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Grüne wollen den Islam mit Christentum und Judentum gleich stellen

Die Grünen-Fraktionschefin Renate Künast stellte heute einen Entwurf ihrer Partei zur "Gleichstellung und Integration des Islam in Deutschland" vor. Ziel soll sein, den Islam in Deutschland fest als Religionsgemeinschaft zu etablieren.

Durch diese Anerkennung wäre es möglich, dass der Bau von Moscheen in Deutschland erleichtert wird oder Steuern von den Religionsmitgliedern zu erheben. Allerdings knüpft die Partei die Anerkennung an gewisse Bedingungen, wie zum Beispiel die Gleichberechtigung von Mann und Frau anzuerkennen.

Der parlamentarische Geschäftführer der Grünen, Volker Beck, sieht in der Anerkennung einen wichtigen Schritt für das "Zusammenleben unserer Gesellschaft". Da diese Anerkennung ein mehrjähriger Prozess sei, müssten laut seiner Aussage dafür schnelle Übergangslösungen gefunden werden.


WebReporter: .clematis.
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Islam, Christentum, Judentum
Quelle: www.welt.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2012 20:56 Uhr von Nightvision
 
+10 | -43
 
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05.07.2012 21:00 Uhr von BurnedSkin
 
+40 | -10
 
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Gute Idee: Einfach alle Religionen verbieten, dann sind sie gleichgestellt. Fertig.
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05.07.2012 21:01 Uhr von ArrowTiger
 
+5 | -31
 
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05.07.2012 21:09 Uhr von General_Strike
 
+2 | -36
 
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05.07.2012 21:11 Uhr von BurnedSkin
 
+9 | -8
 
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@ General_Strike: Völlig falsche Strategie. Man sollte lieber alle Moscheen, Kirchen und andere religiöse Bauten umfunktionieren zu Stammzellforschungszentren und Hormonzuchtanlagen. Dann wird in diesen - zugegeben hübschen - Gebäuden endlich mal etwas vernünftiges gemacht.
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05.07.2012 21:16 Uhr von syndikatM
 
+23 | -3
 
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zum einen wollen diese gehirnminimalisten das christentum ausrotten und auf anderer ebene haben die ein islamfetischismus. diese randexistenzen entwickeln sich zu einer faschistischen partei im stile historischer bewegungen der 20er jahre in einigen europäischen staaten.
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05.07.2012 21:20 Uhr von BeyerC
 
+2 | -17
 
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05.07.2012 21:43 Uhr von Yoshi_87
 
+14 | -7
 
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Alles der gleiche Mist: Es ist alles die gleiche dumme Scheiße!

Ob nun Judentum, Christentum oder Islam, nichts davon gehört in eine aufgeklärte Welt.
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05.07.2012 21:56 Uhr von ElChefo
 
+10 | -3
 
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...spricht ja nichts gegen.

Aber:
Die Vereine und Gemeinden müssen schon selbst auf die Idee der Einigung und Beantragung des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts kommen. Solange sie das nicht wollen, reicht es auch nicht, wenn die Grünen das so haben wollen.


@ArrowTiger

Die "Gutmenschen" sind auf der anderen Seite. Zum Beispiel Frau Roth oder Herr Özdemir.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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05.07.2012 22:18 Uhr von heavensdj
 
+9 | -0
 
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hiiilfe... ich dachte das Experiment "Deutschland, willkommen bei Freunden" ist vorrüber... Dabei gehts jetz erst richtig los.
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05.07.2012 22:24 Uhr von 54in7
 
+3 | -9
 
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und? ich hätte nichts dagegen wenn die religionen alle gleich gestellt wären solange eine bessere trennung von staat und religion eingeführt wird!!!
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05.07.2012 22:41 Uhr von swac
 
+10 | -0
 
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typisch: "Steuern von den Religionsmitgliedern zu erheben" das ist unseren Politikern natürlich das Wichtigste, etwas anderes zählt für sie nicht
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05.07.2012 23:26 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+2 | -8
 
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Diese drei Religionen sind doch eh durch ´nen gigantischen Synkretismus verbunden. Vollkommen egal, ob jemand sagt, dass die eine Religion mehr/weniger "wert" ist als die andere.
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05.07.2012 23:40 Uhr von shadow#
 
+8 | -2
 
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Coole Idee! Welchen denn?

Die Schiiten oder die Sunniten?
Was ist mit der Ahmadiyya? Die Salafisten etwa auch?
Und dann wären da noch die Judäische Volksfront und die Volksfront von Judäa.
Oder waren es Islamrat und Zentralrat der Muslime?
Das Türkische Marionettentheater nicht zu vergessen...

Würde man eine Vollumfrage unter allen Muslimen durchführen, würeden sich trotzdem wahrscheinlich gut die Hälfte nicht von einer einzigen dieser Organisationen rechtmäßig vertreten fühlen.

