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Florida: Rettungsschwimmer nach Lebensrettung gefeuert

Ein Strandwächter hat einem ertrinkenden Schwimmer in Florida das Leben gerettet. Dafür musste er sich jedoch 500 Meter aus seinem Zuständigkeitsbereich entfernen.

Der 21-jährige Rettungsschwimmer Tomas Lopez konnte von seinem Posten im nördlichen Miami einen Ertrinkenden sehen. Dieser befand sich in einem "nicht kontrollierten Bereich". Trotzdem eilte er zur Hilfe um ihn zu retten.

Für den Arbeitsgeber ist die Situation klar. Lopez muss gekündigt werden, da er sich nicht an die Firmenregeln gehalten hat. "Was er tat, war seine Entscheidung, er kannte die Firmenregeln und tat, was er für richtig hielt", so das Unternehmen.


WebReporter: deereper
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kündigung, Miami, Lebensrettung, Rettungsschwimmer
Quelle: www.krone.at

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2012 07:43 Uhr von deereper
 
+73 | -1
 
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oh mein Gott. natürlich hat er seine Regeln etc., es könnte ja was in "kontrollierten Bereich" passieren während er draußen is, dann is der Chef dran.
aber ist das nicht unterlassene Hilfeleistung?
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05.07.2012 07:47 Uhr von SpEeDy235
 
+70 | -0
 
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er ist: aber seiner Pflicht nachgekommen und hat LEBEN gerettet. Hätte er sagen sollen "Nein ich rette nicht, das ist nicht mein kontrollierter Bereich..." Außerdem kann man das mit einer Art Abmahnung kären, aber in den USA ist alles möglich oder unmöglich.
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05.07.2012 07:50 Uhr von Noseman
 
+50 | -0
 
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Vermutlich: würde die Firma, wenn "Ihrem" Abschnitt was passiert, allerdings auch erfolgreich auf drölfzig Fantastillarden $ verklagt werden.

Die Amis haben ein ganz anderes Rechts- und Sozialsystem als wir; was beim uns (meiner Meinung nach zu Recht) für mindestens Kopfschütteln, meist aber blankes Entsetzen sorgt, ist nach deren Verständnis folgerichtig.
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05.07.2012 08:27 Uhr von TK-CEM
 
+15 | -8
 
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Die Amis halt . . . . . . - . . .
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05.07.2012 08:35 Uhr von deereper
 
+4 | -3
 
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verklagt der einen den andren bevor der nachbar den einen deswegen verklagen kann!
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05.07.2012 08:42 Uhr von KingPiKe
 
+39 | -0
 
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Oh man Das Unternehmen sollte man wegen Dummheit und Asozialität eine millionenschwere Strafzahlung aufdrücken.
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05.07.2012 08:44 Uhr von STN
 
+15 | -2
 
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So ist es auch in Deutschland: Als ich in Sicherheitsdienst gearbeitet habe, wurde mir untersagt unter KEINEN UMSTÄNDEN das Objekt zu verlassen. Selbst wenn ich schnell mal auf die andere Straßenseite jemanden das Leben retten müsste, hätte ich gegen mein Vertrag verstoßen und hätte mindestens eine Abmahnung bekommen.
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05.07.2012 08:45 Uhr von Borgir
 
+11 | -0
 
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also: ertrinken lassen weil sich der mensch nicht im richtigen quadranten befand...was für eine intelligent firma und was für ein segen, dass man dort nicht mehr arbeiten muss...
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05.07.2012 08:46 Uhr von MC_Kay
 
+3 | -13
 
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05.07.2012 08:50 Uhr von saber_
 
+7 | -7
 
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naja... sein arbeitsbereich ist ganz klar festgeschrieben...

wenn er sich nun aus seinem zustaendigkeitsbereich entfernt, dann kann er sich logischerweise nicht mehr darum kuemmern... den von ihm zu bewachende bereich ist nun ohne aufsicht...

