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Allianz-Chef Michael Diekmann warnt vor Wiedereinführung der D-Mark

Der Chef des Versicherungskonzerns Allianz, Michael Diekmann, hat nun vor der Wiedereinführung der D-Mark gewarnt.

"Wir haben die Rückkehr zur D-Mark ökonomisch durchgerechnet. In diesem Szenario würde Deutschland in eine tiefe Depression abrutschen, das Bruttoinlandsprodukt würde eine Zeit lang mit zweistelligen Raten schrumpfen", sagte Diekmann.

Eine neue Strategie für die Eurozone muss her, damit die Krise überwunden werden kann. Ob mit einem gemeinsamen europäischem Haushalt oder gar einem Fiskalpakt. Der Konzernchef verlangt, dass die Gedankenspiele der Rückkehr zur D-Mark beendet werden.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Allianz, D-Mark, Wiedereinführung, Michael Diekmann
Quelle: www.n-tv.de

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71 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.07.2012 20:16 Uhr von shadow#
 
+25 | -44
 
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07.07.2012 21:00 Uhr von no_trespassing
 
+58 | -12
 
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Kann man diese Berechnung mal sehen? Trauen sich die Herrschaften mal, das gesamte Pamphlet zu veröffentlichen oder muss man sich mit dem Fazit zufriedengeben?

Ich schätze (wie so oft) letzteres.

Die Wirtschaft wird in den ersten 1-2 Jahren tatsächlich etwas zurückgehen, aber nur deshalb, weil alle erstmal realisieren, wie teuer das ganze geworden ist.

Kein SCHWEIN zahlt für ein Bier oder eine Cola im Stadion 8 DM für 0,4 Liter.

Eine Eiskugel 0,90 EUR (!!!). Das sind 1,80 DM! Zum Vergleich: Im Jahre 2002: 0,60 Pfennig. Preissteigerung in 10 Jahren: +200%.
Aber die Milch ist ja angeblich so teuer geworden...witzig! Die Bauern haben vor ein paar Jahren aus Protest gegen den Preisverfall die Milch auf die Straße gekippt.

1 Packung Aufschnitt 1,99 EUR. Vor 10 Jahren: 1,49 DM.

1 Kilo Äpfel: 2,49 EUR, das sind gerade mal 4 Stück. Vor 10 Jahren: 1,99 DM.

1 Kilo Kirschen kostet heute 7,99 EUR (!!!). Ich schreib´s so fett, wie es hier nur geht: 16 MARK FÜR EIN KILO KIRSCHEN!!!

Von der Gastronomie reden wir gar nicht erst. Warum boomen eigentlich die XXL-Schnitzel-Restaurants? Weil die Leute hier wenigstens für 9,95 EUR noch was bekommen. Die meisten nehmen sich die Hälfte für zu Hause mit.

Das Leben ist dank des Euros schweineteuer geworden.
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07.07.2012 21:56 Uhr von shadow#
 
+16 | -21
 
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@Terrorstorm: Nein, ich habe das 2002 nicht bemerkt, weil da nichts zu bemerken war.

Die Eisdielen haben ihre Preise massiv erhöht, weil sie das konnten. Die Bäckereien haben das auch getan, nur ein paar Jahre später. Die Lebensmittelpreise haben sich im Vergleich zu allgemeinen Teuerungsrate nicht erhöht.
Natürlich ist alles teurer geworden. Nennt man Inflation - die war vor dem Euro nicht geringer.

Das Ganze ist dümmliches Waschweibergeschwätz!
Wenn irgendwo was teurer wird, wird das auf den bösen Euro geschoben, nicht auf diejenigen die die Preise erhöhen.
Nur was kann bitte die Währung dafür? Und gezahlt wird dann trotzdem.
Außerdem kannst du mir gerne erklären, wer damals im Büro oder am Band 8.000 Mark Brutto verdient hat. Das ist heute für Festangestellte die ein paar Jahre im Job sind ein völlig normaler Verdienst.

@no_trespassing
"Kein SCHWEIN zahlt für ein Bier oder eine Cola im Stadion 8 DM für 0,4 Liter."
Doch, tun sie. Auch bei deinen anderen Beispielen. Was ändert eine Zahl daran?
Quizfrage: Wo hat irgendeinen dieser Preise der Euro verursacht?
Wenn du die Existenz der Außenwirtschaft nicht komplett ignorieren würdest, wüßtest du auch dass wir ohne Euro richtig, richtig am Arsch sind.
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07.07.2012 22:30 Uhr von CoffeMaker
 
+20 | -3
 
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"Doch, tun sie. Auch bei deinen anderen Beispielen. Was ändert eine Zahl daran?"

