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Geflügelmast ohne Antibiotika eher die Ausnahme

Geflügelmast geht wohl ohne Antibiotika nicht. Selbst in Betrieben, in denen die Tiere keine Antibiotika gefüttert bekommen, werden diese über das Trinkwasser aufgenommen. Dies hat eine Studie des Verbraucherschutzministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen hervorgebracht.

Allerdings heißt das nicht, dass von dem Fleisch der Geflügelmastbetriebe in NRW eine gesundheitliche Gefahr ausgehe. Die Verabreichung von Antibiotika an sich ist allerdings nicht das Problem. Das liegt eher darin, dass die Medikamente zu oft und falsch eingesetzt werden.

Durch die unkorrekte Anwendung kann es zu Resistenzen von Krankheitserregern kommen. Dass resistente Keime aus der Tierhaltung auf den Menschen übertragen werden, ist noch nicht bewiesen, kann aber auch nicht ausgeschlossen werden.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Essen, Tier, Antibiotika, Geflügel
Quelle: www1.wdr.de

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