07.07.12 09:32 Uhr
 439
 

Chancen für Auszubildende in Deutschland so hoch wie noch nie

Eine Untersuchung der Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat jetzt gezeigt, dass bis Ende Juni bereits 190.492 neue Azubi-Verträge geschlossen wurden. Das ist ein Plus von zwei Prozent.

Demnach stehen die Chancen für Auszubildende so gut, wie schon lange nicht mehr. Trotzdem warnt DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann vor Euphorie. "Den Unternehmen fehlen zunehmend geeignete Bewerber", erklärt er.

Momentan sind allein über das Job-Portal der DIHK noch 30.000 offene Azubi-Stellen ausgeschrieben. Driftmann erklärt, dass das zum größten Teil damit zusammenhängt, dass viele Schulabgänger in Deutschland momentan nicht ausbildungsfähig sind. Das Bildungsniveau sei sehr tief.


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Arbeitslosigkeit, Lehrstelle, Auszubildende
Quelle: www.bild.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Sternenkreuzer": Forscher entdecken speerförmigen interstellaren Asteroiden
Pforzheim: Ex-Bürgermeisterin erhält wegen Risiko-Zocker-Deals Bewährungsstrafe
Großbritannien: Verkauf von Musikkassetten hat sich 2017 mehr als verdoppelt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
07.07.2012 09:59 Uhr von Werner36
 
+13 | -3
 
ANZEIGEN
"Den Unternehmen fehlen zunehmend geeignete Bewerber"

immer diese lächerlichen aussagen. wenn man sie oft genug sagt, scheinen sie sie zu glauben.

Die Unternehmen sind selbst Schuld. Die haben teilweise so hohe anforderungen die so gut wie keiner erfüllen kann.
am besten noch vor ausbildungsbeginn schon facharbeiternorm leisten

und von der ausbildungsvergütung bzw lohn mit gesellenbrief reden wir lieber erst garnicht
Kommentar ansehen
07.07.2012 10:42 Uhr von TheRoadrunner
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
@ werner: Für manche ist es leider schon eine zu hohe Anforderung, halbwegs vernünftig lesen und schreiben zu können - vom Beherrschen der Grundrechenarten ganz zu schweigen.

Weitere Punkte auf der Wunschliste:
- Pünktlichkeit
- Zuverlässigkeit
- gute Arbeitsmoral
- gepflegtes Auftreten
Kommentar ansehen
07.07.2012 10:47 Uhr von artefaktum
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
IHK-Schwachfug: "Driftmann erklärt, dass das zum größten Teil damit zusammenhängt, dass viele Schulabgänger in Deutschland momentan nicht ausbildungsfähig sind. Das Bildungsniveau sei sehr tief."

Ich kann den Blödsinn echt nicht mehr hören.
Kommentar ansehen
07.07.2012 10:50 Uhr von artefaktum
 
+9 | -3
 
ANZEIGEN
@TheRoadrunner: Dass die Generation, die nach einem kommt, immer als dümmer gilt, und ihr es an Sekundärtugenden mangelt, das wird behauptet, seit dem es Menschen gibt.
Kommentar ansehen
07.07.2012 12:44 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Kein Wunder: Irgendwoher müssen die günstigen Arbeitskräfte ja kommen.
Kommentar ansehen
07.07.2012 13:41 Uhr von readerlol
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
kann: ich nur bestätigen dieses jahr bewerbungstest gemacht und ausgewertet es kommt nur dreck von den schulen.... die mädchen alle strunz dumm... kein dreisatz keine prozentrechnung keine allgemeinbildung... das wird was... und was war das ende vom lied der betrieb "musste" sich jetzt zwischen pest und cholera entscheiden und hat so doofnasen auch noch eingestellt :D .... tja das alles ist deutschland!!
Kommentar ansehen
07.07.2012 13:41 Uhr von Rheinnachrichten
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Die Betriebe: wissen sehr gut, dass es immer schwieriger wird, geeingeten Nachwuchs zu finden.
Nicht die Weltkonzerne haben das Problem, sie können mit interessanten Jobangeboten und den Soziallieistungen eines Großkonzerns werben und so die Besten des Jahrgangs für sich gewinnen.

Betroffen sind die kleinen Handwerksbetriebe und Mittelständler. Viele setzen inzwischen auf Bewerber mit gebrochener Bildungsbiografie und sogar ohne Abschluss. Sie erhalten bisweilen in den Betrieben "Stützunterricht", damit sie die Ausbildungsziele erreichen. Ein Beispiel: Sanitärbetrieb stellt 17-Jährigen ohne Abschluss ein, gemeinsam wird die Fachhochschulreife nachgeholt, aus dem 17-jährigen Herumttreiber ohne Perspektive wird ein 20-jähriger Facharbeiter mit guten Chancen.