wenn da nun was passiert ist die kacke am dampfen!

er hat in diesem fall als MENSCH gehandelt und hat auf seine arbeit gepfiffen...auch wenn er zufaelligerweise eh rettungsschwimmer ist;)


beide handeln richtig...der eine als mensch und die anderen als unternehmen...


mal ehrlich: - ihr bezahlt einen wachmann der auf euer auto aufpassen soll
- der wachmann geht einer hilflosen gestuerzten alten dame auf der anderen strassenseite helfen
- euer auto wird geklaut...


und was dann? echt schoen seine hilfeleistung...aber dennoch ist er seiner arbeit nicht nachgegangen fuer die ihr ihn bezahlt habt...
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05.07.2012 09:30 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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Noseman, die Amis berücksichtigen bei Klagen die Vermögenssituation des Beklagten- so entstehen diese enorm hohen Strafen.
Und das finde ich nicht unbedingt unlogisch: wenn für alle die gleichen Strafen verhängt werden, können Konzerne ihre Strafen aus der Portokasse zahlen und Prozessurteile ignorieren.
In den USA geht das nicht: dort sind im Wiederholungsfall die Strafen dann so hoch, daß sich auch reiche Leute lieber zweimal überlegen, ob sie das in Kauf nehmen...
Wer also keine Multimillionen hat, wird auch nicht auf solche Summen verklagt.
Ich finde sowas fair.
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05.07.2012 09:32 Uhr von Power-Fox
 
+10 | -0
 
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@STN: das verstößt aber gegen geltendes recht wenn du aus deinem fenster schaust und siehst das dort grade ein verbrechen passiert z.b eine vergewaltigung oder schlimmer dann würdest dich strafbar machen wenn du nicht helfen würdest...

und wer macht sich schon wegen nem dummen vertrag strafbar...

da verzichte ich lieber auf den job als das mir mein gewissen dann gute nacht sagen würde...

[ nachträglich editiert von Power-Fox ]
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05.07.2012 09:40 Uhr von Noseman
 
+2 | -0
 
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@mort76: Ich finde es wie gesagt auch folgereichtig, also nicht unlogisch.

Aber fair finde ich es nicht. Zumal es ja nicht stimmt, dass die hohen Strafen eher die superreichen Konzerne trifft - die lachen sich doch eines und ändern mitnichten ihre Konzernpolitik.
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05.07.2012 09:45 Uhr von Kati_Lysator
 
+4 | -1
 
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wenn die ertrinkende das bückstück des chefs gewesen wäre und der rettungsschwimmer hätte sich an die regeln gehalten, wäre er jetzt auch arbeitslos.
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05.07.2012 10:03 Uhr von Klecks13
 
+6 | -1
 
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@ STN: "Selbst wenn ich schnell mal auf die andere Straßenseite jemanden das Leben retten müsste, hätte ich gegen mein Vertrag verstoßen und hätte mindestens eine Abmahnung bekommen."

Die dann aber nichtig wäre. Kein Vertrag der Welt kann dich zu einer Straftat zwingen; jede Vertragsklausel verliert ihre Wirkung, wenn durch deren Anwendung gegen geltendes Recht verstoßen würde. Unterlassene Hilfeleistung wäre so ein Verstoß.
Im Zweifelsfall könnest du dich auch nicht auf den Vertrag berufen, wenn du angeklagt würdest.
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05.07.2012 10:05 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -1
 
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Kann der nich den geretteten Verklagen weil er nich im kontrollierten Bereich ertrunken ist?
Der koennte danach ja noch die Strömung verklagen bzw. USA, weil die ja mit HAARP für die Strömung sorgten, die ihn aus dem kontrollierten Bereich getrieben hat...
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05.07.2012 10:11 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Noseman, GlaxoSmithKline beispielsweise muß gerade 3 Milliarden Dollar Strafe zahlen- da lacht wohl niemand von denen drüber.
Sowas wird hier niemals passieren...
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05.07.2012 10:25 Uhr von ebiebiebi
 
