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Italien: Rekord-Betrugsfall mit EU-Fördergeldern bei Straßenbauprojekt

Für Infrastrukturprojekte stellt die Europäische Union hohe Geldsummen bereit. Das verführt zum Betrug. In Italien wurde nun ein Fall aufgedeckt, in dem bei einem Straßenbauprojekt 389 Millionen Euro veruntreut wurden. Das berichtet die europäische Betrugsbekämpfungsbehörde Olaf.

Der Fall in Italien ist nicht der einzige. Insgesamt forderte die Olaf-Behörde 691 Millionen Euro zurück, die unrechtmäßig bezogen wurden. Die Straßenbau-Angelegenheit im süditalienischen Kalabrien macht dabei den Löwenanteil aus.

Durch Verfahren der Olaf-Behörde wurden 2011 in Europa insgesamt 511 Jahre Freiheitsstrafe gegen Täter verhängt und 155 Millionen Euro Geldbuße-Zahlungen veranlasst. Seit 1999 konnte die Behörde 1,1 Milliarden Euro in den EU-Haushalt zurückholen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Italien, Rekord, Betrug, Fahnder
Quelle: www.spiegel.de
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