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Muss Slowenien als nächstes Land unter den Euro-Rettungsschirm?

Bisher waren Krisenmeldungen hauptsächlich aus Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und Zypern zu vernehmen. Alle Länder mussten bereits unter den Euro-Rettungsschirm. Nun steht mit Slowenien der nächste Kandidat für den Unterschlupf bereit. Das Land steckt in einer anhaltenden Rezession.

Vor allem die slowenischen Banken sind ein Krisenherd, weshalb Experten Slowenien als "Spanien Zentraleuropas" bezeichnen. Die Nova Ljubljanska Banka braucht eine Rekapitalisierung. Doch die Regierung hat das Geld nicht. Die Kapitalmärkte verlangen für Sloweniens Staatsanleihen bis 2021 bereits 6,1 Prozent.

Die Staatsschulden Sloweniens klettern rasant. Mit 6,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verletzte das Land die Maastricht-Kriterien im vergangenen Jahr erheblich. Die Regierung versprach zwar, bis 2013 wieder die Neuverschuldung auf 2,9 Prozent zu senken, aber daran glaubt die Wirtschaft nicht.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Krise, Land, Rettungsschirm, Slowenien
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2012 09:22 Uhr von AlphaTierchen1510
 
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Wer: ausser Deutschland ist eigentlich noch nicht dadrin?
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04.07.2012 11:49 Uhr von sicness66
 
+6 | -0
 
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Ach sie mal an: War es nicht Slowenien, die noch vor wenigen Jahren einen ausgeglichenen Haushalt aufstellen konnten und heute mit gerade einmal von um die 45% am BIP verschuldet sind ? Ist es jetzt eine Staatsschuldenkrise oder Bankenkrise ? Macht endlich die Augen auf...
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03.08.2012 08:31 Uhr von Xbatuz
 
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Als ob: Deutschland als einzige zahlen würden, es gibt ja noch Luxemburg, Finnland, Niederlande und Österreich. Aber es stimmt schon das man zuerst die schwachen Länder wie Dominosteine umwirft damit auch die starken fallen.

Auf der Abschußliste stehen außer Finnland und Schweden alle EU-Länder, auch Deutschland wurde mit Abstufung gedroht.

Am Ende bleibt ein Scherbenhaufen der in Rezession versinkt.

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