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Türkei: Rechtsextremisten wollten Nobelpreisträger Orhan Pamuk umbringen

Wie die türkische Zeitung "Taraf" berichtet, stand auch der Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk auf der Todesliste türkischer Rechtsextremisten. Der Plan sei aber wegen dem zu befürchtenden internationalen Sturm der Entrüstung fallen gelassen worden.

In dem Interview mit der Zeitung, berichtet Yasin Hayal, der wegen seiner Verstrickung in den Mord an dem armenischstämmigen Journalist Hrant Dink zu lebenslanger Haft verurteilt ist, dass die Planungen maßgeblich von dem ehemaligen Polizeispitzel Erhan Tuncel vorgenommen wurden.

Aufgrund ihrer Forderung nach einer Aufarbeitung des Armeniergenozid, waren Dink und Pamuk ins Fadenkreuz türkischer Rechtsextremisten geraten. Der mittlerweile wieder in Freiheit befindliche Tuncel habe seinerzeit beide ihm gegenüber als "gefährlich für die türkische Nation bezeichnet", so Hayal.


WebReporter: XFlipX
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Türkei, Mord, Planung, Nobelpreisträger, Rechtsextremist
Quelle: diepresse.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2012 18:07 Uhr von XFlipX
 
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Wie immer Quelle lesen, die bietet weit aus mehr Informationen...NSU-Sumpf auf türkisch....dort heißt es nur "tiefer Staat".

Während Hayal zu lebenslänglich und der Mörder von Dink...Samast zu 22 Jahren verurteilt wurden, bekam der ehemalige Polizei-V Mann "nur" 10 Jahre.....heute, wie gesagt wieder auf freiem Fuß.
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07.07.2012 17:18 Uhr von Acun87
 
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ich: hasse diesen orhan pamuk. aber umbringen ??? ich weiß nicht...

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