Nein, je größer die Zahlen desto teurer erscheint der Preis desto mehr hängt der Normalverdiener an seinem Geld. Das ist ein psychologischer Effekt.
Den dicksten Reibach hat man nach der Umstellung von DM zu € gemacht als man die Artikel die < 1DM einfach 1:1 umpreiste.
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07.07.2012 22:31 Uhr von no_trespassing
 
+23 | -5
 
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@shadow: >>Doch, tun sie. Auch bei deinen anderen Beispielen. Was ändert eine Zahl daran?

Ganz einfach: Weil die Zahl gefühlt kleiner ist, Stellt doch mal die Preise auf DM um, dann wird der Konsum in den Keller gehen, weil alle realisieren, wie teuer es geworden ist.

Wenn ich zu McD gehe, dann nur mit Rabattgutscheinen. Und die Cola kauf ich vorher beim Lidl und bringe sie mir mit. Sogar im Restaurant verzichte ich öfters auf Getränke ("danke, hab schon").

Strecken unter 3km lauf ich spät abends, weil mir das Taxi zu teuer ist. Selbst wenn´s regnet.

Viele Sachen kaufe ich gebraucht, wo sie den größten Wertverlust hinter sich haben. Ein Neuwagen? Im Leben nicht. 3 Jahre alt muss er sein. Was glaubste, warum die Autoindustrie mittlerweile jeden 3. Wagen auf sich selbst zulässt und dann als Jahreswagen mit 40% Rabatt an Private verkauft? Vom Privatkundengeschäft kann heute kein Fahrzeughersteller mehr existieren.

>>Quizfrage: Wo hat irgendeinen dieser Preise der Euro verursacht?

Wie gesagt, der kleiner gewordene Preis durch die Division 1,95583 ließ Spielraum nach oben. Ein Schnitzel, das heute 10,95 EUR kostet, wirkt nicht sehr teuer, aber wenn man bedenkt, dass das 22 DM sind, dann hätte das heute niemand bezahlt.

>>Wenn du die Existenz der Außenwirtschaft nicht komplett ignorieren würdest, wüßtest du auch dass wir ohne Euro richtig, richtig am Arsch sind.

Du spinnst doch! Mit starker Währung wären Erdöl und Gas VIEL billiger. Alle Importprodukte wären das. Hört bloß mit diesen dämlichen Exportweltmeister-Märchen auf. Was haben wir denn? Außenstände in Schuldscheinen, weil die anderen Länder nicht imstande sind, die Rechnung für den Export zu bezahlen. So siehts aus.
Wenn einer am Arsch wäre, dann die Länder mit Weichwährung. Deutschland hätte ganz gewiss keinen Nachteil.

Und zeig mit Bandarbeiter oder Büroleute, die 4000 EUR brutto bekommen.
Die meisten Bandarbeiter sind befristet eingestellt und können froh sein, wenn sie mit Schichtzulagen ihre 2500 EUR brutto bekommen.
Uni-Absolventen bekommen oft nicht mal 2000 EUR brutto.
Geh doch mal ins Forum wiwi-treff.de und lese, wie sich alle beklagen.

Ich persönlich zahle nicht mal die geforderten Preise und bin regelrecht zu einem Geizhals avanciert. Ich finde das selbst nicht gut, aber wenn ich sehe, wie viele Leute die Preissteigerung ignorieren und dann jammern, dass sie mit dem Geld nicht hinkommen, dann wundert mich nix mehr.
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07.07.2012 23:26 Uhr von no_trespassing
 
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@BastB: Ganz einfach: Weil ich meinen Konsum daran orientiere.
Ich bin da extrem preisbewusst.
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07.07.2012 23:38 Uhr von SeriousK
 
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naja: warum
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07.07.2012 23:43 Uhr von Perisecor
 
+9 | -13
 
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@ no_trespassing: Deine Kommentare haben nur leider einen großen Haken:

Du ignorierst die Inflation. Selbst wenn man mal bei dem Preis von 60 Pfennig für eine Eiskugel bleibt (wobei für 2001 auch 1 DM bis 1,20 DM realistisch sind), so hat eine Kugel Eis 1970 nur 10-30 Pfennig gekostet.

Hast du dich also in den 90er Jahren auch hingestellt und dich beschwert, wie unglaublich doof die DM doch ist?




