03.07.12 11:12 Uhr
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Halle: Gericht schickt einen Mann wegen angedrohter Hinrichtung ins Gefängnis

Weil einem Jungunternehmer 6.000 Euro aus einem Existenzgründer-Darlehen aus seinem Schlafzimmerschrank entwendet wurden, schoss er über das Ziel hinaus und wurde nun dafür zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Der 26-Jährige verdächtigte seine Nachbarin des Diebstahls. Der Bestohlene lockte die vierfache Mutter zu einem Feld. Dort hatte er ein Grab ausgehoben. In dieses Grab musste sich die Frau legen und wurde mit einem Messer bedroht.

Die Richter schickten den Täter für sechs Jahren und neun Monaten ins Gefängnis. Der Staatsanwalt sagte: "Die Tat erinnert an einen Mafia-Thriller. Das Opfer leidet heute noch Todesangst. Die Frau kann sich im Moment nicht mehr um ihre Kinder kümmern."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Gericht, Gefängnis, Halle, Hinrichtung
Quelle: www.bild.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2012 11:31 Uhr von w0rkaholic
 
+13 | -0
 
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Krasse Tat und gerechte Strafe, aber merkwürdig: wenn man es mit dieser Tat hier vergleicht und beide bekommen exakt die gleiche Strafe:

http://www.shortnews.de/...

Ich hätte den, der wirklich zugestochen hat mehr bestraft.
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03.07.2012 12:25 Uhr von m.a.i.s.
 
+7 | -1
 
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@wankelbrecher: nein, denn die hatten ja "eine schwere Kindheit" :-(

Ich finde es zwar auch ziemlich krass, jemandem auf diese Weise ein Geständnis entlocken zu wollen, bin aber auch der Ansicht, dass einer, der wirklich zusticht eine höhere Strafe verdient hätte, als einer dessen Tötungsabsicht doch sehr zweifelhaft erscheint.
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09.07.2012 14:32 Uhr von Pyromen
 
+2 | -0
 
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die eigentliche frage: sollte doch sein, ob die nachbarin wirklich das geld gestohlen hat. wenn ja ist die strafe viel zu überzogen.

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