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Astronomen entdecken unbekannte Galaxie, die eigentlich nicht existieren dürfte

Das Weltraumteleskop "Hubble" sollte den Astronomen von der University of Florida in Gainesville und vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA Bilder von dem gewaltigen Galaxienhaufen "IDCS J1426.5+3508" liefern.

Es ist der älteste bekannteste Galaxienhaufen und liegt in zehn Milliarden Lichtjahren Entfernung zur Erde. Die Astronomen entdeckten auf den Aufnahmen jedoch noch etwas anderes: einen Lichtbogen, der dort nicht sein dürfte.

Dieser Lichtbogen ist möglicherweise das Erscheinungsbild einer noch viel weiter entfernteren Galaxie. Durch die Schwerkraft des Galaxienhaufens wird das Licht so umgelenkt, dass man sie als ringförmige Struktur wahrnehmen kann. Die Forscher hoffen nun auf weitere Bilder von "Hubble".


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Galaxie, Hubble, Existenz, Astronom
Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de

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03.07.2012 09:18 Uhr von memo81
 
+35 | -73
 
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03.07.2012 09:24 Uhr von Undecan0l
 
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@memo81: Nix verstehen du Wissenschaft?
Theorie nix übereinstimmen mit Beobachtung, sein anderes als nix wahr. Licht von Galaxie kommen von weiter weg, als gedacht, was heissen Universum sein älter möglicherweise.
Ich dich helfen verstehen durch sprechen langsam und einfach..
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03.07.2012 09:50 Uhr von Phyra
 
+39 | -20
 
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auch wenn es undecan0l nicht beosnders nett formuliert hat, seine aussage ist vollkommen richtig, memo81 klingt eher wie der typische hauptschulabbrecher der jegliche intelligenz beleidigen muss um sich selbst besser zu fuehlen.
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03.07.2012 09:54 Uhr von Dino_A
 
+9 | -6
 
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Plasmaversum: http://www.viaveto.de/...

Erklärt so gut wie alles.
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03.07.2012 09:58 Uhr von ThomasHambrecht
 
+28 | -4
 
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Wie machen die das eigentlich ? das Bild ist doch > 10 Milliarden Jahre alt und die ringförmige Galaxie sieht doch in der Realität heute ganz anders aus - und das Universum ist doch damit heute auch viel grösser als noch vor 10 Milliarden Jahren. Die Umstände die damals das Bild verzerrten gelten doch heute gar nicht mehr.
Das muss doch ein Wust an hochkomplexer mathematischer Berechnung sein?
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03.07.2012 11:01 Uhr von TimeyPizza
 
+14 | -1
 
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@Dino-A: Tut es nicht... zumindest bislang nicht.

Ich hab mir das grad mal bis zu den Quasaren angeguckt und simple Möglichkeiten werden in dem Video gar nicht bedacht. Da sind halt diese Quasare die scheinbar in einer Galaxie liegen die viel näher ist... aber an die extrem naheliegende Möglichkeit das dieser Quasar tatsächlich hinter einer Galaxie liegt und man ihn einfach durch die Galaxie hindurch sehen kann, wird überhaupt gedacht. Es wird sofort die wilde Vermutung (Oder gar Behauptung) aufgestellt, das da was mit der Rotverschiebung nicht stimmt. Nicht sehr wissenschaftlich.
Und weitere fehler gibts auch die darauf schließen lassen das der Autor dieser Videos sich auch nicht wirklich gut in der Astronomie auskennt. Bei einem Beispiel wird z.b. von Gasbrücken zwischen Galaxien erzählt. Das sind aber keine Gasbrücken. Diese Brücken bestehen aus Sternen, nicht aus Gas.

Sorry fürs OT, aber ich hab diese Werbung schon häufiger gesehen und musste nunmal was dazu schreiben.
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03.07.2012 11:08 Uhr von Frekos
 
+4 | -7
 
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WAS? @TimeyPizza

Ausgehend von der Annahme der Plasma-Theorie, entstehen Sterne aus Plasma - dies wiederum sind freiliegende,elektronisch geladene Teilchen - aus diesen Teilchen werden die Sterne geboren - was wiederum impliziert das die Gasbrücken,Sternbrücken sind - nur in seiner Grundform als elektrisch,leitfähigem Gas

Folglich ist doch diese Aussage richtig ?