Versteh das bitte nicht falsch - aber jemand, der es sich nicht leisten kann (oder möchte, weil er sparen "will") im Restaurant oder sogar bei McDonalds ein Getränk zu trinken, ist sicher nicht die Person, der ich die größte Kompetenz bei einem solch schwierigen Thema zutraue.


So lässt du völlig außer acht, dass Deutschland massiv an Vertrauen einbüßen würde, würde es mit seiner Währung anfangen zu spinnen. Geld und damit Währungen basieren aber auf Vertrauen - die DM war stark (aber deutlich schwächer als es der Euro ist), weil Deutschland beständig war und die Deutschen als zuverlässige Arbeiter gelten.

Dieses Vertrauen ist es übrigens auch, weshalb Deutschland wunderbare Ratings genießt.



Wer billiges Öl und Gas nutzen soll, wenn die heimische Fahrzeugindustrie den Bach runter gegangen ist - von den ganzen Mittelständlern, die vom Export leben ganz zu schweigen - weiß ich auch nicht.

Deutschland hat mit 81 Millionen Menschen zwar einen relativ großen Binnenmarkt, der ist aber stark gesättigt und viele Firmen produzieren eben nicht für den Endkunden.


Deutschland ist im B2B Bereich stark, B2C ist für viele Firmen nur ein Nebenerwerb, der manchmal nur über den Werksverkauf realisiert wird.



Dass andere dann ´noch mehr´ am Arsch sind, ist natürlich ein tolles Argument. Nur weil andere noch stärker fallen, heißt das nicht, dass der deutsche Fall nicht trotzdem sehr schmerzhaft wird - und andere sich vielleicht am weniger hart gefallenen Deutschland bereichern möchten.



Letztlich ist die EU und der Euro nämlich auch ein Garant für Frieden in Mitteleuropa.
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07.07.2012 23:51 Uhr von Perisecor
 
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@ Harry.Mata: "Und was ist von der ach so tollen Währung übrig geblieben?"

Der Euro ist nach wie vor die zweitstärkste Währung der Welt - nach dem US-Dollar (der auf Öl basiert) und weit vor dem britischen Pfund.

Schlechtgeredet wird er eigentlich nur innerhalb Europas.


In Nordamerika interessiert man sich nur wenig für den Euro und die meisten Menschen in Afrika, Asien und Südamerika wissen wahrscheinlich garnicht, was das ist.




"Wie oft arst Du denn bisher im Urlaub, wo das "lästige Umrechnen und Umtauschen" wegfiel?"

Dieses Urlaubsargument war doch immer nur Candy für die Bevölkerung.

Die großen Vorteile bestehen im Wegfall von lästigen Zollformularen, Umrechnungen in verschiedenste Währungen, am besten noch mit Zwischenwährungen, und den ständigen Vergleichen zwischen den europäischen Währungen - bis hin zu einem Exportstopp, weil Währung XY gerade allzuschwach ist.



"Und was das die jetzige Situation wert? "

Was ist denn die ´jetzige Situation´?

Ich war gestern - wie quasi jeden Tag - mit meiner Freundin essen. Höherpreisiges Gasthaus im Raum Heidelberg, etwa 200 Plätze. Alle waren (mehrfach) belegt.

Vom riesigen Gedränge in Mannheim Fußgängerzone ganz zu schweigen - egal ob Media Markt oder Engelhorn.



Aber gut, ihr Deutschen jammert ja gerne, auch wenn´s euch besser geht als ~185 anderen Ländern der Welt.
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08.07.2012 00:17 Uhr von Perisecor
 
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@ Butzelmann: Gold ist keine Währung.

Und in Krisenzeiten war Gold noch nie etwas Wert - gerade ihr Deutschen bzw. Europäer solltet das noch aus eurer Kindheit oder von euren Eltern und Großeltern wissen. Ein Goldamulett gegen ein Laib Brot oder einen Sack Kartoffeln.


Stabil ist Gold auch nur auf eine Zeitspanne bezogen, die das typische Menschenleben beinahe übersteigt. Und gerade jetzt, zu Zeiten einer großen Goldblase, würde ich darauf eher nicht wetten. Dann lieber Platin oder, Allzeitbegehert, Zigaretten und Alkohol.



