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Pimco: Lage Deutschlands ist ausweglos

Der weltgrößte Anleihehändler Pimco hat begonnen deutsche Staatsanleihen zu verkaufen. Zur Begründung nannte das Unternehmen, dass Deutschland seinen Status als "sicheren Hafen" verlieren werde.

Es rächt sich nun, dass so viele Garantien und Bürgschaften für die vielen Rettungsmaßnahmen ausgesprochen wurden. Die Schuldenlast Deutschlands kann unter diesen Umständen nur steigen. Als Folge daraus, könnte auch Deutschland in Schieflage geraten.

Um selbst keinen Verlust erleiden zu müssen, trennt sich Pimco vorsorglich von deutschen Papieren.


WebReporter: Julian73
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Wirtschaft, Schulden, Anleihe, Lage, Pimco
Quelle: www.start-trading.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2012 12:19 Uhr von visnoctis
 
+26 | -0
 
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recht hat er: wenn die deutschen doch nur auch so einfach alles verkaufen könnten, zuerst die verantwortlichen^^
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03.07.2012 12:27 Uhr von zabikoreri
 
+18 | -1
 
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@visnoctis: Man kann nur einmal vekraufen und die ´Verantwortlichen´ haben schließlich uns verkauft!
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03.07.2012 12:41 Uhr von TK-CEM
 
+21 | -6
 
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Da kann ich nur sagen: VIELEN DANK FRAU BUNDESFERKEL!

Endlich haben es unsere Politverbrecher geschafft. Die ersten Auswirkungen werden spürbar - das Desaster nimmt seinen Lauf. Dank EU-Versprechungen, die niemals einhaltbar sind, verliert jetzt D an Glaubwürdigkeit und Integrität. Offensichtlicher kann Hohn und Spott nicht mehr sein.

Notbunker bauen, Lebensmittelvorräte horten, autarke Wasserversorgung sichern, Solaranlage versteckt installieren, deutschen Pass vernichten, Vollbewaffnung.

So oder ähnlich könnte die TO-DO-Liste der Zukunft (hier nur in Kurzform) für den deutschen Bürger lauten. Irgendwie hat doch niemand was aus der Vergangenheit gelernt.

Servus Deutschland - es folgt die EU-Anarchie. Ging irgendwie doch schneller als gedacht. Na dann - herzlichen Glückwunsch.

[ nachträglich editiert von TK-CEM ]
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03.07.2012 13:31 Uhr von l.l.l.l.
 
+14 | -3
 
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Nur die Reichen werden verlieren. Wer heute nichts hat, wird auch nichts verlieren.

Ich freu mich mehr denn jeh, arm zu sein.

Keine Frau hier, die mir Liebe vorgaukelt ,
um mein Konto zu plündern.
Keine Frau die geht, wenn das Konto leer ist.

Was ist das schön ! :-)
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03.07.2012 13:44 Uhr von TK-CEM
 
+12 | -0
 
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@l.l.l.l. So gesehen bist Du zu beneiden . . . . . ;-)
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03.07.2012 13:53 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -7
 
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cool: wie sich hier alle über einen schäbigen blog Beitrag aufregen.....

Das soll eine Newsseite sein!
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03.07.2012 13:56 Uhr von no_trespassing
 
+7 | -3
 
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Schön wär´s! Deutschland hat noch die meiste Bonität!
Und enorm viele Staatsbeteiligungen. Die könnten auf Druck der Staatsanleihenbesitzer alle verkauft werden.

Sollte Deutschland haften, dann wird es richtig frostig hier.

Der Staat würde folgende Maßnahmen per sofort beschließen:

- Keine Verbeamtung mehr, schon gar keine Lehrer. Einstellung nur befristet nach Tarif zu relativ niedrigen Löhnen.

- Verkauf deutscher Staatsbeteiligungen.

- Schließung sämtlicher subventionierter Kultureinrichtungen.

- Streichung von zahlreichen Investitionsprojekten (Straßenbau, Schulen, Universitäten, etc.).

- Steueranhebung (Achtung: Besonders die Mwst. wird das treffen, da sie am leichtesten einzuziehen ist).

==> Sollte also Deutschland wirklich haften, dann lacht hier niemand mehr. Denn dann wird eine Arbeitslosigkeitswelle hereinbrechen, so wie das bei den USA der Fall war.

Das ging nach Lehman innerhalb von 2 (!) Quartalen, also nach einem halben Jahr.
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03.07.2012 14:43 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -0
 
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Preise: "Und was den Euro angeht, es ist schon lange kein Geheimnis, dass er der Preis für die Wiedervereinigung war." (Trallala2)
Naja, die Neuvereinigung selbst kostet ja wohl schon 2 Billionen EURO. Aus der politischen Logik des obigen Zitats bedeutet dies, daß dann der Preis nicht mehr bei 2 Billionen EURO liegt, sondern wohl noch einmal 2 Billionen EURO (macht also wohl mindestens 4 Billionen EURO) plus die Aufgabe staatlicher Souveränität Deutschlands, obwohl diese ja der angestrebte Grund für die Neuvereinigung war.

