05.07.12 11:00 Uhr
 1.217
 

"Ein Desaster von Menschenhand": Fukushima-Atom-Katastrophe war vermeidbar

Der Untersuchungsausschuss des japanischen Parlaments hat seine Ergebnisse zu der Atomkatastrophe in Fukushima veröffentlicht und man kam zu dem Ergebnis, dass der GAU vermeidbar gewesen wäre.

Zwar leiteten das Erdbeben und der darauffolgende Tsunami das Unglück ein, aber der Unfall an sich sei reines menschliches Versagen.

Demnach könne "der folgende Unfall im Atomkraftwerk Fukushima-1 (...) nicht als Naturkatastrophe angesehen werden. Es war ein schwerwiegendes Desaster von Menschenhand".


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Katastrophe, Fukushima, Atom, Desaster
Quelle: www.sueddeutsche.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Regensburg: 33-jähriger Mann randaliert in Donaueinkaufszentrum
USA: Schauspieler und Cousin von George Clooney, Miguel Ferrer ist gestorben
Prozessauftakt im Fall Niklas: Hauptangeklagter streitet alles ab

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.07.2012 11:13 Uhr von l.l.l.l.
 
+12 | -2
 
ANZEIGEN
Wenn die Notstromagregate gegen Hochwasser: abgesichert wären, hätte alles normal weiter gelaufen.

Aber an der Küste eines Zunamigebietes konnte doch kein Mensch mit einer Überschwemmung rechnen!
Kommentar ansehen
05.07.2012 11:32 Uhr von usambara
 
+4 | -5
 
ANZEIGEN
@l.l.l.l. ist ist wohl eher die massive Korruption (Manager, Politiker, Atomaufsicht) daran schuld das überall an der Sicherheit gespart wurde.
Kommentar ansehen
05.07.2012 12:38 Uhr von Timmer
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Öhm ich weiß ja nicht: Ich lese nur "Untersuchungsausschuss des japanischen Parlaments" und ich will ja nicht zu weit über den Tellerrand schauen, aber diese Aussage gepaart mit der Tatsache, dass das japanische Parlament eine Untersuchung gestartet hat ...das hört sich meiner Meinung nach eher an, als würde man versuchen, sich ein paar Fakten zurechtzubiegen und menschliches Versagen als Ausweglösung zu nehmen um die Atomkraft in derartigen Regionen weiter zu rechtfertigen