Das Schlussplädoyer war übrigens "Aber gut, ihr Deutschen jammert ja gerne, auch wenn´s euch besser geht als ~185 anderen Ländern der Welt." - das von dir zitierte ist lediglich eines, wenn nicht gar das stärkste, Pro-EU/Euro-Argument.
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08.07.2012 00:39 Uhr von shadow#
 
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@Harry.Mata: "Ich kann mich noch gut an Deine Jubeltreads erinnern, als damals der Euro eingeführt wurde..."

Wirklich? Ich nicht. Hab ich vielleicht prophezeit dass diejenigen mit den 1:1 Umrechungsphantasien Trottel sind?


"Und was ist von der ach so tollen Währung übrig geblieben?"

Mehr als von anderen ach so tollen Währungen.


"Hatten die anderen vielleicht doch recht?"

Nein, denke ich mal. Was sollen sie denn gesagt haben?


"Ach ja, Dein hauptargument... Wie oft arst Du denn bisher im Urlaub, wo das "lästige Umrechnen und Umtauschen" wegfiel?"

Urlaub mache ich zum größten Teil ausserhalb der Eurozone. Ich musste in diesem Jahr aber schon 2x kein Geld umtauschen. Und mein Hauptargument war das sicherlich nicht.


"Und was das die jetzige Situation wert?"

Was glaubst du denn? Dass wir ohne Euro in Markstücken schwimmen würden während Einhörner Regenbogen pissen?
Schau dir England an, das mit vergleichbaren Grundvoraussetzungen den Euro nicht eingeführt hat und schau dir ein paar historische Wechselkurse an.
Dann solltest du erkennen können dass es das sehr wohl wert war.
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08.07.2012 00:42 Uhr von Santiago0815
 
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hach servus Perisecor: ich berichte dir, das in Deutschland ca.30 % für unter 900Euro (nach abzügen) arbeiten gehen dürfen, gehöre selber dazu

Gesundheitswesen is am schlimmsten dran (nicht die Ärzte)
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08.07.2012 00:49 Uhr von Santiago0815
 
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noch ca 30 % arbeiten gar nicht: (Rentner, Kinder , Abgeordnete ...usw.)
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08.07.2012 00:51 Uhr von Santiago0815
 
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30 % sind Hartz4: und die letzten 10 % sind die, die das Geld bekommen ( NICHT VERDIENEN)
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08.07.2012 00:54 Uhr von Perisecor
 
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@ Butzelmann: "Papier(Geld) ist in schlimmen Zeiten auch nix wert...die Leute heizten damit ihre Öfen !"

Dafür kann man Papiergeld bis dahin ganz normal nutzen.

Gold lohnt sich in den Mengen, die normale Privatpersonen kaufen können, weder zur Absicherung bei leichten Krisen, noch zum Überleben in schweren Krisen.


Wie alle Edelmetalle ist der Verbrauch in der Industrie gering - gerade bei Gold und Silber, und dann auch meist in den Produkten, die in Krisenzeiten am wenigsten stark nachgefragt werden. Was bleibt ist ideologischer Wert (=> Schmuck) und davon kann man sich nicht ernähren.


"...wird der wahre Goldpreis explodieren !"

Da der Goldpreis schon seit vielen Jahren nichtmehr die tatsächliche Nachfrage (der Industrie) widerspiegelt, sondern vor allem Angstkäufe, wird der Preis tatsächlich explodieren - aber sicher nicht so, wie du dir das vorstellst.

Die Angleichung an die Realität wird für viele Tränen sorgen.


Da mit dem Platzen der Goldblase auch viele Schwellenmillionäre und die, die das gerne wären, betroffen sein werden, wird die Nachfrage sinken. Das wird u.U. dadurch verstärkt, dass panische Privatleute und vor allem Banken ihre Reserven realisieren und den Markt fluten, was den Preis weiter drückt.


Aber gl&hf mit deinen 100g Gold unter´m Kopfkissen.
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08.07.2012 00:56 Uhr von Perisecor
 
+3 | -4
 
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@ Santiago0815: Wie ich sehe, kennst du dich im Arbeitsmarkt ähnlich gut aus wie beim Thema Gültigkeit deutscher Gesetze und der Verfassung. ;)

Hast du dort eigentlich mittlerweile mal ein Argument gepostet? Nachdem von dir nichts kam, habe ich die News aus den Augen verloren...
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08.07.2012 00:57 Uhr von Santiago0815
 
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Persicor: ich frage mich ernsthaft, was COE in irgendeiner Firma der USA bedeutet. (wenns stimmt)

Du hast absolt keine Ahnung was es heißt unter 900 Euro im Monat zur verfügung zu haben. und all die Fragen und antworten übers Gold ... alter, was nützt dir irgendein Metall, wenn du nichts mehr zu Fressen bekommst ?
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08.07.2012 01:01 Uhr von Santiago0815
 
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@ Perisecor: schau dir das mal an : Sry geht nicht in Textform, würde zulange dauern !

http://www.youtube.com/...
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08.07.2012 01:07 Uhr von Perisecor
 
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@ Santiago0815: Und wieder hast du nicht alle Beiträge gelesen.

