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Muslimin soll zum Schwimmunterricht - Familie will vor das Verfassungsgericht

Eine Muslimin aus Bremen soll am Schwimmunterricht teilnehmen. Das hat das Bremer Oberverwaltungsgericht entschieden. Nun will die Familie des Kindes vor das Bundesverfassungsgericht.

Al Kathib ist strenge Muslimin und will deshalb nicht zum Schwimmunterricht in der Schule, muss sie aber, hat das Bremer Oberverwaltungsgericht entschieden. Nun will die Familie in die nächste Instanz, da die Religion vorschreibe, dass das Kind sich verhüllen müsse. Auch Kontakt zu Jungs sei tabu.

Nur ein getrennter Schwimmunterricht für Mädchen und Jungen wäre eine Lösung, gerade aber der gemeinsame Sportunterricht sei wichtig, so das Oberverwaltungsgericht in Bremen.


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WebReporter: ChackZzy
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Familie, Pflicht, Schwimmen, Verfassungsgericht
Quelle: www.weser-kurier.de

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88 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2012 16:24 Uhr von ChackZzy
 
+198 | -20
 
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Ach Gott. Da will man einerseits immer integriert werden und dann pocht man doch auf die Glaubensfreiheit. Schwimmunterricht ist wichtig, genau wie gemeinsamer Sportunterricht, um auch die soziale Kompetenz der Kinder zu stärken. Bleibt zu hoffen, dass die Gerichte hart bleiben.
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03.07.2012 16:35 Uhr von General_Strike
 
+117 | -30
 
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ich hätte eine bessere Lösung: Das Kind sollte in eine Pflegefamilie.
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03.07.2012 16:35 Uhr von LoneZealot
 
+18 | -112
 
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03.07.2012 16:43 Uhr von Lucotus
 
+250 | -13
 
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"Al Kathib ist strenge Muslimin": Aha, soso.
Sieht für mich eher so aus, als wäre sie die Tochter streng muslimischer Eltern. Ein so junges Kind kann sich über Religion noch gar keine eigenen Gednaken machen sondern plappert nur brav nach.

Es gibt generell keine muslimischen/christlichen/jüdischen Kinder. Nur Kinder muslimischer/christlicher/jüdischer Eltern.

Ansonsten hat Zeus35 schon alles gesagt.
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03.07.2012 16:44 Uhr von mahoney2002
 
+185 | -13
 
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Auch Kontakt zu Jungs sei tabu. Klar die Hochzeit ist ja schon beschlossene Sache.

[ nachträglich editiert von mahoney2002 ]
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03.07.2012 16:49 Uhr von kingoftf
 
+86 | -6
 
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Da bieten: sich doch in Afghanistan und Co. unendliche Möglichkeiten, wo diese mittelalterlichen Mumien ihre Religionsfreiheit voll ausleben können, inkl. der ganzen Sozialleistungen.

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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03.07.2012 16:58 Uhr von kingoftf
 
+52 | -5
 
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Und in: dem Alter ist die mit Sicherheit nicht von sich aus streng gläubig, sondern aufgrund der Gehirnwäsche ihrer Eltern.
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03.07.2012 17:09 Uhr von falkz20
 
+61 | -4
 
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ich frage mich immer was diese leute: in so ein unmenschliches, ungläubiges, unflexibles land wie deutschland zieht...... *kopfschüttel*
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03.07.2012 17:16 Uhr von saber_
 
+28 | -3
 
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wenn die kleine dann aber zufaellig irgendwo ins wasser faellt und ertrinkt klagt dann der vater weil seine tochter in der schule diskriminiert wurde weil sie auslaenderin ist...

und deswegen hat man ihr das schwimmen nicht beigebracht!



aber die problemstellung verstehe ich noch nicht ganz.... immerhin gibt es ja massig ganzkoerperschwimmoutfits.... das einzige was dann rausschaut sind haende, fuesse und kopf... aber auch das ist kein thema.... denn gibt ja auch noch kopfbedeckungen fuer taucher...da ist dann nur noch mund, nase und augen frei...
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03.07.2012 17:19 Uhr von UrHaloman
 
+52 | -5
 
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Die junge Muslimin Die strenggläubige junge Muslimin will also nicht schwimmen?

Ich kenne KEIN einziges Kind, dass nicht gerne schwimmen geht. Das Problem sind wohl die Eltern.
Da wir aber hier in einem christlichen (leider nicht atheistischen) Land leben, sollte hier keine Ausnahme gemacht werden. Kinder müssen weltoffen erzogen werden, um sich zu entfalten. Es kann nicht sein, dass ein Mädchen (Kind allgemein) in den schönsten Jahren (was gäbe ich dafür, noch einmal unbeschwert Kind zu sein) verhüllt leben und auf alles verzichten muss.