Achja,wenn ich falsch liege,würde ich mich über Aufklärung freuen,anstatt Minus hageln lassen von Schulabbrecher & Hobbybesserwisser ;)
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03.07.2012 11:15 Uhr von Nebelfrost
 
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@autor: so schreibt man keine wissenschaftliche news. es kann nicht sein, dass man in der überschrift erwähnt, man hätte eine galaxie entdeckt, die eigentlich nicht existieren dürfte, im artikel selbst erwähnt man dann das gleiche nochmal, aber den grund WARUM diese denn nun nicht existieren dürfte, davon schreibt man nichts. letztlich wirft der artikeln eine behauptung auf, ohne sie zu begründen oder zu erklären. damit ist die ganze news letztlich schrott wert. schade, aber ein plus kann ich hier beim besten willen nicht vergeben!
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03.07.2012 11:16 Uhr von White-Rabbit
 
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@TimeyPizza: Auf den Abbildungen die in den Videos zum Plasmaversum zu sehen sind, wird dank verschiedener Spektren doch gezeigt das es tatsächliche "Gasbrücken" gibt die mit den 2-Dimensionalen Standorten der Pulsare übereinstimmen.

Ich habe mir diese "Doku" am Wochenende angesehen und fand vieles sehr einleuchtend und gut verständlich, natürlich sehe ich jedoch auch die Gefahr dahinter das man dadurch leichter dem "Glauben" dieser Theorie verfallen kann. Allerdings würde mich eine Diskussion diesbezüglich dennoch interesseieren.
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03.07.2012 11:17 Uhr von Askeria
 
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Dino_A: Hab mir den film zwei mal gegeben.
und er ist durchaus interessant... allerdings gibts doch n paar dinge, welche mir schwer kopfzerbrechen verursachen...
(nur ein paar beispiele - kannst mir gerne eine msg schicken, wenn du den dialog vertiefen willst)

wenn die energie der sterne (spez. nehmen wir mal unsere sonne) aus dem induktionspotential des kosmischen plasma entsteht; wie werden die schweren elemente erklärt, welche eigentlich nur über fusionsprozesse und den druck enstehen dürften. da laut dem plasmaversum-theorem, die stellare kerntemperatur NICHT ausreichend ist, um das nukleare feuer zu starten, dürfte es keine schweren elemente geben.

wieso wirkt sich im erde/mond-system die gravitation des mondes, stärker auf die erde aus (gezeiten) und warum gibt es keine EM-entladungen, welche eigentlich von der theorie des plasmaversum postuliert werden (stichwort kraterbildung durch EM überschläge).
zudem hätten es, bei den objektannäherungen der letzten jahre, eine starke (!) schwankung im EM-feld der erde geben müssen.

wenn im zentrum der galaxien ein plasmaoid durch die "galaktische induktion" entsteht und eben dieses ein starkes magenetfeld zur folge hat, was stabilisiert die roationsbewegung der galaxien? laut der theorie dürfte es keine entgegengesetze kraft geben, welche die zentrale, magnetische anziehung ausgleicht (den es gibt ja keine dunkle energie/materie in dieser theorie). diese frage lässt sich im übrigen auf alle bekannte skalen des universum interpolieren (sonnensystem, galaxie, galaxienhaufen, ´die große mauer´). zudem stellt sich die frage, wie eine solche struktur, wie die große mauer, in einem induktioinsbetriebenen plasmaversum entstehen kann (hierbei handelt es sich nicht um die ´struktur´ der hintergrundstrahlung, sondern um eine reale anordnung). die argumentation, dass die mauer mit hilfe der dopplerinterpretation entdeckt wurde ist falsch; nicht die interpretation, sondern die analyse der rotverschiebung an sich hat, diese filament-struktur ´erleuchtet´.

ich finde viele dinge die für ein plasmaversum sprechen, aber von lückenlos oder "so gut wie alles" ist da noch nicht zu sprechen. wobei ich zu 100% mit der verneinung der dopplerinterpretation der rotverscheibung im galaktischen feuer übereinstimme.
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03.07.2012 11:26 Uhr von mayan999
 
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seien wir doch mal ehrlich: eigentlich dürfte nichtmal das universum existieren.
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03.07.2012 11:40 Uhr von NoBurt
 
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Alles kaum vorstellbar Ich persönlich finde eh alles unvorstellbar. Nicht wegen der fehlenden Vorstellungskraft, sondern eher wegen der zeitlichen Dimensionen.

Die Wissenschaftler finden Galaxien, die ca. 13,5 oder fast 14 Milliarden Jahre alt sein sollen. Das würde bedeuten, dass sich diese Galaxie(n) innerhalb von 1 bis 1 1/2 Milliarden Jahren nach dem Urknall gebildet haben??!! Komplexe Strukturen mit Masse, Gravitation, einem schwarzen Loch als Kern und das Alles aus einem chaotischen Gasgemisch? In so kurzer Zeit? Bei der Ausdehnungsgeschwindigkeit? Hm...