Butzelmann ist der Goldverfechter, ich versuche ihm zu erklären, warum er sich irrt.



"Du hast absolt keine Ahnung was es heißt unter 900 Euro im Monat zur verfügung zu haben."

Ich hatte während meines Studiums weit weniger Geld zur Verfügung. In meiner Heimat gibt es keine KfW die einem BAföG in den Arsch schiebt und meine Uni wollte pünktlich jedes Jahr ~$50.000. Als ich dann später nebenbei gearbeitet habe, habe ich dafür die ersten 3 Monate überhaupt kein Geld bekommen, sechs Monate war das Gehalt lediglich reisekostendeckend und erst ab dann habe ich an den von dir genannten 900€ geknabbert.


Glaube nur nicht, dass ich nichts geleistet habe um heute dort zu sein, wo ich bin - und vor allem dass ich gute Chancen darauf habe dorthin zu kommen, wo ich hin möchte.


Dass du so wenig Geld verdienst, ist natürlich schade für dich. Du wirst aber sicherlich verstehen, dass ich viel zu wenig über dich weiß, um mir eine Meinung darüber bilden zu können.
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08.07.2012 01:24 Uhr von Santiago0815
 
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@peri: mein Kommentar zum Gold ist unabhängig von deinem kommentar.

AUSBILDUNG : habe in meiner Ausbildung 715 Euro Bafög bekommen -325 Euro Miete = 390 Euro im Monat für alles andere. heute sogar weniger als Hartz 4.

kann man sich heut gar nicht mehr vorstellen wie das ging oder ?
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08.07.2012 01:37 Uhr von Perisecor
 
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@ Santiago0815: 54:05 Minuten lang muss ich mir das wirklich nicht geben.

Was mir so beim Reinschauen aufgefallen ist:

1) Beide beziehen sich auf Schäubles Souveränitätsaussage (wie du auch), verstehen aber die Kausalität nicht. Die habe ich dir bereits in der anderen News erklärt.
2) Der 2+4 Vertrag ist ausdrücklich als Start deutscher de jure Souveränität zu sehen.
3) Der linkssitzende Typ bezieht sich auf den Besatzungsstatus Berlins - der 2+4 Vertrag trat aber danach in Kraft. Neuere Gesetze stehen über älteren Gesetzen.
4) Der selbe Typ bezieht sich auf Resolution 56/83.
http://www.uni-graz.at/...
Seine Schlussfolgerungen kann ich aus der Resolution nicht herauslesen.
5) Er bezieht sich auf China. Offensichtlich weiß er nicht, dass bis in die 70er Jahre hinein nicht Mao Tse-Tungs Rotchina maßgeblich war, sondern die Republik China auf Taiwan, das alte Nationalchina.
Dass eines der beiden Chinas seine Besatzungsansprüche an Frankreich abgetreten hat, ist nonsense. Im Gegenteil: China konnte nichtmal seine Besatzungsansprüche auf Korea bzw. Japan durchsetzen, sondern war intern in mehrere Splittergruppen zerfallen.
6) BRD ist keine offizielle Abkürzung für die Bundesrepublik Deutschland. Sowas sollte man eigentlich wissen, wenn man auf diesem Niveau ein Interview führen möchte.
7) Der Name Bundesagentur für Arbeit wurde 2003 eingeführt - 13 Jahre nach 1990. An der Rechtsform hat sich aber nichts geändert - eine reine Imagekampagne also.
8) Das Völkerstrafgesetzbuch kennt keine Vererbbarkeit von Schulden o.ä. bis in die Dritte Generation ( http://www.gesetze-im-internet.de/... ). Das wäre auch gegen geltendes Recht, Sippenhaft gibt es in Rechtsstaaten nicht (siehe hierzu auch die Problematik mit der Ausschaffung in der Schweiz).
9) Die Staatshaftung ist nicht aufgehoben worden. Ein neues Gesetz dazu, welches Anfang der 80er Jahre eingebracht wurde, wurde vom BVerfG gekippt. Die Nachbesserung ging durch.
10) Es wird behauptet, Deutschland sei kein Mitglied der UN, sondern nur eine NGO.
Die UN selbst führt Deutschland aber (natürlich) als Vollmitglied - Deutschland saß auch schon mehrfach im Sicherheitsausschuss u.ä.
http://www.un.org/...
11) Es gibt und gab nie eine Art 60-Jahre-Frist in der HLKO.
http://www.krr-faq.net/...


