 50% nunmal Down-Syndrom Kinder. Diese Personen sind nett und doch musste ich für mich feststellen das ich damit nicht klarkomme. ICH Persönlich würde kein behindertes Kind erziehen wollen und würde zumindest mit meiner Lebensgefährtin über eine Abtreibung reden, aber auch die Möglichkeiten einer Pflegefamilie in betracht ziehen.

Es mag sein, dass es daran liegt das es nicht in meine Lebensplanung passt, das es im Grunde in keiner Lebensplanung platz hat die Kinder so umsorgen zu müssen das ein persönliches Leben möglich ist, das hört mit den 18 Geburtstag nicht auf. Dazu kommt die zu erwartende geringere Lebenserwartung und die Belastung für die Gesellschaft.

Gleichermaßen muss ich sagen das, wenn der Fötus schon lebensfähig war, hier eine schon sehr kritische Situation vorliegt und man nicht mal schauen müsste (auch für sich selber) ob dies nicht versuchter Mord war (rechtliche Person und so)
Kommentar ansehen
09.07.2012 13:09 Uhr von LoneZealot
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@Xanoskar: "Es mag sein, dass es daran liegt das es nicht in meine Lebensplanung passt, das es im Grunde in keiner Lebensplanung platz hat die Kinder so umsorgen zu müssen das ein persönliches Leben möglich ist, das hört mit den 18 Geburtstag nicht auf. Dazu kommt die zu erwartende geringere Lebenserwartung und die Belastung für die Gesellschaft. "

Das ist es es was ich meinte, für behinderte Menschen ist eben kein Platz mehr beim Einzelnen oder in der Gesellschaft.

"Gleichermaßen muss ich sagen das, wenn der Fötus schon lebensfähig war, hier eine schon sehr kritische Situation vorliegt und man nicht mal schauen müsste (auch für sich selber) ob dies nicht versuchter Mord war (rechtliche Person und so) "

Das ist seit Jahren gängige Praxis in Krankenhäusern, die Kinder werden einfach nicht versorgt und es wird gewartet bis sie sterben.
Man kann sich ja vorstellen was aus dem Jungen geworden wäre, hätte er die Chance gehabt normal geboren oder zumindest direkt versorgt zu werden.

Vielleicht können sich ja einige hier, angesichts diverser Kommentare, vorstellen was Familien mit behinderten Kindern in dieser Gesellschaft durchmachen müssen.

Die Frau die abgetrieben hat bekommt mehr Verständnis als die Frau die das Kind behalten hat.

Refresh |<-- <-   1-15/15   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

AfD Saarland: Abstimmung über IQ-Test für Neumitglieder
Thailänderin prophezeit Vermögen zu ihrem Tod: Ihre Sarg-Nummer sind Lottogewinn
Erste Schaffnerin Frankreichs bekommt 120.000 Euro Entschädigung wegen Sexismus


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?