Dem Vater sollte eine Landkarte gegeben werden. Dort kann er dann sehr gut sehen, wo die Landesgrenzen verlaufen. Sollte ihm die Denkweise des Landes nicht passen, so steht es ihm frei in ein Land auszuwandern, dass hier andere Ansichten vertritt.
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03.07.2012 17:34 Uhr von LoneZealot
 
+7 | -45
 
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03.07.2012 17:38 Uhr von announcer
 
+6 | -10
 
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Muslime: @ UrHaloman :
Zu meiner Schulzeit gab es viele die keine Lust auf den Schwimmunterricht hatten!


[ nachträglich editiert von announcer ]
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03.07.2012 17:39 Uhr von announcer
 
+8 | -6
 
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@HalloKaetzchen: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Daumen hoch! :-)
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03.07.2012 17:58 Uhr von Drumming
 
+36 | -4
 
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Wenn man schon in einem Rechtsstaat bei kostenloser Schulbildung nicht klar kommt, frag ich mich aus welchem Stargate manche kommen.
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03.07.2012 18:25 Uhr von joergel1000
 
+23 | -10
 
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Ich schreib lieber nichts dazu, es wird doch wieder gelöscht.

Irgendwann kommt der grosse Knall. Ick freu mir.
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03.07.2012 18:42 Uhr von cerebralASSASSIN
 
+10 | -66
 
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03.07.2012 19:01 Uhr von CrazyWolf1981
 
+17 | -4
 
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Im Grunde: sollte man denen die Kinder wegnehmen. Dsa Kind darf sich nicht frei entwickeln, ich denke das verstößt schon gegen das Grundgesetz. Religionsfreiheit gehört zwar auch dazu, aber das Kind kann ja nicht selbst wählen ob sie das will oder nicht, ist alles erzwungen. Scheiß Sklaventreiber.
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03.07.2012 19:14 Uhr von announcer
 
+19 | -1
 
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xxx: "Was sagen Sie als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz?"

Dieser Spruch passt auf viele, die hier ihren Senf abgegeben haben. Vorallem die, die gleich alles verallgemeinern! Nur weil man seine Meinung sagt (speziell zu diesem Thema) ist man noch lange nicht "Rechts" oder ähnlicher extermer Gesinnung!
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03.07.2012 19:18 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -2
 
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Wozu soziale Kompetenz fördern wenn sie streng gläubige Muslimin ist, bekommt sie ihre "soziale Kompetenzen" vom Glauben vorgeschrieben...passt zwar nicht zur Integration, aber wie will man akut das Problem lösen?
Ein Übergang zum gemeinsamen Miteinander wird nur schleichend über zig Generationen laufen...da müssen wir bzw. die Muslimin durch...
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03.07.2012 19:31 Uhr von samcook
 
+14 | -1
 
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Muslimin soll zum Schwimmunterricht: cerebralASSASSIN, Du scheinst zumindest schon mal die absolute Hohlnadel zu sein. Zum Glück ist das Dein Problem. In einem hast Du Recht, man kann niemanden zwingen etwas zu tun was man nicht möchte. Man kann aber auch niemanden zwingen etwas nicht zu tun,oder zu dürfen, wenn dieser es aber vieleicht doch gerne machen würde. Du verstehst diesen Satz? Wenn ja, denk darüber nach und trink Dir ein kaltes Bier. Wenn nicht, kann Dir sicher auch niemand mehr helfen......
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03.07.2012 19:38 Uhr von Schwertträger
 
+16 | -2
 
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@Lonzealot: >Muss man das denn in jedem Bereich?
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern in denen man (oberflächlich zumindest) gegen das Angepasstsein war.<

Ja, ich auch. Und es war grottendämlicher Aktionismus.

Ich fand´s immer absurd. Natürlich muss man sich anpassen. Andernfalls bleibt man Aussenseiter. Und dann kann man eigentlich genauso gut gehen, denn es kostet mehr Energie, als man aufbringen kann und bringt der eigenen Seele null nix.
... diese Typen, die sich immer bewusst Mühe gaben, nicht angepasst zu sein und sich dadurch lächerlich machten. Denn um etwas zu erreichen (was sie natürlich nicht zu wollen vorgaben, weil das ja auch schon angepasst war) mussten sie sich doch anpassen.

Am Ende waren die offensichtlich Angepassten weniger Mainstream und differenzierter in ihren Zustimmungen zu Belangen der Gemeinschaft als die sogenannten Unangepassten, die in ihrem Denken spiessiger waren als ihre "Gegner".


Keine Gemeinschaft möchte unkalkulierbare Fremdkörper in seiner Mitte. Also muss man sich zu einem Großteil bzw. mindestens in elementaren Dingen anpassen bzw. assimilieren. Und das will man ja auch. Schliesslich hat man sich diesen Ort, diese Gemeinschaft ausgewählt, weil man die Bedingungen dort gut findet.


