06.07.12 13:13 Uhr
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Wolfgang Schäuble wettert gegen Kritik von 172 Ökonomen an ESM-Beschlüssen

172 deutsche Ökonomen haben sich in einem offenen Brief gegen die europäischen Beschlüsse zum erweiterten Rettungsschirm (ESM) gewandt. Diese haben vor allem eine Vergemeinschaftung der Schulden gegenüber den Banken beklagt.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kritisierte das Papier der Wirtschaftswissenschaftler nun in einem Radiointerview als "unverantwortlich und empörend". Dieses seien "Horrormeldungen", die der Verantwortung von Wissenschaftlern nicht gerecht würden.

Unterdessen gibt es auch unter Ökonomen Streit über das Papier. In einer Replik kritisierten sieben Wirtschaftsfachleute, wie der Wirtschaftsweise Peter Bofinger, die Verfahrensweise. Es sei nicht die Aufgabe von Wissenschaftlern, die Öffentlichkeit mit "Behauptungen" zu verunsichern.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Streit, Wissenschaftler, Wolfgang Schäuble, Rettungsschirm, ESM
Quelle: www.sueddeutsche.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2012 13:19 Uhr von IM45iHew
 
+33 | -0
 
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Euro Diktatur: "Es sei nicht die Aufgabe von Wissenschaftlern, die Öffentlichkeit mit "Behauptungen" zu verunsichern.
"
Genau wir merken es noch früh genug das wir selbst Pleite sind und unsere Wirtschaft zusammenbricht, das Gesellschaftsystem zerfällt und Unruhen ausbrechen. Eigentlich muss man nicht mal Wissenschaftler sein um zu erkennen das ESM usw. nicht funktionieren kann. Aber dem Schäuble wird hal was anderes zugeflüstert. Gute Nacht -.-
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06.07.2012 13:38 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -13
 
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06.07.2012 13:45 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -8
 
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@ImmerNurIch: -- "Wer aber wie Rolli und Co zum Volksverräter mutiert, [...]"

Dennoch sollte man halt aufpassen, daß man jemanden nicht pauschal für *alles* was er sagt, gleich abbügelt, nur weil er *meistens* Unsinn verzapft. Hier hat Schäuble m.E. ausnahmsweise mal recht.

Die Kritik aus den Reihen der die Ökonomen kritisierenden Ökonomen wirkt ja durchaus fundiert. Einfach mal die diversen Konterartikel im Netz durchlesen und eine eigene Meinung davon machen, ist sicher hilfreich.
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06.07.2012 14:27 Uhr von fallobst
 
+14 | -0
 
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@ arrowtiger: den euro (weiterhin) als seelenheil für die deutschen zu verkaufen, ist an dreistigkeit nicht zu überbieten. aber naivlinge gibt es genug (und damit meine ich nicht dich, sondern die ideologisch beseelten heinos in der politik).
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06.07.2012 14:27 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -2
 
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@ImmerNurIch: -- "Außerdem pflege ich grundsätzlich erst dann etwas zu äußern, wenn ich mir meine eigene Meinung durch verschiedene Quellen und den Fakten des Vorangegangenen bilden konnte. Solltest Du ruhig auch einmal versuchen!"

Das tue ich, keine Sorge.

Und wo siehst du dann einen Widerspruch zu meinem Kommentar? Vielleicht solltest du so etwas dann klarer herausstellen - denn so, wie du deinen Beitrag geschrieben hattest, hatte der einen sehr pauschalisierenden Duktus.

Wenn dem tatsächlich nicht so ist, fein!
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06.07.2012 14:34 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -3
 
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@fallobst: -- "den euro (weiterhin) als seelenheil für die deutschen zu verkaufen, ist an dreistigkeit nicht zu überbieten."

Oh, keine Sorge! Mir wäre eine Rückkehr zur DM auch sehr viel lieber. ;-)

Aber wenn man partout am Euro festhalten will, dann sollte man das Konstrukt auf stabilere Beine stellen und von nationalen Befindlichkeiten Abstand nehmen. Möglich wäre dies schon, es geht aber nur eines von beiden. Und so wie es jetzt ist, wird der Euro früher oder später sowieso zusammenbrechen. Für einen Erhalt reicht es jedenfalls nicht aus, nur eine EU-weite Fiskalpolitik zu betreiben.