Das sind mal die offensichtlichsten Fehler nach knapp 8 Minuten.



Bist du dir sicher, dass du dein Wissen aus YouTube-Videos beziehen möchtest, die solche eklatanten Mängel aufweisen? Ich meine, gut, manche Dinge sind rechtlich kompliziert, aber mal fix die UN-Mitglieder-Liste googlen ist doch jetzt kein Hexenwerk?
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08.07.2012 01:39 Uhr von Santiago0815
 
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@ butzelmann: das ist Wichtiger !
http://www.youtube.com/...
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08.07.2012 01:45 Uhr von Perisecor
 
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@ Butzelmann: "wie funktioniert GELD (find ich nett gemacht & schön einfach erklärt...anschauen lohnt sich)"

Danke, aber ich beziehe mein Wissen lieber aus (Lehr)büchern und nicht aus bunten YouTube-Videos.

Das erinnert mich - leider zu recht - an die coolen Marketing-Videos, die wir produzieren, um unser Zeug loszuwerden...

Von inhaltlichen Mängeln mal ganz abgesehen.



"Boahhh...hättest mal lieber in Peking oder Shanghai studiert, da wird wesentlich fundierteres Wissen für nur ein Viertel deiner Studiengebühren geboten ! ;)"

Das sehen alle Hochschulrankings anders.

Ein paar (chinesische) Bekannte von mir studieren z.B. an der Universität Hong Kong und obwohl das eine der führenden chinesischen Universitäten mit vielen politischen Freiheiten ist, sind die Zustände dort mit ´unter jeglichem Niveau´ noch nett beschrieben.



"Außerdem hättest du dann auch noch die Muttersprache der neuen Supermacht auf dem Kasten..."

Supermacht? Ohne militärische Stärke, ohne innenpolitische Einigkeit und vor allem ohne eigene wirtschaftliche Innovation?

Da hatte ja selbst die Sowjetunion viel mehr zu bieten.

Die VR China kann froh sein, wenn sie in den nächsten Jahrzehnten nicht noch mehr abtrünnige Provinzen wie Tibet oder Xinjiang militärisch unter Kontrolle halten muss. Von Taiwan ganz zu schweigen.



"...das ist für eine steile Karriere mit Sicherheit von Vorteil ! "

Ivy League Uni + sinnvolle Studienfächer + Regierungserfahrung + perfekte Deutschkenntnisse + weiteren Master in Deutschland dürften auch so ausreichen, aber danke für deine Tipps. :)
Ok, die Tochter des Mehrheitsbesitzers heiraten wäre vielleicht besser, aber die ist alt und hässlich!
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08.07.2012 01:55 Uhr von Santiago0815
 
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ach peri is klar das du natürlich an einem verfallendem system hängst, weil du teil eines verfallendem system bist. All das Papiergeld an dem du so hängst ist mit einem Verfallsdatum geprägt. Schau dir doch mal den Dollar an : steht drauf, Schuld!

nix mit Geld, oder Werten. Alles was der Dolllar, was übrigens alle Währungen sind, sind SCHULDGELD scheine. Das ist das system.
wenn alle Leute und Staaten , Ihre Schulden bezahlen würden, währ kein Geld mehr da ! weil ja die ganze SCHULD beglichen währe.

kein DOLLAR oder EURO (...) währe in diesem System je aufgetaucht, wenn nich jemand eine schuld darauf aufgenommen hätte, wurst ob nun Staat oder Privat .
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08.07.2012 01:59 Uhr von Perisecor
 
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@ Santiago0815: Äußere dich lieber mal zu den Punkten 1)-11).


Schuldgeld ist an und für sich kein Problem. Wäre Geld gedeckt bzw. dürften Staaten keine Schulden machen, wäre nur ein deutlich niedrigerer Lebensstandard möglich.



Dass keine Werte dahinterstecken, stimmt allerdings auch nicht pauschal. Eine Währung representiert immer das Land bzw. den Währungsbereich, seine wirtschaftliche Kraft, Langzeitfaktoren wie Einstellung der Bevölkerung, historische Entwicklung u.ä.

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