04.07.12 06:38 Uhr
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Mitarbeiter einer deutschen Großbank packt über Provision und Bordellbesuche aus

In die Öffentlichkeit will der Ex-Banker nicht. Deshalb packt er anonym über die Zustände in den Geldhäusern aus. Der Mann arbeitete viele Jahre als leitender Anlageberater bei einer deutschen Großbank. Er verwaltete 200 Millionen Euro Vermögen und sollte Bankkunden sinnlose Finanzanlagen andrehen.

Konkret handelt es sich um Aktienanleihen, die in viele Privatanlegerdepots gar nicht hineinpassen. "Ich konnte es nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren, meine Kunden über den Tisch zu ziehen", so der Banker. Wer aber die Vorgaben nicht erfüllt, bekommt massiven Druck von der Bank.

Am lukrativsten sind Provisionen für den Verkauf geschlossener Fonds. Aber es gibt auch andere Annehmlichkeiten, wie Fünf-Gänge-Menüs bei einem Sternekoch und Grandhotel-Übernachtungen. Er erinnert sich an einen Dinner-Abend: "Anschließend ging es ins nächste Luxusbordell."


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Bordell, Großbank, Provision
Quelle: www.handelsblatt.com

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