Aber um den Euro ging es in der Kritik und der Kritik zur Kritik eigentlich gar nicht. ;-)
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06.07.2012 14:36 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -0
 
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@ImmerNurIch: Im Übrigen bin ich in Bezug auf Schäuble durchaus deiner Meinung! Wobei es ja derzeit leider viele "Volksverräter" in der Regierungsspitze gibt.

Ein Ex-Verräter hat es jetzt übrigens in den Vorstand der INSM gebracht: Wolfgang Clement...
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06.07.2012 15:15 Uhr von Suffkopp
 
+4 | -1
 
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Versteh ich wieder nicht: der eine bildet sich seine Meinung und besteht darauf eine eigene Meinung zuhaben. Andere wird dann vorgeworfen sie sollen sich erst informiren (um eine eigene Meinung zu haben)?

Ziemlich konfus. Aber soviel sei gesagt: Meine Meinung ist meine Meinung und wie ich mir die bilde soll jedem anderen egal sein. Dazu brauch ich keinen anderen.
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06.07.2012 15:25 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -2
 
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@Suffkopp: *lach*

Oder man greift zur "BILD dir deine Meinung". ;-)
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06.07.2012 15:32 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -1
 
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Was hat denn der zu melden? Soll weiter seine Politik im Büßergewand betreiben mit seinem Postulat, Deutschland sei seit 45 nie voll souverän gewesen.

Solche Leute brauchen wir in der Politik nicht, sondern welche, die mit patriotischem Handeln den Wohlstand des Volkes mehren. Schäuble ist zum Glück nur noch 1 Jahr im Amt.
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06.07.2012 15:40 Uhr von DerMaus
 
+2 | -1
 
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"Es sei nicht die Aufgabe von Wissenschaftlern, die Öffentlichkeit mit "Behauptungen" zu verunsichern."
Stattdessen ist es Aufgabe der Politiker, das Volk nach Strich und Faden zu belügen.

Herr Schäuble beweist von Tag zu Tag, dass man auch im Rollstuhl sitzend Grundrechte mit Füßen treten kann.
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06.07.2012 16:03 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
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Aber wo sind sie denn: die modernen jungen und erfahrenen Politiker?
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06.07.2012 17:14 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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super soweit ich weiß, liegen die "Wirtschaftsweisen" mit ihren Und Naja. Die Aufgabe von Wissenschaftlern ist selbstverständlich, die Bevölkerung einzulullen und ihnen zu vermitteln, daß der Regierungskurs der einzig wahre ist- so dumm und schädlich er auch ist.
Das sollte den Wissenschaftlern doch wohl klar sein?
Schließlich ist Schäuble sowas wie ein Steven Hawking der Finanzen...
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06.07.2012 20:17 Uhr von Hallominator
 
+2 | -0
 
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Also ich finds super. Das is jetz vielleicht etwas kindisch, aber wenn sich Scheuble darüber aufregt, find ich das toll :)
Mein Gott, wie ich Scheuble hasse...
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06.07.2012 20:43 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -1
 
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Friederike Spiecker: Hier ein vielleicht noch hilfreicher Hinweis, daß diese ganze Diskussion über die Kritik und der Kritik an der Kritik am eigentlichen Problem völlig vorbeigeht.

"Die wilde Debatte der Professoren um den letzten EU-Gipfel lenkt ab vom Wesentlichen. Friederike Spiecker leistet einen Beitrag zur Orientierung": http://www.nachdenkseiten.de/...

Ist ein etwas längerer Text, behandelt das Thema aber sehr ausführlich und nachvollziehbar. Geht man das tatsächliche Problem nicht rasch an, wird der Euro-Raum mit großer Wahrscheinlichkeit zusammenbrechen.
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08.07.2012 15:05 Uhr von star-money
 
+1 | -0
 
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Deutschland Herr Schäuble sollte lieber mal in Rente gehen, es reicht mit seinen Beschlüssen. Deutschland sollte sich wieder auf seine Werte konzentrieren, unsere Vorväter und Mütter haben Deutschland alleine wieder aufgebaut, und da kommt Frau Merkel und möchte uns an die EU verkaufen, das kann doch nicht sein. Gebt Familien wieder eine Zukunft und Arbeit, dann wird sich D. auch wieder erholen und hört auf des Volkes Stimmen , sonst kann dieser Alleingang zum Bumerang werden.

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