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Neue Umfrage zeigt: So teuer ist die deutsche Durchschnittshochzeit

Eine aktuelle Umfrage zum Thema Hochzeit und alles was dazugehört brachte jetzt eine Reihe erstaunlicher Fakten an den Tag. So würden zum Beispiel die Hälfte aller Befragten auf die Hochzeitsreise verzichten.

Auch wäre es für jeden Dritten kein Problem, wenn die Hochzeitsnacht ausfallen würde. Interessantes gab es auch zum Thema Kosten der Hochzeit.

Jeder zweite würde demnach maximal 5.000 Euro für die Hochzeit investieren, jeder zehnte dagegen sogar nur 1.000 Euro. In der Realität kostet die Durchschnittshochzeit rund 5.000 bis 7.500 Euro.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Umfrage, Kosten, Hochzeit, Heirat
Quelle: www.bild.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2012 16:58 Uhr von Schwertträger
 
+10 | -1
 
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Da gibt es viele Faktoren: Wenn man z.B. gesellschaftlich stark integriert ist, wird die Hochzeitsfeier automatisch zahlenmäßig größer, da man ja in der Regel selber auch schon bei den Leuten eingeladen war. Oft ist das sogar erst der Grund, überhaupt eine "richtige" Feier zu machen.

Dann gibt es Leute, die kennen gar keine richtigen Feiern, sondern verbinden damit nur Stehtisch-Events. Die sind dann natürlich froh, wenn so etwas nicht so lange dauert und nicht viel kostet.

Meine Frau und ich sind allerdings örtlich eingebundene Leute, die Spaß am Feiern und Tanzen haben. Folgerichtig hatte unsere Feier viele Gäste (sowohl Pflicht- als auch Beliebtheitsgäste), gutes Essen, gute Live-Musik und für´s rauschende Fest geeignetes Ambiente. Und ebenso folgerichtig hat das Ganze dann auch bis zum Morgen gedauert und jede Menge Spaß gebracht, .... und 12.000 EUR gekostet.
Hochzeitsnacht war danach natürlich keine mehr möglich. Aber da man sich heute sinnvollerweise sowieso nicht mehr jungfräulich verheiratet, ist das kein Verlust.

Und die Hochzeitsreise fiel aus finanziellen Gründen auch flach, außerdem war eh viel zu viel zu regeln und interessante Arbeit wartete. Verliebtes Reisen gab´s auch schon vor der Hochzeit und gibt es bislang immer noch.

Teils lagen/liegen wir also voll im Trend, beim Preis jedoch (und wahrscheinlich den Ansprüchen an die Qualität der Feier an sich) ziehen wir den Schnitt nach oben.
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03.07.2012 17:04 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -3
 
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@Terrorstorm: Nein, andersrum: Eigentlich ist die Hochzeit nur ein geeigneter Anlass für eine Feier.
Wann schmeisst man sich sonst mal schick in Abendanzug und Abendkleid und hat zu Live-Musik einen großen Saal zum Schwofen zur Verfügung? Und das Ganze in geschlossener Atmosphäre, wo einen mit den meisten Gästen auch noch irgendwas verbindet (wenn´s nicht eben sogar Verwandte sind).

Wenn man´s genau betrachtet, ist die Zahl der großen Feiern im Leben nämlich begrenzt. Und das ist mehr als schade.

Und wenn die Hochzeiten der Freunde erstmal alle vorbei sind, wird´s eng. Die 50. Geburtstage sind dann meist schon relativ lahm im Vergleich, weil sie von vorneherein kleiner und weniger mit Fokus auf "Feiern" geplant werden. (Außerdem sind da auch schon viele krank).

Von daher: Je mehr Hochzeiten, desto besser (allerdings nur möglichst eine pro Pärchen ;-) ).
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03.07.2012 17:06 Uhr von falkz20
 
+1 | -5
 
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@ schwertträger: und wo ist der bus?
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03.07.2012 17:41 Uhr von l.l.l.l.
 