Also, nachvollziehbar sind solche politischen Handlungen nicht mehr - es sei denn, es geht wie so oft ums Geld, denn die Währungsumstellung auf dem Staatsgebiet der DDR führte zum einen zum Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft und zum anderen zur Marktausweitung westdeutscher Konzerne um 17 Millionen Personen. Die Kosten für die Marktausweitung wurden sozialisiert.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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03.07.2012 16:47 Uhr von Till8871
 
+3 | -0
 
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Und was den Euro angeht es ist schon lange kein Geheimnis, dass er der Preis für die Wiedervereinigung war.

ist wohl eher politisch statt monetär gemeint.....
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03.07.2012 17:11 Uhr von joern_l
 
+1 | -1
 
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so ein Blödsinn: haften tun wir erstmal nur für das was wir gebürgt haben und das sind 120 Mrd Euro !

Tja wenn es nach mir ginge, würde ich die 500 Mrd Euro in die Hand nehmen und die D-Mark wieder einführen, das ist alle Mal überschaulicher als diese Eurokacke.

Gott sei Dank sagt Merkel ja nein zu den Eurobonds, und ich hoffe sie bleibt dabei, denn sonst haften wir wirklich für die monetäre Unfähigkeit der Europäer.

Die ganzen Südländer hätten nicht dazu gehört, und Griechenland gehört wegen Betruges sofort rausgeschmissen, und nicht noch von der EZB mit Milliarden versorgt. Schlimm genug dass die Franzosen uns die Spaghettis aufgequatscht haben, die sind die nächsten die unter den Rettungsschirm krauchen.

Die frage ist nur : Wer zahlt noch, wenn alle unter dem Rettungsschirm sind ?? Und wovon ??
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03.07.2012 17:52 Uhr von ArrowTiger
 
+4 | -0
 
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@joern_l: -- "Gott sei Dank sagt Merkel ja nein zu den Eurobonds, und ich hoffe sie bleibt dabei, denn sonst haften wir wirklich für die monetäre Unfähigkeit der Europäer."

Na ja, nach der Aufweichung der ESM-Kriterien brauchen wir die auch nicht mehr. Da kann Luxemburg unkontrolliert und strafrechtlich immun beliebig Geld direkt an die EU-Banken verteilen, und vor allem wir deutschen Steuerzahler stehen dafür mit derzeit 27% in der Schuld.

So langsam entwickle ich mich jedenfalls ebenfalls zum Euro-Gegner! Der Ausstieg wäre im Grunde wesentlich billiger, als das endlose Einzahlen in den ESM. Und vermutlich wäre das tatsächlich das Beste für uns und alle anderen EU-Länder ebenfalls!; vor allem in Hinblick der in den Medien gezeichneten, völlig haltlosen Horrorzenarien (cui bono?), z.B. solcher: http://www.welt.de/...

Die Behauptungen des Artikels werden in den Kommentaren gnadenlos und teils fachlich sehr fundiert zerpflückt. Und man ist überrascht, daß (derzeit) 75% der Leser für eine Wiedereinführung der DM sind. Die Medien behaupten ja gerne umgekehrte Verhältnisse... =8-^

Zudem gab es in der (auch jüngeren) Geschichte viele Auflösungen von Währungsunionen - und keine davon hatte für die Länder fatale Folgen. Um meist (immer?) stiegen die reicheren Länder aus.

Wirklich sehr lesenswert hierzu ist die Auflistung und Bewertung unterschiedlicher Szenarien von Joachim Jahnke: http://www.jjahnke.net/...

Ein Euro-Ausstieg Deutschlands ist bei uns ja so dermaßen tabu, daß man sofort eine Klatsche von (anderweitig) interessierter Seite bekommt. International wird der aber längst ausführlich diskutiert.
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03.07.2012 19:44 Uhr von Wieselflink
 
+7 | -0
 
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@l.l.l.l. Die Reichen verlieren nie, das kannst du vergessen, die einzigen die Verlieren sind immer die die eh schon kaum was haben.
Selbst wenn du jetzt glaubst du bist Arm, wirst du vermutlich nach einem totalen Zusammenbruch sehr schnell feststellen das du vorher zumindest ein Dach über dem Kopf hattest und jeden Tag Lebensmittel und den Luxus von Strom, Wasser und sogar Internet :D
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03.07.2012 20:26 Uhr von TK-CEM
 
+3 | -0
 
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@ouster: Das ganze EU-Desaster jetzt alleine Schröder anzulasten ist in meinen Augen viel zu einfach und auch nicht ganz fair.

