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Mitarbeiter einer deutschen Großbank packt über Provision und Bordellbesuche aus

In die Öffentlichkeit will der Ex-Banker nicht. Deshalb packt er anonym über die Zustände in den Geldhäusern aus. Der Mann arbeitete viele Jahre als leitender Anlageberater bei einer deutschen Großbank. Er verwaltete 200 Millionen Euro Vermögen und sollte Bankkunden sinnlose Finanzanlagen andrehen.

Konkret handelt es sich um Aktienanleihen, die in viele Privatanlegerdepots gar nicht hineinpassen. "Ich konnte es nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren, meine Kunden über den Tisch zu ziehen", so der Banker. Wer aber die Vorgaben nicht erfüllt, bekommt massiven Druck von der Bank.

Am lukrativsten sind Provisionen für den Verkauf geschlossener Fonds. Aber es gibt auch andere Annehmlichkeiten, wie Fünf-Gänge-Menüs bei einem Sternekoch und Grandhotel-Übernachtungen. Er erinnert sich an einen Dinner-Abend: "Anschließend ging es ins nächste Luxusbordell."


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Bordell, Großbank, Provision
Quelle: www.handelsblatt.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2012 07:30 Uhr von Graf_Kox
 
+15 | -0
 
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Schöne neue Welt: Alltag, in einem Kapitalismus, in dem die Vergesellschaftung privater Schulden ein Niveau erreicht hat, dass der Kommunismus nie überbieten konnte...
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04.07.2012 09:34 Uhr von Delios
 
+8 | -0
 
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@Para_shut: Das Problem dabei ist, dass du genauso wie der Ex-Banker im Arbeitsvertrag (falls du einer Beschäftigung nachgehst) dafür unterschrieben hast, nicht über Firmeninternas/Firmengeheimnisse außerhalb der Firma zu sprechen.

Das Verkaufsquoten erstellt und überwacht werden ist eben bei Finanzdienstleistern so und auch allgemein bekannt. Traurig ist eben nur, dass Angestellte die gesamte Produktpalette in entsprechender Größenordnung verkaufen müssen, selbst wenn die Produkte teilweise Mist sind oder eben nicht für jeden Kunden passen.
Es braucht sich eben genau aus solchen Geschichten heraus keiner wundern warum bei den Tests von Banken und Versicherern die Kundenberatungen durchweg negativ bewertet werden.
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04.07.2012 10:00 Uhr von pepsie_bittiecatty
 
+5 | -0
 
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jaja,die guten banker: und ihre dagobertschen geldspeicher.
die geißel der zivilisation.
die ganze welt samt regierungen in den zinsgierigen händen haltend.
schon wahnsinn wie sich die weltbevölkerung so in die abhängigkeit von ein paar leuten begeben konnte die keinen hehl daraus machen dass sie stets mehr geld von einem nehmen als zu geben...

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