+4 | -4
 
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@ Terrorstorm: Wieso?
Das Geld erhälst du doch bei der Scheidung zurück.

Dazu noch ein halbes Haus, den BMW, und das Sorgerecht deiner 4 Kinder.

Es kann dir also nichts besseres passieren!
Du bist doch eine Frau, ja ?
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03.07.2012 17:43 Uhr von m197m
 
+2 | -1
 
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Folgekosten: Die Kosten der Scheidung gehen ja noch. Die Folgekosten sind jedoch enorm, zumindest für den männlichen Teil.
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03.07.2012 18:23 Uhr von Marco Werner
 
+1 | -0
 
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Da ist es ja richtig günstig,daß ich: soweit von meiner läst...äh...lustigen Verwandtschaft weg wohne. Von denen haben sich in 9 Jahren gerade mal meine Eltern 1x hier her verirrt...ja,140km sind schon eine Weltreise :-D

Aber selbst wenn ich mal heiraten würde,würde das ohne große Feier ablaufen. Ich lege auf sowas nämlich überhaupt keinen Wert. Familienfeiern sämtlicher Art sind mir ein Gräuel...erst recht,wenn ich im Mittelpunkt stehen soll. Denjenigen,die man öfters sieht,hat man sowieso nix Neues zu erzählen. Und mit denjenigen,die man nur alle paar Jahre mal sieht,verbindet einen eh nicht wirklich was.

In Sachen Hochzeitsnacht stimme ich Schwertträger übrigens zu. Die Hochzeitsnacht als Zeitpunkt des ersten gemeinsamen Sex ist sowieso in den meisten Fällen überholt. Und wenn man bedenkt,daß so ein Tag ja nicht erst im Standesamt anfängt,sondern schon Stunden vorher daheim (und dann auch bis tief in die Nacht dauert),so dürften die meisten Frischgetrauten eh kein wirkliches Verlangen nach Sex mehr haben.
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03.07.2012 18:53 Uhr von Shampoochan
 
+2 | -0
 
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stimme Marco Werner zu: Familienfeiern sind grauenhaft, besonders wenn man selbst im Mittelpunkt steht. Muss ich auch nicht haben, wenn ich heirate dann Standesamt und fertig
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03.07.2012 19:34 Uhr von kostenix
 
+5 | -1
 
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was habt ihr alle mit: eurer verwandtschaft? kenne keinen in meinen kreisen der probleme mit seiner verwandtschaft hat... vor allem nicht mit der engen verwandtschaft...

*seltsam*
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03.07.2012 20:08 Uhr von Marco Werner
 
+2 | -2
 
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@weimargg: Das hat einen relativ einfachen Grund: Es ist immer der selbe Trott,der mich annervt. Gerade bei Hochzeiten. Um mal den Ablauf zum umreißen: Vormittags fährt die ganze Sippschaft ins Standesamt. Danach zurück zum Feierort,wo die üblichen "Einstiegsspielchen" stattfinden (Holzstamm durchsägen, "hemmen" usw). Dann gehts nach dem Mittagsessen weiter mit dem üblichen Smalltalk..die ewig gleichen Leute labern über die ewig gleichen langweiligen Themen. Natürlich schon mit dem ersten Alkohol. Dies geht dann bis in die Abendstunden,nur unterbrochen von Kaffee und Abendessen. Zwischendurch kommt dann üblicherweise ein Alleinunterhalter, der die meist älteren Gäste mit den immer gleichen Schlagern beglückt. Am Abend dann die ewig gleichen peinlichen Hochzeitsspielchen (Brautschuhversteigerung usw). Normalerweise setze ich mich bei sowas zwischendurch meist 2-3h ab und komme später wieder. Einerseits,weil ich als Antialkoholiker nichtmal den Sekt zum Anstoßen trinke,andererseits weil mich dieser Trott nervt. Aber mach das mal,wenn es deine eigene Hochzeit ist.....
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03.07.2012 20:41 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@falkz20: Du hast den Bus mit den Leuten, die diese Nachricht nicht interessiert hat, jedenfalls verpasst, denn die sind abgefahren, als Du hier den Tippfinger geschwungen hast.