Es wäre schon mal interessant, die Wahrheit zu erfahren. Nicht nur Theorien. Aber das werden wir leider nie. Dazu müssten wir über unser Universum hinaus schauen können ...
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03.07.2012 12:26 Uhr von Nebelfrost
 
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@noburt: seit wann sind 1 milliarde jahre eine kurze zeit? ich meine, ich weiß ja nicht was du für vorstellungen von kurz oder lang hast. aber wenn man sich allein vorstellt, was auf der erde innerhalb der letzten 1 milliarde jahre passiert ist. damals, in dieser zeit (im übergang vom stenium zum tonium) war die gesamte erdoberfläche noch wüst und leer. eine tote wüste aus stein und geröll, ein landschaftbild das eher an die marsoberfläche erinnert. mit einer atmosphäre, die nicht atembar gewesen wäre, mit nur ganz wenig freiem sauerstoff und überwiegend kohlendioxid. zudem wurde die erdoberfläche von UV strahlung nur so bombardiert, da die ozonschicht noch sehr dünn war. leben bestand zu der zeit lediglich aus mikroorganismen in den meeren, die man mit bloßem auge nicht sehen konnte.

und nun schau dir an, was sich während dieser 1 milliarde jahre auf der erde alles entwickelt hat, bis hin zum heutigen menschen mit seiner technik und den riesigen millionenmetropolen.

auch im universum passiert im laufe von 1 milliarde jahre sehr viel. milliarden neuer sterne entstehen, milliarden anderer vergehen. sonnensysteme mit planeten bilden sich, galaxien formen sich. zudem musst du auch bedenken, dass die dichte des universums, aufgrund seiner geringeren ausdehnung, die erste zeit nach dem urknall noch deutlich höher war als heute. in einem zustand wo alles noch dichter beieinander ist, entstehen galaxien noch viel schneller. die zahl der neu entstehenden galaxien hat daher seit damals abgenommen.

man sollte nicht einfach unüberlegt wie ein waschweib drauf los schwätzen, sondern erstmal überlegen und seine gedanken hinterfragen, bevor man irgendwas schreibt, das man selbst nicht versteht und von dem man sich aber dennoch anmaßt, zu behaupten, es würde genau aus eben diesem grunde falsch sein.
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03.07.2012 12:35 Uhr von Dino_A
 
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@Askeria: Sorry. Ich bin ein einfacher Astro-Fan und mein "erklärt alles" war eindeutig zu hoch gegriffen. Begründung: Der Chef hatte grad angerufen als ich am lesen der News war ^^

Du sprichst wirklich sehr gute Punkte an.

Soweit ich das verstanden habe wird die Rotationsbewegung der Galaxien durch die sekundären Magnetfelder stabilisiert. Wie in der "Doku" gesagt wird, lässt sich das aber nicht aufs Sonnensystem übertragen.

Du könntest die angesprochenen Punkte im ViaVeto Forum diskutieren. Ich will hier nicht die Werbetrommeln schlagen nur, wenn man die Idee PlasmaVersum in einem "normalen" Physik-Forum anspricht, bekommt man viel unsachliches um die Ohren geworfen. Mit Raphael Haumann kann man sachlich diskutieren, obwohl man zugeben muss das man ihm die Abneigung gegenüber der Meinstream-Meinung doch anmerkt. Allerdings ist diese Abneigung längst nicht so groß wie die, die man von Urknall-Befürwörtern zu spüren bekommt.
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03.07.2012 12:38 Uhr von Ah.Ess
 
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@ NoBurt: Hinausschauen bringt auch nichts ;)

Du müsstest dich außerhalb des Universums stellen. Oder kannst du mir sagen, wenn du auf gerader Strecke aus einem Zug schaust, welche Farbe er hat? Dass man es durch das einsteigen ja vorher weiß, ist natürlich klar. Aber da stand man ja auch außen.
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03.07.2012 13:24 Uhr von Frekos
 
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By the Way: Hab irgendwo Mal was zum Thema
"Mars,die Erde der Vergangenheit?" was gelesen das anscheinend der Mars in Wirklichkeit die Erde ist die als Ebene dient in einer anderen Dimension - sogn. Planare Dimensionen, interessanter Punkt hierbei angemerkt sei das sowas wie die Geschichten aus
Shangri La,El Dorado,Atlantis und die ganzen anderen sagenumwobenen Orten,Legenden ebenso auf dieser Theorie Fuss fassen.


