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"Bad Bank" der HRE: Zehn Milliarden Euro Verlust für Steuerzahler?

Das erste Geschäftsjahr der sogenannten "Bad Bank", der FMS Wertpapiermanagement, für die verstaatlichte Hypo Real Estate ist vorbei. Die nun veröffentlichten Zahlen belasten den Bund mit zehn Milliarden Euro Verlust. Hauptgrund sind die Abschreibungen auf griechische Staatspapiere.

Im Herbst 2010 hatte die HRE insgesamt 175 Milliarden Euro an Immobilien- und Staatspapieren an die "Bad Bank" ausgelagert. Diese sollten möglichst verlustfrei wieder an den Markt gebracht werden. Zur Zeit ist dies jedoch kaum möglich. Bisher hat die FMS 8,5 Prozent ihres Portfolio abgebaut.

Die HRE hingegen hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 188 Millionen Euro verzeichnet. Der ehemalige Chef der Bank, Georg Funke, ist sich indes keiner Schuld bewusst. Man habe zur damaligen Zeit eine Staatspleite Griechenlands nicht vorhersehen können. Dies sei "unvorstellbar" gewesen.


WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Bank, Verlust, Milliarden, Steuerzahler, HRE, Bad Bank
Quelle: www.sueddeutsche.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2012 12:27 Uhr von sicness66
 
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Wie ich bei den Worten von Funke kotzen möchte. Entweder ist er total dumm oder berechnend. Wenn man ein Risikogeschäft eingeht, und dabei handelt es sich nun mal auch um Investitionen in Staatspapiere, muss man jegliches Risiko kalkulieren. So werden schließlich Prämien berechnet. Hier zu sagen, eine Staatspleite (die ja noch gar keine ist) nicht vorherzusehen, ist einfach nur eine Lüge. Aber das Eingestehen von Fehlern ist noch nie Bänkerstärke gewesen.
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04.07.2012 13:54 Uhr von Santiago0815
 
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DAS ALLES IST SCHON MAL GESCHEHEN, UND WIRD IRGENDWANN WIEDER GESCHEHEN

(sehr geile Serie übrigens!)
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04.07.2012 19:17 Uhr von ArrowTiger
 
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Wieder mal alles falsch gemacht! Statt einer "Bad-Bank", hätten wir, wie die Islander, hierfür eine "Good-Bank" gründen, und den schlechten Bankteil geordnet in die Insolvenz schicken sollen!

"Island – ein Fanal der Hoffnung in Zeiten der Krise": http://www.nachdenkseiten.de/...

Ist natürlich wegen der EU-Mitgliedschaft nicht 1:1 umzusetzen, liefert aber doch auch uns einige Hinweise, wie mit so etwas richtig umgegangen werden kann.

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