Wenn der Kern des IHK-Arguments ist, wird es nachvollziehbar. Aber gute Nachrichten (das ist eine davon) sind in unserer ach so kritischen Öffentlichkeit wohl nicht wirklich gelitten. Sie sind aber Teil der Wahrheit, auch wenn es im Widerspruch zum Weltbild einiger steht.
Kommentar ansehen
07.07.2012 13:48 Uhr von grandmasterchef
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
ich bin mitte 20: habe fachabi, und keine betriebliche ausbildung:

lager/bau/handwerk: ach son pc fritze nehmen wir nicht
Büro: nehmen wir lieber n weib mit titten, die jünger is
it: alles überlaufen...


habe selbst auswahltests bei bertelsmann und avato hinter mir, wo ich ne runde weiterkam. haste trotzdem noch 40mitbewerber.

wenn ich hier lese die bewerber könnten keine prozentrechnung - lächerlich. viele stellen nicht besetzt, ja was sind denn das für jobs? Oo KIK und LIDL kriegen ja auch schon einen schreck, wennse fachabitur lesen.

Ich kann diese gülle nicht mehr lesen.
Kommentar ansehen
07.07.2012 13:56 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
@Werner36: "Die Unternehmen sind selbst Schuld. Die haben teilweise so hohe anforderungen"

Wie kommst du darauf. Wie viele Hauptschulabsolventen kennst du, mit wie vielen musst du arbeiten?

Ich arbeite seit 12 Jahren mit nicht vermittelbaren Hauptschulabsolventen. Die meisten haben nach 9 Schuljahren den Stand der 4. Klasse, manche weniger. Die können kaum schreiben, schriftlich dividieren klappt gerade so. Was die Schule oder die Eltern da falsch machen ist ein anderes Thema, aber die Betriebe haben damit nichts zu tun.

Von den 9. Klassen die kenne (gerade 5 Klassen von 3 Schulen) haben 1/3 der Schüler nicht mal eine akzeptable Bewerbung abgeschickt, weil sie weiter auf Schule wollen, was aber nur eine Ausrede ist, denn wer lernen will kann nach 9 Jahren schreiben und rechnen.....
Kommentar ansehen
07.07.2012 14:28 Uhr von l.l.l.l.
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Die dummen Schulabgänger: sind nur deshalb so blöd, weil sie nur noch lernen, wie man mit Labtob in Facebook und Twittscher neue Freunde findet, und 3 mal im Jahr Vergnügungs-Klassenfahrten ins Ausland machen.

Sie lernen also nur noch soziale Integration und enormes Durchsetzungsvermögen.
Aber nichts mehr, was einem Berufsleben förderlich wäre.
Kommentar ansehen
07.07.2012 15:27 Uhr von grandmasterchef
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@über mir: Jaa nee..., is´ klar. 3x im Jahr ins Ausland..lol. 1x in 3 Jahren in der Berufsschule ;)
Kommentar ansehen
08.07.2012 17:10 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ artefakum / @ tsunami / @ grandmasterchef: @ artefaktum:
Ich habe nicht behauptet, dass das zu der Zeit, als ich meinen Schulabschluss gemacht habe, viel anders gewesen ist.
Es geht mir vielmehr darum, dass es nicht allein an den Firmen und Betrieben liegt, wenn Ausbildungsstellen offenbleiben, obwohl andererseits noch Jugendliche eine Ausbildung suchen.

@ tsunami:
Wo liegt dein Problem in den Fragen? Es werden doch nur die Qualifikationen abgefragt?
Nur dass man nach bestimmten Qualifikationen gefragt wird, heißt übrigens nicht, dass die Firma das als zwingende Voraussetzung ansieht. Das kann ich aus eigener Erfarhung bestätigen.
Wie soll das Verhalten der Firma *während* der Ausbildung von Azubis der Grund dafür sein, dass manche erst gar keine Stelle bekommen?

@ grandmasterchef:
Auf einer Baustelle würden sie mich auch nicht nehmen, weil ich in der Hinsicht keine Erfahrung habe und kein handwerkliches Geschick habe.
Bei den Büroarbeiten könnte es von Vorteil sein, dass die Weiber mit Titten nicht nur jünger sind, sondern auch noch eine speziell auf das Aufgabengebiet ausgelegte Ausbildung absolviert haben.
Meine Bekannten, die im IT-Bereich tätig sind, verfügen in aller Regel über sehr spezielle Kenntnisse in ihrem Bereich.
Du bewirbst dich auf sehr verschiedene Stellen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass jemand mit Talent für Bau/Handwerk in der IT zu gebrauchen ist und umgekehrt. Vielleicht bewirbst du dich auf die falschen Stellen?
Aus der Quelle:
"In fast allen ca. 270 IHK-Berufen seien noch Lehrstellen frei. Besonders gesucht sind demnach noch angehende Restaurant- und Hotelfachleute, Einzelhandels- und Bürokaufleute und Fachinformatiker."

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Schlächter vom Balkan": UN verurteilt Ratko Mladic zu lebenslanger Haft
"System Of A Down"-Musiker "sehr traurig" über Tod von Killer Charles Mandon
Auch Turn-Olympiasiegerin Gabrielle Douglas von Team-Arzt sexuell missbraucht


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?