05.07.12 12:51 Uhr
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Regensburg: Sparkasse zwingt Kunden neue unsichere Bankkarte auf

In Regensburg sollten Sparkassen-Kunden die neuen Bedingungen für ihre Karte genau durchlesen, denn die neue GiroGo-Funktion sei laut Experten unsicher.

Auf dieser Karte wird nämlich das Kaufverhalten der Kunden mitprotokolliert, so dass man quasi eine "Art offline-Version eines Internet-Cookies" mit sich führe, wie der "Spiegel" schrieb.

Unberechtigte könnten Zugang zu diesen Daten haben, kritisieren Experten. Die Sparkasse Regensburg reagiert bisher nicht auf die Vorwürfe.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kauf, Regensburg, Kreditkarte, Sparkasse
Quelle: www.regensburg-digital.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2012 12:54 Uhr von Jaecko
 
+6 | -1
 
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Was genau ist da "unsicher"?
Nur die Information, was ich alles gekauft hab, seh ich nicht als "unsicher" sondern eher als "unerwünscht".

"Unsicher" wäre, wenn man zum Geldabheben keine PIN mehr bräuchte oder wenn das sogar per NFC gehen würde, ohne die Karte aus der Hosentasche zu nehmen.

[ nachträglich editiert von Jaecko ]
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05.07.2012 13:36 Uhr von shadow#
 
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Die News ist kompletter Unsinn! An der Karte ist nichts unsicher, hier werden Kunden gezielt verunsichert.
Für die GiroGo Funktion muss erst Geld aufgeladen werden, weshalb das System die gleiche Totgeburt ist die die Geldkarte war - nur kontaktlos.
Und wer 0,00 Euro auf der Karte hat, den kann man auch nicht tracken.

Das System wird aber sowieso keinen Erfolg haben, da es sämtliche Risiken mal wieder auf den Endverbraucher abwälzt.

Und was will ich mit einer Karte auf der ich nicht sehe wieviel drauf ist und die ich nur an Geldautomaten aufladen und an wenigen Stellen benutzen kann?
Für mich als Konsumenten bringt das System nur Nachteile.

Bequeme Systeme wie Visa PayWave, bei dem kontaktlos ohne PIN, Unterschrift oder vorherige Aufladung abgebucht wird, schaffen es seltsamerweise nicht nach Europa.
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05.07.2012 13:41 Uhr von DukeNukem666
 
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@Jaecko: GiroGo ist kontaktloses bezahlen ohne PIN.

Siehe http://girogo.de/
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05.07.2012 15:18 Uhr von erdengott
 
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zu shadow: "Und was will ich mit einer Karte auf der ich nicht sehe wieviel drauf ist und die ich nur an Geldautomaten aufladen und an wenigen Stellen benutzen kann?
Für mich als Konsumenten bringt das System nur Nachteile."

Man muss halt keine Münzen mehr schleppen. Ablesen und Auffüllen dürfte bald mit NFC-Smartphones überall möglich sein.

"Bequeme Systeme wie Visa PayWave, bei dem kontaktlos ohne PIN, Unterschrift oder vorherige Aufladung abgebucht wird, schaffen es seltsamerweise nicht nach Europa. "

Warum auch noch jemanden ins Boot holen der mitverdienen möchte? Viele mögen zudem keine kreditbasierten Methoden, sei es aus Abneigung ggü Krediten oder der geringeren Sicherheit.
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05.07.2012 19:43 Uhr von shadow#
 
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@erdengott: "Ablesen und Auffüllen dürfte bald mit NFC-Smartphones überall möglich sein."

Wenn ich das habe, wozu noch die Karte mit dem schlechtesten System?

"Warum auch noch jemanden ins Boot holen der mitverdienen möchte?"

Die Sparkasse wird von den Händlern langfristig mindestens soviel nehmen wie Visa und kann sich den Spaß zusätzlichen noch von den Kontogebühren der Kunden querfinanzieren.
Die bekommen dafür umständlichen Mist der 2 Meter hinter der Grenze nirgendwo mehr akzeptiert wird.
Es geht hier nur darum, einem minderwertigen System einen möglicht hohen Marktanteil zu verschaffen, ehe der technische Fortschritt in Deutschland Einzug halten kann.

"Viele mögen zudem keine kreditbasierten Methoden, sei es aus Abneigung ggü Krediten oder der geringeren Sicherheit."

Die Sicherheit ist für den Verbraucher bei Kreditkarten um einiges höher als bei den Girokarten, weil er nicht das volle Risiko bei Missbrauch trägt. Für die die nicht mit Geld umgehen können gibt es auch Debitkarten bzw. noch besser keine Karten.
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05.07.2012 23:37 Uhr von Artim
 
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