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Resistenzen breiten sich aus: Besorgnis trotz Rückgang der Malaria-Todesfälle

Es ist ein erklärtes Ziel der Vereinten Nationen, die Tropenkrankheit Malaria bis 2015 so weit unter Kontrolle zu bringen, dass niemand mehr an deren Folgen sterben soll. Die Anzahl der Todesopfer war bereits in den vergangenen Jahren rückläufig - doch gerade dies könnte ein böses Omen sein.

Stechmücken der Gattung Anopheles übertragen den gefährlichen Malaria-Erreger, dem nach Schätzungen amerikanischer Forscher jährlich mehr als eine Millionen Menschen zum Opfer fallen. 2009 traten in Kambodscha erstmals Resistenzen gegen Artemisinin, das wichtigste Mittel gegen Malaria, auf.

Nun herrscht die berechtigte Sorge, dass sich die Resistenzen auch in Gebiete Afrikas erstrecken, in denen Malaria sowieso ein größeres Problem darstellt als in Kambodscha. Zumindest im Falle von Mali, wo 100 Kinder untersucht wurden, konnte vorerst Entwarnung gegeben werden.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Rückgang, Erreger, Malaria, Resistenz, Besorgnis
Quelle: www.spiegel.de
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