Es gibt keinen "Islam in Deutschland", niemanden mit dem man einen sinnvollen Dialog führen könnte ohne der Mehrzahl der Muslime vor den Kopf zu stoßen.
Und hätte Frau Künast sich vorher mal ein bisschen informiert, wüsste sich auch dass das der einzige Grund ist, warum der Islam hier nicht den vollen Status einer Religionsgemeinschaft hat.

"Gemeinschaft" setzt eine homogene Gruppe mit gleichen Werten und Zielen voraus, keinen Flickenteppich aus Einzelgruppierungen die, wenn es grade passt, ins gleiche Horn stoßen, sich ansonsten aber irgendwo von gleichgültig bis spinnefeind sind.



Wobei mich das auf eine viel bessere Idee bringt:

Frau Künast stellt ihren sicher sehr sinnvollen Entwurf der gesamten muslimischen Öffentlichkeit vor, und das große Religions-Casting kann losgehen.

Diejenigen die ihn dankbar annehmen, die sich zu ihrer Heimat Deutschland und den hier geltenden Werten bekennen, Gleichberechtigung praktizieren und ab und zu nach dem Freitagsgebet mit Familie Müller von nebenan Lammsteak (oder meinetwegen auch Tofu) grillen,
die nennen wir künftig Islam.
Die dürfen problemlos Moscheen bauen, bekommen die Steuerbefreiung, die kompletten öffentlichen Fördermittel die jetzt irgendwohin gehen und das ganze restliche Drumherum.
Den Rest bezeichnen wir künftig schlicht argwöhnisch als dubiose Sekten und behandeln sie als solche.

Alle gewinnen, alle sind glücklich.
Bis auf die Sektierer, aber die waren schon immer irgendwie suspekt.

:)


[+] falls euch dieser Vorschlag besser gefällt als der von Frau Künast
[-] wenn ihr gerade in "Erdogans Leitfaden zum Verhalten bei Islamdiskussionen im Feindesland" blättert
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06.07.2012 00:24 Uhr von Killerspiel-Spieler
 
+13 | -2
 
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Grüne: Das mit den Grünen wird ja immer kurioser und ich frage mich wirklich und bin eigentlich auch richtig gehend schockiert wieviele Vollidioten es doch scheinbar in Deutschland gibt, die diese Partei auch noch unterstützen und wählen.
Diese Partei will Deutschland und jeglichen Wohlstand für ein scheinbar besseres Gewissen(?!) abschaffen. Wo seid ihr ihr Vernünftigen dieses Landes?! Vereinigt euch und sorgt dafür, dass wir endlich eine echte, effektive und klardenkende demokratische Partei haben!
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06.07.2012 03:22 Uhr von Maccy89
 
+1 | -7
 
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Aber erstmal: Bevor wir den Islam hier als Religion akzeptieren, sollte dasselbe erstmal mit den anderen geschehen, mit den selben Bedingungen. Die katholische Kirche hat keine Priesterinnen? Weg, raus mit euch. Was, der Zentralrat der Juden unterstützt einen Verbrecherstaat wie Israel? Raus weg damit. Kirchensteuer abschaffen und durch Humanismussteuer ersetzen, Geld geht dann an Kitas, damit wir hier endlich die Geburtenrate steigern können.

Die Kirche braucht das Geld nicht, die haben Buchverläge und zig andere Staaten in denen es Kirchensteuer ja noch gibt. So und wenn wir endlich kapiert haben, dass Religion mit einem Staat ungefähr so viel zu tun hat, wie ein Fisch mit nem Fahrrad, erst dann können wir überhaupt über die legale Ausübung von Religion reden und welche Bedingungen eine Religion erfüllen muss, um akzeptiert zu werden.
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06.07.2012 06:23 Uhr von Bastelpeter
 
+6 | -2
 
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Die Gruenen: sind genauso radikal wie der Islam. Beide sollten gleichgestellt werden und als verfassungsfeindlich verboten werden.
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06.07.2012 07:29 Uhr von BeyerC
 
+2 | -3
 
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AntiPro: Was hat das Alter von irgendetwas mit dem Stand seiner Entwicklung zu tun? Gar nichts!
Von daher halte ich dein "Islam braucht noch mind. 500 Jahre um auf dem jetzigen Stand des Christentums zu kommen! Wieviele Jahrtausende hat er noch zum Judentum brauche ich garn nicht sagen, das sollte gerade in Deutschland jedes Kind wissen!" auch entsprechend für recht leeres Gewäsch.

