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Einsiedlerkrebse sind olfaktorisch unterentwickelt

Bereits seit 20 Millionen Jahren bevölkern Einsiedlerkrebse das Land. Im Evolutionsprozess, der ihnen dieses Leben ermöglichte, ist jedoch eines auf der Strecke geblieben: der Geruchssinn der Tiere ist im interspezifischen Vergleich unterentwickelt. Doch das können sie kompensieren.

Wie Forscher nun herausfanden, nehmen Einsiedlerkrebse Geruchsstoffe intensiver wahr, je höher die Luftfeuchtigkeit am betroffenen Ort ist. Im Fachmagazin "Proceedings of the Royal Society Biological Sciences" berichten die Forscher, dass die Krebse sich aus diesem Grund oft nahe am Wasser aufhalten.

Von den wenigen Stoffen, die Einsiedlerkrebse wahrnehmen können, sind viele wasserlöslich und entfalten ihre volle Intensität in feuchter Luft. Die Forscher fanden heraus, dass die Nervenbahnen der Tiere, die sich ähnlich wie bei Insekten entwickelt haben, hier bis zu zehnfach stärker reagieren.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Evolution, Geruch, Sinn
Quelle: www.spiegel.de

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