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Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm: NSU-Akten wurden bewusst geschreddert

Die deutschen Geheimdienste stehen nebst der Polizei derzeit heftig in der Kritik. Man wirft insbesondere dem Verfassungsschutz vor, die Gruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) zu lange nicht entdeckt zu haben. Auch Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm räumte mittlerweile Fehler ein.

Doch mehr noch - er gestand sogar eine bewusste Vertuschungsaktion um die vernichteten Akten der Terrorgruppe. Er gab an, "hinters Licht geführt worden" zu sein und erklärte daher seinen Rücktritt. Die Ermittlungsarbeiten waren vorher gescheitert, da das rassistische Mordschema nicht erkannt wurde.

Bereits im November wurden Akten von V-Leuten, die im Falle der Zwickauer Terrorzelle ermittelt hatten, vernichtet. Für das Schreddern der Akten hat selbst Fromm, der erst vor einer Woche davon erfuhr, noch keine rechte Erklärung.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Präsident, NSU, Verfassungsschutz, Akte
Quelle: web.de

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05.07.2012 19:48 Uhr von Mario78
 
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vieleicht: vieleicht haben diese V-Leute nicht nur ermittelt sondern sogar angestiftet oder waren Mittäter? Das könnte doch das Schreddern erklären.

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