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"Ihr führt uns ins Verderben": 170 namhafte Ökonomen attackieren Angela Merkel

Bisher ignorierte die Politik die Warnungen aller Experten zur Eurokrise. Doch nun haben sich 170 anerkannte Ökonomen zusammengeschlossen und attackieren Angela Merkel in einem offenen Brief.

"Haltet inne", schreiben die Wissenschaftler und warnen: "Ihr führt uns ins Verderben." Weiter kritisieren sie die Entscheidungen der Kanzlerin bei dem EU-Gipfeltreffen, Banken demnächst auch unter den Rettungsschirm zu stellen.

Anders als sonst, reagierte Merkel auf dieses Schreiben sofort. Sie betont, dass man den Banken gegenüber keine Verpflichtungen habe. Die Wissenschaftler überzeugt das nicht und sie sprechen von einer "naiven" Haltung der Politik.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Angela Merkel, Brief, Ökonom
Quelle: www.sueddeutsche.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2012 19:10 Uhr von zabikoreri
 
+40 | -2
 
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Unsere Angie wird doch wohl: noch mit 170 Fachleuten fertig werden!

So belehrungsresistent unsere Politiker sind, wissen die das alles viel besser (sie werden es ja auch nicht mit ihren Rentenansprüchen bezahlen müssen).
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05.07.2012 19:24 Uhr von Graf_Kox
 
+16 | -4
 
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Vive la France: 2013 entsprechend wählen, dann lüppt dass mit dem Besteuern von denen die die Krise ausgelöst, von ihr profitiert und anschließend noch Steuergelder geschenkt bekommen haben. Frankreich macht uns in diesen Tagen vor, wie man erste Schritte dahin unternehmen kann (neue Reichensteuern für Banken und Energiekonzerne, Erhöhung der Transaktionssteuer etc...).
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05.07.2012 19:33 Uhr von rumpelpumpel2
 
+1 | -50
 
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05.07.2012 19:41 Uhr von Jonny0r
 
+21 | -2
 
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@rumpelpumpel2 Ja, genau Deutschland muss weiter zahlen, aber nicht wegen seiner Vergangenheit sondern das solche Parasiten wie du jeden Tag was auf dem Teller haben und sich vom Staat durchschleppen lassen können..!
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05.07.2012 19:50 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -12
 
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Gegenmeinung: Ich weiß nicht, ob diese Wissenschaftler zu recht klagen, oder dies nur die derzeit übliche Angstpropaganda zugunsten der Neoliberalen ist. Da Sinn und Raffelhüschen mit dabei sind, ist das nicht mal so unwahrscheinlich.

Daher hier mal eine Analyse des sehr polemisch geschriebenen Aufrufs aus dem Handelsblatt: "Deutschlands Ökonomen sinken auf Tsipras-Niveau", http://blog.handelsblatt.com/...

Abgesehen vom unnötigen Tsirpas-Bashing ein recht interessanter Artikel. Ich finde eine Bewertung beider Seiten recht schwierig. Allerdings müffelt der polemische Stil der Streitschrift der 170 (waren mal 150, oder?) etwas arg, und das Handelsblatt ist eigentlich meist neoliberales Sprachrohr.

Möge sich jeder sein eigenes Bild machen... Und immer schön ruhig bleiben, bloß nicht in Panik verfallen. ;-)
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05.07.2012 20:07 Uhr von symphony84
 
+11 | -3
 
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@AntiPro: "dass Deutschland, so nach dem Willen der linksextremisten, zerschlagen werden soll. Die linke Terrororganisation ´raf´ hat das durch die Morde nicht geschafft, dann macht das jetzt die Politik über die Wirtschaft...

Frau Merkel, Honecker wäre stolz auf Sie!"

Vor allem weil er immer vor dem Kapitalismus in DIESER Form gewarnt hat? lol
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05.07.2012 20:32 Uhr von anex
 
+17 | -1
 
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Wir findens gut, sonst würden wir uns doch wehren. Trittin: „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”
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05.07.2012 20:55 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -8
 
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Es nutzt nix Leute, es nutzt nichts, meinen Linkbeitrag mit Minus zu bewerten, bloß weil er euch nicht ins Bild passt. Macht das ggf. im Kommentarbereich des Handelsblatts... ;-)

Ich halte es allerdings für wichtig, Gegenpositionen aufzuzeigen, gerade wenn eine große Zahl (unabhängiger?) Wirtschaftler öffentlich geradezu hyperventilieren - und dies mit Argumenten, die mit der eigentlichen Sache offenbar nicht wirklich was zu tun haben. Das macht (zumindest mich) halt skeptisch.