Kohl hat damals den ganzen Zauber ins Leben gerufen. ER wollte unbedingt und ohne Gnade der Kanzler der EU sein. Was er angezettelt hat, sollte Schröder weitermachen. Der aber hat versucht, sein eigenes Ding daraus zu machen, was ja bekanntlich grandios in die Hose ging.

Merkel ist das Ziehkind Kohls, und Kohl hat trotz seines Alters noch heute großen Einfluß in der CDU. Irgendwie ist Merkel eine tragische Figur. Sie versucht, das Erbe ihres Ziehvaters fortzuführen, landet dabei aber auch von einer Pleite in die andere. Natürlich hat Merkel nicht an allem Schuld, aber sie hätte den Wahnsinn stoppen bzw. ihre Versprechen halten können. Und das mit den Eurobonds ist ja noch lange nicht vom Tisch. Da wird noch vom Verfassungsgerichtshof entschieden werden, denn die Eurobonds sollen wesentlicher Bestandteil des neun Fiskalpaktes sein.

Deine letzten 3 Sätze unterschreibe ich sofort mit. Absolut korrekt.
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03.07.2012 23:08 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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Ich kann euch allen dringend ans Herz legen das Buch von David Graeber "Schulden: Die ersten 5.000 Jahre" zu lesen. Er beschreibt darin sehr anschaulich, dass Schulden im Grunde der eigentliche Grund für kriegerische Auseinandersetzungen war und das es sehr wohl Systeme gab, die Schulden einfach erlassen haben! Graeber stützt sich dabei auch sehr auf Foucaults "Überwachen und Strafen", der sich widerrum auf Nietzsches "Genealogie der Moral" bezieht.

Jeder der ein Interesse daran hat, was hier wirklich abgeht, sollte sich mal diese drei Bücher zu Herzen nehmen. Noch ist nicht alles verloren. Wenn dieses Wissen kollektiv wird, können WIR die Sache noch wenden.
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04.07.2012 04:33 Uhr von Anlex
 
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Self fulfilling prophecy? Wenn alle schön Panik machen und vorschnell handeln, ist es kein Wunder, wenn es am Ende wirklich zu dem kommt, wovor man vermeintlich zu flüchten versucht.
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04.07.2012 10:10 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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@Anlex: "Wenn alle schön Panik machen und vorschnell handeln, ist es kein Wunder, wenn es am Ende wirklich zu dem kommt, wovor man vermeintlich zu flüchten versucht." (Anlex)
Natürlich ist das ein korrektes Argument.

In einer kapitalistischen Gesellschaft werden die zwischenmenschlichen Beziehungen vom Marktwert beherrscht. Der Ausdruck der Panik hat seine Ursache in dem Druck, unter dem viele stehen. Die panikhafte Gefühle haben ihre Ursache in der Ungewissheit und Bedrohung durch als wahrscheinlich betrachtete Entwicklungsmöglichkeiten. Sie suchen nach Auswegen. Der Marktwert selbst ist aber auch nur ein Ausdruck von Verhältnissen. Ein Marktwert untersteht dem grundsätzlichen Prinzip von Angebot und Nachfrage. Bricht der Marktwert zusammen, reduziert sich auch der Druck auf die einzelnen Personen. Folge: Die panischen Äußerungen reduzieren sich. Eine Neubewertung der zwischenmenschlichen Beziehungen führt somit zur Bereinigung angestauter Drücke. Die "Self fulfilling prophecy" erfüllt zeitweise ihre Funktion. Wenn der Druck nachgelassen hat, läßt sich auch der Deckel des Schnellkochtopfes wieder öffnen. Der Weg zum Essen ist dann frei.

Übertragen auf die derzeitige Situation bedeutet dies, daß Perspektiven aufzuzeigen sind.

Dies scheint ja nicht zu funktionieren, so daß die panikhaften Gefühle durchaus ihre reale Grundlage haben.
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04.07.2012 10:31 Uhr von ArrowTiger
 
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@ouster: -- "aber den Untergang hätten wir schon längst, wenn wir Eurobonds hätten, so wie es die SPD fordert."

Da bin ich mir nicht so sicher!

Im Grunde verteilen zwar Eurobonds und der ESM gleichmermaßen Geld an die Länder bzw. deren Banken, ebenso wird gemeinschaftlich gehaftet. Bei den Eurobonds handelt es sich aber um eine Form von Staatsanleihen, was zum einen die derzeitigen Finanzmarktspekulationen eindämmen dürfte, da die Rückzahlung gewährleistet ist. Und im Gegensatz zum ESM ist hier keine rechtlich immune, unkontrollierbare Luxemburger Organisation der Geldverteiler, sondern die EZB.

M.E. also lieber Eurobonds statt den ESM...

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