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Griechenland: Statt Staatsapparat zu verkleinern, werden 1.000 Beamte eingestellt

Griechenland hat von der Troika klare Sparauflagen bekommen, um weitere Hilfsgelder zu erhalten. Doch das Land schert sich darum offenbar nicht. In einem Brief an die EU versicherte Griechenland erst, man sei "absolut entschlossen" die Auflagen zu erfüllen. Doch nun will man "einige Details" ändern.

Die Privatisierungen will Griechenland vorantreiben, allerdings keine weiteren Beamten entlassen. Dabei hat das Land bislang gar keine Beamten entlassen, sondern sogar während der Krisenzeit noch weitere 1.000 neue eingestellt.

Da in vielen zu privatisierenden Firmen aber Beamte arbeiten, müssten diese ihren Beamtenstatus zwangsläufig verlieren. Das will man aber nicht umsetzen. Samaras versprach im Wahlkampf, drei Jahre pro Forma weiter zu beschäftigen und notfalls die Mitarbeiter in anderen Staatsbereichen unterzubringen.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Beamte, Sparkurs, Hilfsgelder
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2012 06:40 Uhr von no_trespassing
 
+15 | -2
 
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Griechenland wird sich winden und aalen, was das Zeug hält. Die sehen keine Notwendigkeit, da was zu ändern. Es liegt in deren Mentalität, das Spiel so lange zu treiben, bis es eben nicht mehr geht. Solange die EU zahlt, ist alles gut. Da werden im Zweifel eben Beamte versetzt, Scheinprivatisierungen vorgenommen, etc.

Griechenland muss aus der Eurozone. Alles andere ist Belohnung schwersten amoralischen Verhaltens.
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04.07.2012 07:13 Uhr von Mailzerstoerer
 
+9 | -4
 
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Griechenland gehört ZWANGSVERWALTET: und zwar solange bis der riesige Schuldenberg abgetragen ist, die EU und hier vor allem Deutschland muss den Geldhahn abdrehen bis Taten folgen!!!
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04.07.2012 09:21 Uhr von Jaegg
 
+6 | -0
 
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hehe: ja wenn sich ein zug im freien fall befindet, nutzen auch diebesten bremsen nichts mehr :)

schade schade um eure steuergelder. ihr habt hart dafür geschuftet! ;) aber hey, immerhin konnte man vielen banker und politnu**en noch eine abfindung bescheren und deren freunde absichern. :D
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04.07.2012 10:03 Uhr von Ich_denke_erst
 
+5 | -1
 
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Konsequenzen fehlen: Ich denke die EU sollte Griechenland ausschliessen. Es wurde zwar das Geld genommen aber die Auflagen nicht erfüllt. Die ganze Eurozone müsste dann reformiert werden - auch in Bezug auf eine Ausschlußklausel für Länder - diese Möglichkeit gibt es ja nicht. Es wird keinen Wirtschaftszusammenbruch geben wenn man die Griechen ausschliesst da der Ausschluß nur die Folge eines wiederholten Vertragsbruches ist. Das muss aber richtig kommuniziert werden.
Ich verstehe nicht ganz warum alle auf die Banken schimpfen welche angeblich die Verursacher der Krise sind. Die Banken haben Griechenland Kredite gegeben. Die Griechen - und auch alle anderen Länder die Kredite bekammen - haben davon Löhne, Gehälter, Renten, Infrastrukturmassnahmen und was weiß ich alles bezahlt. Das die Banken ihr Geld zurück wollen ist doch auch klar - genauso wie es klar ist dass die Banken in eine Schieflage kommen wenn das Geld eben nicht zurückkommt.
Was wäre eigentlich geschehen wenn die Banken gesagt hätten sie finanzieren das alles nicht - der Aufschrei wäre aus Wirtschaft und Politik wäre gewaltig gewesen.
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04.07.2012 10:49 Uhr von moloche
 
+4 | -0
 
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kein Problem: in Deutschland das Renteneintrittsalter auf 70 erhöhen und die Steuerlast nochmal erhöhen.
Hatz4 noch weiter kürzen und die gesetzlichen Urlaubstage auf 15 Tager verringern.
Die wöchentliche Arbeitszeit auf 50 Tage erhöhen.

Mit diesen Massnahmen kann das Experiment EU noch gerettet werden und Länder wie Griechenland gerettet werden, ohne das solche Länder weitere böse Einschränkungen wie z.b. Renteneintrittsalter ab 60 erleiden.

/Sarkasmus off
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04.07.2012 11:24 Uhr von Mainzlmaennchen
 
+4 | -1
 
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Aller Vernunft zum Trotz ich bin normalerweise einer, der sachlich argumentiert und Verallgemeinerungen, Beleidigungen und Spott meidet, aber langsam aber sicher habe ich meine Wut nicht mehr im Griff! Daher:

SCHEISS GRIECHENLAND!
Raus mit dem verdammten Pack!

[ nachträglich editiert von Mainzlmaennchen ]
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04.07.2012 12:30 Uhr von General_Strike
 
+1 | -1
 
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der griechische Staat ist sehr grosszügig: Die paar neuen Beamten sind jedoch ein Babyfurz gegen die Verlängerung des Arbeitslosengeldes von einem auf zwei Jahre.

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