07.07.12 14:07 Uhr
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Bundesrat fordert Revolution im Tierschutz

In der Zukunft will sich der Deutsche Bundesrat scheinbar vermehrt für den Schutz von Tieren engagieren. 60 Änderungswünsche, die er nun anmeldete, enthalten Vorschläge zur Erhöhung der nationalen Tierschutzstandarts. Außerdem sollen EU-Richtlinien im Bezug auf Versuchstiere etabliert werden.

Versuche an Menschenaffen, die bereits seit längerem in der Kritik standen, sollen ebenso gestoppt werden, wie Rodeo-Veranstaltungen oder Pelztierhaltung zur Pelzgewinnung. Auch das Klonen von Tieren für den landwirtschaftlichen Gebrauch wird in den Änderungswünschen kritisiert.

Die Haltungs- und Ausbildungsbedingungen von Hunden und Katzen soll einer strengeren Bedingungs- und Qualitätskontrolle unterstehen. Ersteres soll unter anderem einem Aussetzen der Tiere vorbeugen.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Revolution, Änderung, Bundesrat, Tierschutz
Quelle: www.animal-health-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.07.2012 14:45 Uhr von Titulowski
 
+23 | -5
 
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Gandhi: Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.
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07.07.2012 17:16 Uhr von gamer9991
 
+13 | -0
 
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Für mich persönlich steht ganz oben auf der ToDo Liste nicht, "Haltungs und Ausbildungebedingungen von Hunden und Katzen"

sondern die Behandlung von Nutztieren. Allen voran haben es wohl die Hühner am schlimmsten. 19 Hühner dürfen auf 1m² stationiert werden.

Andere Tiere wie Schweine haben es da auch nicht besser und werden zu Massen in Hallen gepfercht und gequetscht um die Gewinnspanne möglichst groß zu machen....

Jedes 10 Tier, welches einen Schlachthof durchfährt wird nicht einmal anständig betäubt....

Auch wenn das Wort "Nutztier" vielleicht hergibt, dass man das Tier in irgend einer Weise für sich am profitabelsten "nutzen" sollte, kann man nicht so grob fahrlässig und ohne Moral handeln...
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07.07.2012 21:51 Uhr von realsatire
 
+2 | -1
 
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Ob dabei dann auch ein Verbot des: Schächtens endlich eingeführt wird?
Bevor es wieder heißt "Einschränkung der Religionsfreiheit".. Niemand _muß_ Fleisch essen.
Tiere bei vollem Bewußtsein ausbluten zu lassen sollte in einem Land das nicht mehr im Mittelalter steht verboten sein.

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