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Köln: Nicht therapierbar - Mörder muss wohl für immer in den Knast

Der Prozess um einen mittlerweile 58 Jahre alten Mann, der 1991 eine Frau auf bestialische Art getötet hatte, geht in Köln nun in die entscheidende Phase.

Nun plädierte die verantwortliche Gutachterin für die Sicherungsverwahrung des Mannes. Sie hält ihn für nicht therapierbar. Er hatte im Laufe der Jahre immer wieder Frauen überfallen und vergewaltigt. Der letzte Fall war 1993.

2003 wurde ihm dann durch eine DNA Analyse der Mord an der 31-Jährigen im Jahr 1991 nachgewiesen. Dafür bekam er damals lebenslänglich. Nun könnte dafür noch Sicherungsverwahrung verhangen werden. Damit würde er nie wieder aus dem Gefängnis kommen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Prozess, Haft, Vergewaltigung, Mörder, Sicherheitsverwahrung
Quelle: www.express.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2012 16:36 Uhr von atrocity
 
+6 | -4
 
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Hmm? Ich dachte die nachträgliche Anordnung von Sicherheitsverwahrung wäre gegen die Menschenrechte.
Eine Haftstrafe darf normal nicht nachträglich verlängert werden. Also wenn man sich an die Menschenrechte hält.
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06.07.2012 17:00 Uhr von Sir.Locke
 
+6 | -1
 
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@atrocity: so nicht ganz richtig. die einfache nachträgliche verhängung der sicherheitsverwahrung ist gegen die menschenrechte. so wie es sich ließt wird hier extra ein prozess abgehalten wonach entschieden wird.
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06.07.2012 20:50 Uhr von Petabyte-SSD
 
+2 | -2
 
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lebenslänglich: Was für ein bescheuerter Ausdruck, leben in D die Menschen nur 20 Jahre lang?
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06.07.2012 23:18 Uhr von shadow#
 
+2 | -2
 
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Die Quelle ist Scheiße! (Besserer Link s.u.): Zu den Kommentaren oben:

Eine nachträgliche Sicherheitsverwahrung "einfach mal so" ist aus gutem Grund verfassungswidrig.
Abgesehen davon wurden in der Zwischenzeit alle gesetzlichen Regelungen für ungültig erklärt.

Das war auch nötig, denn die Sicherungsverwahrung war zwischenzeitlich auch für Betrüger, Diebe und Urkundenfälscher möglich, was die die Grundlagen unseres Rechtssystems eigentlich völlig pervertiert hat, da diese Gruppen zwar eine Last für die Gesellschaft darstellen aber keine eigentliche Gefahr. Und irgendwer wird sich irgendwann mal etwas dabei gedacht haben, den Strafrahmen für diese Delikte zu beschränken.


@Sir.Locke
Er wurde für eine Tat die er begangen hat zu den damals gültigen Gesetzen zu einer Strafe verurteilt.
Daran dass ein anständiges Rechtssystem weder eine zweite Verurteilung für die selbe Tat noch eine rückwirkende Gesetzesänderung zulässt, würde auch ein wie auch immer gearteter Prozess zur alten Tat nichts ändern.



Aber:
Es geht hier gar nicht um eine nachträgliche Verhängung oder den alten Prozess,
es geht um einen Mordversuch von 1993 für den er noch nicht verurteilt wurde!
Da dabei mit seinem Vorstrafenregister, einer früheren Sicherungsverwahrung und seiner Tatgeschichte eh nur "lebenslänglich" rauskommen kann, ist es im Grunde genommen sowieso schon egal ob eine Sicherungsverwahrung juristisch haltbar ist oder nicht.



Ich frage mich wirklich, welcher Trottel bei express.de diesen Artikel geschrieben hat.
Starke Geschichte, viele Buzzwords, Null Wiedergabe der tatsächlichen Ereignisse wegen der die News eigentlich geschrieben wurde...

Hier hat jemand mit Gehirn geschrieben:
http://www.rundschau-online.de/...
Wenn man sich das durchliest wird schnell klar, dass das keine "News" ist, weil der Prozess sowieso nur einen möglichen Ausgang haben kann.

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