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Dreister Betrug mit Mehrwegflaschen? Radeberger wehrt sich gegen Vorwürfe

"Corona"-Bier wird offiziell in Mehrwegflaschen verkauft. Womöglich werden diese aber nur einmal benutzt. Recherchen der Deutschen Umwelthilfe hatten ergeben, dass "Corona"-Flaschen nicht wiederverwendet werden.

Der Vorwurf lautet, dass der Konzern Radeberger, der die "Corona"-Biere vertreibt, somit nicht ökologisch handelt und - schlimmer noch - der Konzern auf Grund des Unterschiedes beim Pfand einen großen Gewinn einstreicht.

Der Konzern wies die Vorwürfe selbstredend zurück und verwies auf Absprachen mit den Abfüllern in Mexiko. Demnach werden die Flaschen im Ausland sehr wohl wiederverwendet. Radeberger gab aber zu, dass das Bier hierzulande nur in neuen Flaschen verkauft wird.


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WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Betrug, Radeberger, Umweltschaden, Mehrwegflasche
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2012 09:39 Uhr von Didatus
 
+11 | -6
 
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Verstehe ich nicht: Wie kann sich eine Firma durch den Pfand bereichern? Die Firmen sehen doch nichts vom Pfand oder verstehe ich hier gerade etwas falsch? Und wenn Flaschen nicht zurückgegeben werden, dann hätte ja eher der Einzelhandel was davon, welcher ja den Pfand beim Verkauf einsammelt. Aber wie soll die Herstellerfirma an den Pfand kommen oder sonst wie finanzielle Vorteile durch den Pfand haben?
Oder geht es hier im irgendwelche Subventionen, die die eventuell kriegen für das recyclen?
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05.07.2012 09:53 Uhr von atrocity
 
+29 | -1
 
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Ökologisch eh nicht sinnvoll: So ein Schwachsinn. Da wird bier aus Mexico hier her importiert. An sich schon ökologischer Schwachsinn hoch drei bei den Transportwegen.

Aber gut, wer es braucht...

Und dann werden die leeren Flaschen wieder zurück transportiert? Gehts noch? Da wäre Einweg der hier recycelt wird sicher besser für die Umwelt.
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05.07.2012 09:58 Uhr von esKimuH
 
+5 | -12
 
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Dat jute Hansa aus meiner Hansa Bierflasche die ich heute kaufe hat schon mein Opa als Jungbursch getrunken!
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05.07.2012 10:02 Uhr von Kati_Lysator
 
+11 | -0
 
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zum thema pfandflasche: wäre es nicht einfacher alle flaschen mit nur noch einem pfand zu äh "besteuern", egal ob einweg- oder mehrwegflasche? am besten in kombination mit euronorm flaschen der größe 0,25 oder 0,33; 0,5; 1,0 usw usf. und nicht jeden hersteller seine eigene 6 eckige flasche machen lassen. das was drin ist schmeckt dadurch auch nicht anders.
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05.07.2012 10:41 Uhr von Maverick Zero
 
+9 | -0
 
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@Kati: Prinzipiell eine gute Idee. Warum für die eine Flasche zahlen und für die andere nicht, nur weil in der einen Kohlensäure enthalten ist bzw. die Form des Behälters an eine halbierte Ananas angelehnt ist? Entweder einheitlich Pfand drauf oder einheitlich Pfand weg. Dieses hin- und her ist Unsinn.

Aber bereits bei der Flaschen- (sprich: Verpackungs-) Form geht der Trend ja eher in die andere Richtung.

So sind vor einiger Zeit die Vorschriften zur Packungsgröße gefallen. Daher darf ja Butter nun auch im 220er Gramm Päckchen, 237er Gramm Päckchen oder auch 177,9 Gramm Päckchen verkauft werden.
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05.07.2012 10:42 Uhr von Adrian79
 
+8 | -0
 
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@Didatus: die news ist etwas unglücklich formuliert...
kurz gesagt: corona gab es vor der pfandeinführung als einwegflasche, woraufhin viele händler das bier aus dem program genommen haben.

um wieder rein zu kommen, haben die auf mehrweg umgestellt.
also 8 cent pro flasche pfand für mehrweg und nicht 25 cent für ne einweg.
damit sind die 4 euro beim kasten billiger, als wenn sie einweg flaschen verkaufen würden.

nun werden in deutschland aber nur neue flaschen verwendet, somit gibt es hier gar kein recycling.
laut radeberger "würde" das aber in allen anderen ländern passieren, die deutschen flaschen gehen z.b. nach mexico.

dagegen spricht eine untersuchung der umwelthilfe, die haben festgestellt das in der braurerei in mexico keine flaschen wiederbefüllt werden.

also radeberger nutzt lediglich das recycling system um ihre produkte in den laden zu bekommen.
recycelt die flaschen aber nicht.

mit bereicherung durch pfand, hat das alles nichts zu tun.

[ nachträglich editiert von Adrian79 ]
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05.07.2012 10:49 Uhr von kamisen
 
+8 | -0
 
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Am Ende zählt immer der Gewinn: Mich überrascht das nicht. Jeder Konzern, ja jede Firma versucht die Zitrone mehrmals auszupressen. Und dann den Rest noch zu einem Höchstpreis zu verkaufen.
Es ist eine kranke Welt, da werden neue Flaschen nach Deutschland verschifft (wo wurden die eigentlich hergestellt?) und die gebrauchten zurück nach Mexiko. Kein Wunder das es mit den Rohstoffen und der Umwelt bergab geht.
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05.07.2012 14:27 Uhr von Scarb.vis
 
+6 | -0
 
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Die Flaschen: Der Sand kommt bestimmt aus Deutschland, der geht nach China. Dort wird er gesiebt und nach Indien gebracht, wo die Flaschen dann produziert werden. Von da gehts in die USA um die Flaschen zu spuehlen. Dann gehts nach Deutschland zum befuellen. Nach den einmaligen gebrauch gehts nach Mexiko. Ohne zu spuehlen wird die Flasche noch mal voll gemacht. Geliefert wird nach Brasilien. Getrunken und kommt dann auf den Muell. Dieser wird dann in den Irak verschifft.


Der "Skandal" ist eher, das sie mit den "Mehrwegflaschen" das Pfand auf 8 Cent druecken koennen, und es fuer die Kunden dann seelisch einfacher ist, diese in den Badesee zu werfen. Sonst würde man 25Cent versenken.
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05.07.2012 23:49 Uhr von Jake_Sully
 
+1 | -1
 
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Iiii ! bei der Abfüllung wird mexikanisches Trinkwasser verwendet.

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