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Leiharbeiter werden immer mehr in Pflegeberufen eingesetzt

Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte nun Zahlen die belegen, dass immer mehr Leiharbeiter in Pflegeberufen eingesetzt werden.

Von 2005 bis 2011 stieg die Anzahl um 400 Prozent. Insgesamt 16.350 geliehene Pflegekräfte waren angestellt. Bei etwa 1.600 Euro brutto monatlich lag der Durchschnittslohn. Reguläre Mitarbeiter erhalten dagegen 2.456 Euro brutto.

Die Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann kritisierte, dass diese Pflegekräfte ausschließlich als belastender Kostenfaktor gesehen werden und daher möglichst klein gehalten werden. Dies wirke sich negativ auf die Patienten aus.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Patient, Bundesagentur für Arbeit, Leiharbeiter, Pflegekraft
Quelle: www.newsecho.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2012 10:50 Uhr von tulex
 
+16 | -0
 
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Der Missbrauch von Leiharbeit: muss endlich ein Ende finden. Damit werden nämlich vorzugsweise nicht wie vorgesehen Produktionsspitzen überbrückt die man mit der Stammbelegschaft nicht stemmen könnte, sondern einfach nur billige Arbeitskräfte gesucht.

Leiharbeiter sollten das Gleiche netto bekommen was die Stammbelegschaft bekommt, dann hätte der Missbrauch bald ein Ende, die sind dann zwar recht teuer für den Arbeitgeber, aber ist ja auch nur "kurzfristig" nicht wahr?
Gleiches Geld für gleiche Arbeit.
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05.07.2012 11:21 Uhr von ryzer
 
+4 | -0
 
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danke: für die wiedereinführung der sklaverei! wer nicht arbeitet ist sozial geächtet, wer arbeitet bekommt zu wenig und wer genug bekommt der wird meist psychisch krank! hauptsache griechenland wird gerettet, hauptsache banken werden gerettet während die suppenküchen immer voller werden, spielplätze vor sich hinvegetieren und während Wiesen fürs fußballspielen verboten werden und dafür zu hundefreilaufwiesen umgewandelt werden. arbeitslose sind kunden. für die hälfte von dem was die politiker bekommen, hätte ich das auch hingekriegt!
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05.07.2012 11:22 Uhr von General_Strike
 
+1 | -8
 
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@tulex Produktionsspitzen in Pflegeberufen? Das kapiere ich nicht.

Zeitlich flexible Arbeitnehmer, die auch mal nachts oder am Wochenende arbeiten können, sind genau die Richtigen für Pflegeberufe. Deshalb halte ich es für richtig, Leiharbeiter dort einzusetzen.
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05.07.2012 11:50 Uhr von artefaktum
 
+6 | -1
 
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Arbeitsleistung anpassen: "Bei etwa 1.600 Euro brutto monatlich lag der Durchschnittslohn. Reguläre Mitarbeiter erhalten dagegen 2.456 Euro brutto."

Dem enstsprechend sollte man als Leiharbeiter auch seine Arbeitsleistung kürzen: Dann wird entsprechend langsamer und schlampiger gearbeitet. Wer volle Arbeitsleistung will, muss auch volle Arbeitsleistung zahlen. Würden sich alle daran halten, würde sich das Problem Leiharbeit von ganz alleine lösen.
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05.07.2012 11:57 Uhr von General_Strike
 
+0 | -4
 
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@artefaktum das Problem Hartz IV aber auch: Das bekommt er dann nämlich auch nicht mehr.
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05.07.2012 12:00 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
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@General_Strike: "Das bekommt er dann nämlich auch nicht mehr."

Nö. Dazu muss der Arbeitnehmer selbst(!) kündigen.
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05.07.2012 12:12 Uhr von Sonnflora
 
+6 | -0
 
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Tja, alle sitzen im selben Boot: >> wer nicht arbeitet ist sozial geächtet, wer arbeitet bekommt zu wenig und wer genug bekommt der wird meist psychisch krank! <<

Wäre es da nicht mal angebracht, endlich mal zusammenzuhalten, statt sich gegeneinander aufhetzen zu lassen? Was wäre denn, wenn keiner mehr unter einem Lohn von 8-10€/Stunde arbeiten geht? Da würden sich aber Arbeitgeber und auch Politiker gewaltig umgucken. Klar, die könnten sagen, dann gibt es gar kein Geld mehr. Na und, dann sind die Straßen eben bald mit Zelten übersät und die Menschen fangen richtig an, untereinhander zu handeln. Der Staat hätte da keinerlei Kontrolle mehr. Ob die hohen Herren das wirklich wollen würden?
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05.07.2012 12:17 Uhr von tw309
 
+3 | -0
 
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@peterenis: das ist reine Polemik. Selbst in der Zeitarbeit wird nicht mehr jeder genommen, die Zeiten sidn vorbei. Ich habe über 2 jahre bei ner ZA gearbeitet und war während der Zeit in einem Unternehmen beschäftigt. Und da war es tatsächlich so, das wir "billige" Arbeitskräfte waren. Es waren insgesamt 36 Leiharbeiter bei 24 Festangestellten. Aber das Unternehmen war immerhin so human und hat den ZA-Lohn von 7,51 auf 11,36 aufgestockt......

Ach so ich bin weder ungebildet noch Drogen- oder Alkoholabhängig.
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05.07.2012 12:24 Uhr von tafkad
 
+2 | -0
 
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Das schlimme ist, das wird sich erst ändern: wenn alle Leiharbeiter kündigen und keiner für diesen Stundenlohn arbeiten will. Das Problem an der Geschichte ist das eben die Leute froh sind überhaupt einen Job zu haben. Im Endeffekt macht ist hier die Öffnung der Grenzen und damit das zuströmen von Menschen welche für weniger Geld arbeiten das Hauptproblem.
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05.07.2012 12:49 Uhr von hans_peter003
 
+4 | -0
 
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Das Problem ist auch die ARGE: die sitzen nämlich auch nur auf dem faulen Arsch und vermitteln nur noch an diese Sklavenhändler. Wenn du so ein Job ablehnst weil es für dich keinen Sinn macht für 7 Euro ohne Rechte und Zukunft (bloße Versprechen ´´ja hau ordentlich rein, wenn du dich kaputtackerst wirst du ganz sicher übernommen) wie ein Sklave, zusätzlich von der Belegschaft geächtet zu arbeiten - dafür streichen dir die Spastn vom Amt noch dein Hartz, dann schau mal wie es mit dir weitergeht ...

[ nachträglich editiert von hans_peter003 ]
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05.07.2012 15:10 Uhr von erdengott
 
+5 | -0
 
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Volkssport 30% weniger: Neue Kräfte -oder alte mit neuen Verträgen - mit einem kräftigen Abschlag einzustellen scheint ein neuer Volkssport zu sein. Und gleichzeitig wird über angeblichen Kräftemangel geklagt...
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05.07.2012 16:39 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -0
 
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@tulex: -- "Gleiches Geld für gleiche Arbeit."

Oder weniger Arbeit bei weniger Geld. ;-)

Ich würde einen Teufel tun und vollen Arbeitseinsatz bringen, wenn ich nur einen Teil des Gehaltes eines Festangestellten bekommen würde!
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04.11.2012 14:59 Uhr von Knutscher
 
+0 | -0
 
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Willkommen im Neofeudalismus, liebe Untertanen. ;o)

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