+3 | -0
 
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Typisch USA: Tja in Amerika vielleicht möglich, in Deutschland nicht, denn da ist es gesetzlich verpflichtend, Ersthilfe zu leisten :)
Go Germany .....
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05.07.2012 10:31 Uhr von Adrian79
 
+2 | -0
 
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man stelle sich vor, der chef würde selber als rettungsschwimmer arbeiten.
bliebe streng in seinem kontrollierten bereich, obwohl er erkennt das ausserhalb jemand ertrinkt.
später erfährt er dann, es war sein sohn der dort ertrunken ist.

ich denke leider jetzt erst, wird er seine unsinnige vorgaben erkennen.

wenn in amerika nun mal alles so streng ist, hätte man den mitarbeiter auch abmahnen können und nicht direkt feuern.
immerhin hat der einem anderem das leben gerettet.
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05.07.2012 10:38 Uhr von Noseman
 
+1 | -0
 
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GlaxoSmithKline: ist also der Beleg dafür, dass (US-)Unternehmen ihre Politik aufgrund von drohenden Rechtsstrafen ändern?

Der Reingewinn nur für 2011 waren mW mehr als 5 Millarden britische Pfund. Damit lässt sich so eine bemerkenswerte, aber höchst einmalige Strafe von 3 Milliarden US-$ wohl verschmerzen, oder?
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05.07.2012 11:26 Uhr von General_Strike
 
+1 | -4
 
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noch mal mein Kommentar von welt.de: Wäre an dem beaufsichtigten Strand in der Zwischenzeit jemand ertrunken, hätte die Firma eine USA-typische Entschädigung zahlen müssen (100.000.000 US-$?).

Der Gerettete ist auf eigenes Risiko an der unbeaufsichtigten Stelle ins Wasser gegangen.

Der Rettungsschwimmer hat seine Pflicht verletzt und wird keinen Job mehr an Privatstränden finden.
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05.07.2012 12:47 Uhr von Teralon02
 
+5 | -1
 
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Unterlassene Hilfeleistung: ist sowohl in Deutschland als auch den USA strafbar.

Zumindest in Deutschland wäre sowohl eine Kündigung als auch Abmahnung nicht rechtens und daher unwirksam.
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05.07.2012 14:29 Uhr von nchcom
 
+0 | -0
 
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@Kati_Lysator: "wenn die ertrinkende das bückstück des chefs gewesen wäre und der rettungsschwimmer hätte sich an die regeln gehalten, wäre er jetzt auch arbeitslos."

ausser, er hätte sie los werden wollen, dann wäre er nicht nur entlassen, sondern vielleicht auch noch auf Schmerzensgeld verklagt worden.
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05.07.2012 14:35 Uhr von teslaNova
 
+4 | -0
 
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@STN: Dann verklag deinen A´Geber, denn das ist unterlassene Hilfeleistung und da machst Du dich strafbar. Sollte sowas vorkommen und Du greifst ein, dann kann dir dein A´Geber nichts.

Verlogenes Pack ich hasse solche Menschen, hoffentlich passiert denen mal was RICHTIG schlimmes und das dort, wo man ihnen ja angeblich nicht helfen kann, weil außerhalb des Zuständigkeitsbereiches. Dreckspack.

Sorry für die Wortwahl aber sowas bringt mich auf 180°. Solche Leute verstoßen gegen die Menschlichkeit. DAS sind Verbrecher.
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05.07.2012 20:18 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Noseman, deswegen sind 3 Milliarden aber immernoch kein Pappenstiel, über den sich die Verantwortlichen dort totlachen.

Eben wurde gemeldet, daß ein anderer Fettungsschwimmer, der einem Fernsehteam gesagt hat, er hätte den Ertrinkenden auch gerettet, ebenfalls entlassen wurde...

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