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"Ein Desaster von Menschenhand": Fukushima-Atom-Katastrophe war vermeidbar

Der Untersuchungsausschuss des japanischen Parlaments hat seine Ergebnisse zu der Atomkatastrophe in Fukushima veröffentlicht und man kam zu dem Ergebnis, dass der GAU vermeidbar gewesen wäre.

Zwar leiteten das Erdbeben und der darauffolgende Tsunami das Unglück ein, aber der Unfall an sich sei reines menschliches Versagen.

Demnach könne "der folgende Unfall im Atomkraftwerk Fukushima-1 (...) nicht als Naturkatastrophe angesehen werden. Es war ein schwerwiegendes Desaster von Menschenhand".


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Katastrophe, Fukushima, Atom, Desaster
Quelle: www.sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2012 11:13 Uhr von l.l.l.l.
 
+12 | -2
 
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Wenn die Notstromagregate gegen Hochwasser: abgesichert wären, hätte alles normal weiter gelaufen.

Aber an der Küste eines Zunamigebietes konnte doch kein Mensch mit einer Überschwemmung rechnen!
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05.07.2012 11:32 Uhr von usambara
 
+4 | -5
 
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@l.l.l.l. ist ist wohl eher die massive Korruption (Manager, Politiker, Atomaufsicht) daran schuld das überall an der Sicherheit gespart wurde.
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05.07.2012 12:38 Uhr von Timmer
 
+7 | -1
 
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Öhm ich weiß ja nicht: Ich lese nur "Untersuchungsausschuss des japanischen Parlaments" und ich will ja nicht zu weit über den Tellerrand schauen, aber diese Aussage gepaart mit der Tatsache, dass das japanische Parlament eine Untersuchung gestartet hat ...das hört sich meiner Meinung nach eher an, als würde man versuchen, sich ein paar Fakten zurechtzubiegen und menschliches Versagen als Ausweglösung zu nehmen um die Atomkraft in derartigen Regionen weiter zu rechtfertigen.


Wobei ich es bis heute einfach nur extrem komisch finde und nicht begreife warum man in dieser Region keine KUPPEL AKWs gebaut hat so wie bei den moderneren deutschen AKWs wo die meiste Energie von außen aufgeteilt und gen Erde geleitet wird, wo selbst ein Düsenjet mit voller Geschwindigkeit nicht durchkommt. Ist zwar auch nicht 100% sicher, jedoch um ein vielfaches stabiler als diese "Tschernobyl Konstruktion" und besonders an einer Küstenregion mit erhöhter Tsunami Gefahr würde eine Tsunami, die gegen eine Kuppel einschlägt, viel Energie verlieren da die Fläche nicht eben, sondern rund ist. In Fukushima ist die ganze Kraft gegen eine Mauer gedonnert, die sogar noch paralell zur Küste gebaut wurde.



Aber vielleicht gibt es ja irgendwo ne Wissenslücke bei mir. Bin zwar nur ein Laie der viele Vermutungen hat, aber ein Laie der auch gerne nach Antworten sucht und bei der Konstruktion alleine schon an einer vernünftigen Antwort scheitert...vielleicht kann mir hier einer weiterhelfen :)

[ nachträglich editiert von Timmer ]
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05.07.2012 13:15 Uhr von edv-pm
 
+0 | -0
 
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@Timmer: Ich könnte mir vorstellen, dass es einfach sehr schwierig bis unmöglich wäre, die Kuppelstatik bei schweren Erdbeben zu gewährleisten. Da ist diese Stahlrahmenkonstruktion wohl besser geeignet, da sie er mitschwingt und sich ohne größere Schäden besser verwinden kann... Ist aber nur eine Idee....
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05.07.2012 16:42 Uhr von Timmer
 
+1 | -0
 
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@edv-pm: Das wär natürlich gut zu wissen, wie sich die Kuppel bei Erdbeben verhält. Allerdings haben Japaner doch eh eigentlich relativ schnell ne Lösung für solche Probleme gefunden und sind da kreativ, siehe den Taipeh Turm, wo die schwere Kugel oben hängt und mitschwingt.

Ich kann mir sogar vorstellen, dass man wenn man die Kuppel nicht fest mit der Erde sondern mit einem Puffer dazwischen baut, der grobe Stöße abfängt, dass das was bringen könnte.


Ich weiß aber auch nicht so wirklich, ich hab wirklich das Gefühl, da wurde an einem falschen Ende gespart. Die waren absolut nicht gegen den GAU gesichert obwohl es ein AKW zu haben muss.

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