>Weil man nicht verfolgt und ausgegrenzt werden wollte, dafür hat man ALLES getan.<

Alles ist zuviel, aber wenn man eine große Menge macht, ist das auch richtig, denn darum dreht es sich im Leben. Passe Dich an und Du überlebst. Anders hätte es der frühe Affenmensch wohl nicht bis heute geschafft.

>Das hat alles nichts gebracht.<

Doch, hat es, sogar viel, aber das sollten wir jetzt nicht zum Thema machen.


Ich verstehe diesen Mann sowieso nicht. Bevor er sein Kind bekam, lebte er volle 30(!) Jahre in Deutschland. Nachdem er nach dieser langen Zeit ein Kind bekommt. lässt er es trotzdem nicht, wenn es alt genug ist, selbst über seine Religion entscheiden, sondern erzieht sie von klein auf streng nach alten Regeln seines mitgebrachten Glaubens, die zu hinterfragen er längst hätte lernen müssen in den 30 Jahren. Und das, obwohl er hier vorgelebt bekommt, dass man die Kinder selber entscheiden lässt und eine streng religiöse Erziehung eher als Missbrauch angesehen wird.

Wenn man also all diese Zeit sieht, wo die Werte und Entscheidungen des Landes liegen, in dem man lebt, muss man doch auch irgendwann endlich mal die Konsequenz ziehen und diese Werte und Entscheidungen annehmen oder sich einen anderen Ort suchen.

Stattdessen proklamiert er Glaubensfreiheit, die er seiner Tochter nicht zugestehen möchte, und beruft sich dabei auf Rechte, die ihm der Staat, in dem er lebt, garantiert, während er andere Rechte, die eben dieser Staat hat, verneint.

Unlogisch, unkonsequent, nicht sympathiegewinnend.





Du selber bist doch auch gegangen, weil Du Deine strenge Auslegung hier nicht umsetzen konntest.
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03.07.2012 19:45 Uhr von Revej
 
+11 | -2
 
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Das ist ja auch so schwer Ha?ema/Burkini anziehen und fertig. In Kontakt mit Jungen kann sie auch im Klassenraum kommen, da wird auch kein Hehl draus gemacht.

So und nun ab ins Wasser!
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03.07.2012 19:57 Uhr von shadow#
 
+8 | -2
 
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Religiöser Bullshit hin oder her Ein guter Vater hätte auf passenden Schwimmunterricht für seine Tochter geklagt, nicht darauf sie davon fernzuhalten.

Oder gibt es irgendwo eine Koranstelle die besagt dass Muslime nicht mit Wasser in Kontakt geraten dürfen und die als Grundlage für die "Gremlins" herhalten musste?
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03.07.2012 20:01 Uhr von Dean_Winchester
 
+21 | -6
 
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Dieses: Pack kommt nach Deutschland und passt sich kein bisschen an das Land an dem Sie leben wollen.
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03.07.2012 20:04 Uhr von Schwertträger
 
+9 | -6
 
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@cerebral ASSASIN: Nö, kein Minus: Für so einen Pril-schäumenden Unsinn Dir auch noch die Freude machen, ein Minus zu geben, wo Du Dich doch so darüber freust?


>Aber hier wird ja jeder Anlass genutzt um sich als Arier hervorzuheben...die Griechen sind an der Eurokrise schuld, also alle Griechen schrott, Muslime sind alles Terroristen, Italiener blöde weil sie immer gegen uns im Fussball gewinnen und und und..<

Was hat das mit Ariern zu tun?
Die Italiener waren Verbündete in dem Zeitraum, wo von Ariern die Rede war. Das sollte man schon wissen, wenn man so einen Blödsinn schreibt.

Ich gehöre nicht zu der von Dir anvisierten Zielgruppe, da ich die Griechen nicht doof finde und kein stolzer Deutscher bin, aber mich nervt Dein haarsträubend dummes, undifferenziertes Posting.


Wenn Du linksorientiert bist und Leuten den Schulzwang erlassen möchtest, kannst Du ja in politischen Gremien um Verständnis und Unterstützung für diese Idee buhlen, aber derzeit existiert sie und gilt für alle.
Auch für die christlichen Sektentypen im deutschen Mittelwesten und auch für andere Religionsgruppen.

Die weltlichen Gesetze der Bundesrepublik Deutschland stehen über allen eventuellen religiösen Grundsätzen, so nicht ein entsprechendes weltliches Gesetz ihnen vergünstigend einen Vorrang einräumt.
(Das noch viel zu viel christliche Altlasten in diesen Gesetzen stecken, ist mir bewusst. Aber das ist noch eine andere Baustelle).



Und Dein komisches "hahahaha" unter einem solchen Posting könnte auch ein wahnsinniges Lachen sein, wie es diese Bösewichte in den schlechten Filmen immer von sich geben. Wäre mir irgendwie peinlich, glaube ich.

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