Gibt es zur Behauptung, "Frau Roth" würde Deutschland hassen, eine Quelle, die außerhalb von "PI" und "Pro Köln" liegt? Dann mal her damit!
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06.07.2012 08:03 Uhr von Hasskappe
 
+5 | -2
 
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Erschreckend: Welche Themen Claudias Umweltpartei so behandelt.
Nachdem es jetzt Islamunterricht in den Schulen geben soll arbeiten Sie auf eine Gleichstellung des Islam in Deutschland hin während Christen in Ländern wie Nigeria, Kenia aber auch in Ägypten abgeschlachtet werden.
Wenn der Islam das Christentum als Religion akzeptiert und Christen nicht länger als Ungläubige getötet werden, kann man sich über eine Gleichstellung unterhalten. Man sollte aber wissen, das dies dann auch das Recht zur Steuereintreibung ( Kirchensteuer) und den Bau von Moscheen in Deutschland betreffen kann! Gleiches Recht für alle!?
Die Grünen Spinnen doch!
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06.07.2012 09:07 Uhr von ollyhal
 
+1 | -2
 
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Gleichstellung: Ich finde, Sie sollten das Christentum mit dem Islam gleichsetzen und die Staatsreligion abschaffen, nicht andersherum. Wollen wir doch mal sehen, welche Religion sich dann noch behauptet, wenn ihnen das Inkassounternehmen "Staat" fehlt.

Nicht falsch verstehen, ich bin da vorurteilsfrei: jeder darf die Religion ausüben, die er mag, solange die Freiheit des Einzelnen nicht beeinträchtigt wird und die Allgemeinheit nicht die Kosten dafür zu tragen hat.
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06.07.2012 09:22 Uhr von maxyking
 
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wenn: Gleichstellung dann keine sonder rechte für alle. Kein Religions- Unterricht, keine Kirchensteuer keine Kirchen ..............
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06.07.2012 10:30 Uhr von ArrowTiger
 
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@Chorkrin: -- "Da haben wir mindestens noch ein paar Hundert Jahre Zeit bevor das passiert"

Stimmt, so was kann dauern! Vor allem sollten wir in Deutschland erst mal selbst für Gleichberechtigung sorgen, bevor wir solche Forderungen stellen. Hier hakt es ja auch noch ganz gewaltig, vor allem im beruflichen Bereich...
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06.07.2012 10:41 Uhr von ArrowTiger
 
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@shadow#: -- "Welchen denn? [...] Würde man eine Vollumfrage unter allen Muslimen durchführen, würeden sich trotzdem wahrscheinlich gut die Hälfte nicht von einer einzigen dieser Organisationen rechtmäßig vertreten fühlen."

Naja, bei uns ist das nun auch nicht so unkompliziert, wie man vielleicht denkt. ;-) Nimmt man z.B. den Kirchensteuereinzug als Übersichtsquelle, offenbart ein Blick in Wikipedia folgendes (gekürzt):

> "Derzeit nutzen folgende Kirchen und Organisationen die Möglichkeit des Kirchensteuereinzugs durch staatliche Organe:

- die Gliedkirchen der EKD
- die Bistümer der Römisch-Katholischen Kirche
- das Katholische Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland
- die Freireligiösen Gemeinden (Landesgemeinden Baden, Mainz, Offenbach und Pfalz)
- die Unitarische Religionsgemeinschaft Freie Protestanten
- die jüdischen Gemeinden („Kultussteuer“)

Folgende Kirchen in Hamburg, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, ziehen ihre Kirchensteuern gem. § 8 Abs. 1 HmbKiStG selbst ein:

- die Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona,
- die Evangelisch-reformierte Kirche in Hamburg,
- die Dänische Seemannskirche in Hamburg" <

Und dann gibt es hier noch 16 Kirchen, die zwar Anrecht auf Kirchensteuer hätten, jedoch darauf verzichten und sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanzieren.

Da sag mal einer, das wäre einfacher... ;-)))
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07.07.2012 13:01 Uhr von cookies
 
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mal nicht übertreiben: Ich denke nicht, dass die Akzeptanz der Moslems bei den Deutschen steigt, wenn man ihnen noch mehr Raum gibt.
Das bereits genannte Argument, die Kirchen seien leer, man könne sie ja abreissen und den Platz Moslems für ihre Moschee geben, würde spätestens nach dem ersten Muezzinschrei zu Krawallen führen.

Wenn ich jemanden einlade, soll er sehen, wie ich lebe und dies akzeptieren. Wer gleich seinen Teppich und Tisch und das Essen selber mitbringt, brauch sich nicht zu wundern, dass er abgewehrt wird.

Mit 20 war ich auch mal ein Multikulti-Anhänger. Es funktioniert aber nicht, wenn jeder gegeneinander arbeitet.
Damals waren die türkischen mitschüler und deren mütter anders. Der extreme Wille, sich den Islam zu bewahren, kam erst in den letzen Jahren!
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07.07.2012 16:19 Uhr von Ajnabi
 
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Anti-Pro,

das Christentum verdankt seinen aktuellen Stand dem Islam. Etwa vergessen das die Katholische Kirche, Wissenschaft für ein Teufelszeug hielt?

Vielen Dank.

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