Jetzt musst Du halt noch ein bisschen hierbleiben und noch mehr News lesen, die Dich eigentlich nicht interessieren, aber anscheinend dann doch zum Kommentieren reizen.
:-)
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03.07.2012 20:54 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -1
 
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@Shampoochan: Weshalb eigentlich? >Familienfeiern sind grauenhaft...<

Wieso dass?
Sind die Verwandten so ätzend?
Außerdem ist eine Hochzeit traditionell eigentlich KEINE Familienfeier, denn der absolute Großteil der Gäste kommt nicht aus der Familie, sondern setzt sich aus Dorf/Viertel-Einwohnern und Nachbarn, Freunden, Arbeits-, Mannschafts-, Feuerwehr-, Vereinskollgen und sonstigen Sozialkontakten zusammen.

Wenn man nicht gerade eine riesige Verwandschaft hat, verschwindet die doch eher in der Menge der Leute.

Man muss halt bei der Einladung schon darauf achten, nur die Leute zusammenzubringen, die auch eine gute Party garantieren. Die den-ganzen-Abend-in-der-Ecke-am-Tisch-Hocker sollte man also eher gleich weglassen. Und den sich in den Vordergrund drängelnden, unkontrollierbaren Witzeerzähler auch.
Man ist selber schliesslich der Organisator. Also bestimmt man auch, wie die Sache abläuft.

Ich war übrigens auch schon auf Hochzeitsfeiern ohne jegliche Verwandte. Trotzdem 100 Leute und gut RemmiDemmi.


>... besonders wenn man selbst im Mittelpunkt steht.<

Solange man selbst der Organisator ist, macht das doch nichts. Es wird erst ätzend, wenn man Spielball anderer Leute bzw. der Gäste wird. Das kann man aber ja steuern.

Oder ist Dein Selbstvertrauen angeknackst, dass Du Dich nicht gern im Mittelpunkt si
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03.07.2012 21:31 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -1
 
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@Marco: Wenn es Deine eigene Hochzeit ist mach das mit dem Standesamt schon Monate vorher alleine mit Deiner Frau. Am besten weiter weg, damit das aushängende Aufgebot keine Leute in Aufregung versetzt, die Euch kennen.

Dann lädst Du erst auf den Abend ein.

Von vorneherein beschränkst Du die Spiele auf das Sägen. So als Zugeständnis ans Brauchtum. Den Rest verbietest Du rigeros, weil es das Tanzen hinauszögert bzw. unterbricht.

Für eben dies Tanzen engagierst Du eine Band (keinen DJ), die Du vorher ausgiebig Probe gehört hast und mit der Stil und Titel abgesprochen sind.

Lade praktischerweise nur Gäste ein, die mit Deinem Feierstil konform gehen, oder sich zumindest damit arrangieren können.

Schon läuft das Ganze, wie´s Dir mehr gefällt.
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03.07.2012 23:14 Uhr von El_Caron
 
+1 | -1
 
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@Terrorstorm: Stichhaltig ist mir (bei ähnlichem Einkommen) da bisher nur die Erbschaftssteuer eingefallen. Das ist vor allem wichtig, um die Altersvorsorge richtig zu planen. Das kann man aber eher weit rausschieben, vor allem solange noch wohlgesonne Eltern leben, die das im Falle eines Falles über Umwege regeln.
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04.07.2012 01:09 Uhr von Sjembot
 
+2 | -1
 
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gut bedient: Mit 5000€ ist man meines Erachtens gut bedient, die Hochzeit soll ja eine Feier und Symbolisch auch den Eintritt in die Zweisamkeit sein. Finde ich sehr wichtig, aber jedem das seine.

P.S. bei Türken gehts 15.000€ aufwärts los :D
die kriegen aber auch dann durch die vielen Gäste, dass Geld raus.

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