Hier noch einer, aus der m.E. wesentlich neutraleren FTD: "Schlimmste Stammtischökonomie", http://wirtschaftswunder.ftd.de/...

Ich tippe weiterhin auf Angstmache und Manipulation. Aber vielleicht liege ich ja auch falsch...
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05.07.2012 21:14 Uhr von General_Strike
 
+3 | -23
 
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05.07.2012 22:55 Uhr von shadow#
 
+10 | -0
 
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Was heißt hier innehalten? Es wäre ja schön wenn die Frau endlich mal aktiv was tun würde, anstatt nur nachlässig zu reagieren und zu versuchen, Zeit bis zur Wahl zu gewinnen.
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05.07.2012 23:00 Uhr von rtk2
 
+10 | -0
 
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ein paar Gedanken: Macht euch nicht so heiss über die Politiker. Das ganze Wirtschaftssystem ist einfach kacke. Es geht nur darum wer am schnellsten Geld am Markt macht. Das ganze basiert nur auf dem Wachstumsprinzip (jede Firma sollte optimalerweise jedes Jahr mehr Gewinn machen als im Vorjahr). Das kann so nicht weitergehen. Irgendwann ist die Blase zu groß oder keiner kommt mehr hinterher, oder , oder , oder ,... . Früher gab´s für die Wirtschaft immer einen Reset-Knopf namens (Welt)Krieg.
Jetzt wo wir etwas "zivilisierter" (ohne Krieg) leben, fällt und der ganze Mist auf die Füße. Eigentlich könnte es jedem gut gehen. Aber, Nein! Die Wirtschaft versucht uns weiss zu machen , dass wir jeden Mist haben und somit kaufen müssen. Es kommen aber nicht alle mit , oder wollen einfach nicht mehr alles kaufen, oder nutzen Gebrauchtwarenbörsen etc.
Schon einmal darüber nachgedacht, warum technische Geräte nur noch so kurze Lebensdauern haben ?

Die Verlierer bei dem ganzen Spiel sind die letzten in der Kette: der kleine Mann und der Staat,Kommunen,Städte , weil sie keine Wirtschaftsunternehmen sind und sein werden.

[ nachträglich editiert von rtk2 ]
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06.07.2012 12:05 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -1
 
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1% der dt. Ökonomen jammern also: Hier noch eine weitere Anmerkung zu den "nahmhaften deutschen Ökonomen", gerade auf den NDS gefunden:

>> "Es gibt in Deutschland (Stand 2010) 5.255 Professoren, die aktiv „Wirtschaftswissenschaften“ an deutschen Hochschulen unterrichten. Zählt man nun noch „Wirtschaftsprofessoren“ aus anderen Fachbereichen, emeritierte, im Ausland unterrichtende und in der freien Wirtschaft oder der Verwaltung tätige „Wirtschaftsprofessoren“ hinzu, sollte man locker auf eine fünfstellige Zahl kommen. Die von den Medien kolportierte Bezeichnung „deutsche Ökonomen“ ist für eine politisch motivierte Gruppe, die gerade einmal etwas mehr als 1% der „deutschen Ökonomen“ ausmacht, ziemlich verzerrend." (Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/...)

Mindestens bedenkenswert!
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06.07.2012 14:42 Uhr von charlyspan
 
+3 | -0
 
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ohne eine beteiligung der Linkspartei: wird das sowieso nichts werden. sie wären die einzigen die diesen blödsinn stoppen könnten. sie sind dagegen, aber
haben leider keine regierungsbeteiligung. der rest der parteien
wird sicherlich so weitermachen wie bisher und nichts ändern für die menschen. hoffentlich erkennt das auch der wähler rechtzeitig vor den bundestagswahlen und stärkt endlich die linke.
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08.07.2012 15:46 Uhr von star-money
 
+0 | -0
 
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Warum sehen wir zu, wie Frau Merkel Deutschland kaputt macht. Interessiert es keinen frei in Deutschland zu leben, wir müssen wieder zurück finden und unsere Stärke zeigen gegenüber den Politikern. Wir haben diese Leute gewählt aber nicht zum Untergang Deutschlands. Ich hoffe nur das 2013 eine andere Partei an die Macht kommt die auch das Volk vertritt und nicht die Wirtschaft und die Banken.

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