Mir ist durchaus bewusst das diese Theorie "unspektakulär,rustikal & unwissenschaftlich" dargestellt wird.

Dennoch finde ich den Ansatz interessant,dass das Universum gar nicht so "Uni" ist,sondern eine Ansammlung von (zufälligen?) Dimensionale Korridore, die Raum&Zeit dehnen um als eine Art Spiegelbild zu fungieren - ein Multiversum,das scheinbar als Ebene dient für unseres Universum - Nur eben mit ganz anderen Ausmassen.
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03.07.2012 13:25 Uhr von NoBurt
 
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@nebelfrost: Ich will mich hier nicht auf dein Niveau herab begeben. Leute zu beleidigen, die Zweifel an der Theorie haben, ist wahrlich keine gute Gesprächbasis.

Zum sachlichen Teil:
Ich habe hier 1 bis 1 1/2 Mrd. Jahre angegeben, da Manche vom Alter des Universums von 15 Mrd. Jahren ausgehen. Laut Wiki entstand das Universum vor 13,7 Mrd. Jahren. Nach 400 Tsd Jahren sank die Temperatur erst soweit, dass sich Atome bilden konnten. Ergo 13,3 Mrd. Jahre.

Die älteste bekannte Galaxie soll 13,2 Mrd. Jahre alt sein, hat dazu also "nur" 100 Mio. Jahre benötigt?

Sorry, aber du kannst mir nicht erzählen, dass sich aus einem Plasma > Gas Gemisch innerhalb so kurzer Zeit (auch 1,5 Mrd. Jahre sind eine kurze Zeit für ein chaotisch sich ausdehnendes Gasgemisch), komplexe Galaxien mit Milliarden von Sternen - quasi aus dem Nichts - gebildet haben können, wofür andere Galaxien auch Mrd. Jahre benötigten (das Sonnensystem hat ca. 1 Mrd. Jahre für die Entstehung von geordneten Strukturen gebraucht (da gab es aber schon die Gravitation), wie lange der Sonnen- oder Gasnebel davor zum Erreichen einer Struktur brauchte, kann auch Niemand sagen...).

Was jetzt in diesem Zeitraum passiert, ist etwas völlig Anderes, da es jetzt komplexe Strukturen und die entsprechende Gravitation gibt...

Ich glaube, dass das Universum allein wegen den ca. 13 Mrd. Jahren alten Galaxien wesentlich älter ist.

Soviel zum Waschweibergeschwätz ...
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03.07.2012 14:00 Uhr von TimeyPizza
 
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@White-Rabbit, Frekos, Dino_A: Ich glaube du meinst die Spektren der Quasare (ein Pulsar ist was anderes). Anhand der Spektren sah man das diese Objekt viel stärker rotverschoben sind, also viel weiter weg sind (nach gängiger theorie), als die Galaxie in deren Materiebrücke diese Objekte scheinbar liegen. Die Schlussfolgerung war, war die Rotverschiebung keine Auskunft über die Entfernung gibt, sondern eine intrinsische Eigenschaft ist. Aber der Quasar kann trotzdem viel weiter weg sein, und es für uns dennoch so aussehen als wäre in der Materiebrücke, weil er einfach dahinter ist. Die Materie in so einer Brücke, oder einer Galaxie, ist nicht besonders dicht, und wenn was helles dahinter ist, sieht man das durch die Brücke/Galaxie hindurch.

@Frekos
In der Astrophysik bezeichnet "Gas" molekularen oder ionisierten Wasserstoff. Eben einzelne Atome/Moleküle. Ein Stern besteht natürlich auch zum Großteil aus Wasserstoff, allerdings ist dieser gravitativ gebunden. Daher ist ein Stern kein Gas. Und solche Brücken die entstehen wenn zwei Galaxien gravitativ interagieren bestehen hauptsächlich eben aus Sternen, nicht aus Gas, denn Gas wird durch die gravitativen Einflüsse als erstes aus dem System entfernt. Das geht recht schnell.

@Dino_A
Warum sollten Wissenschaftler überhaupt eine neue, bessere Theorie ablehnen, wenn diese die Beobachtungen besser und einfacher erklärt? Mit dem Urknall macht man kein Geld. Wenn es umgekehrt wäre, und man plötzlich kein Geld mehr verdienen wenn es doch keinen Urknall gibt, dann wäre das ja noch irgendwo verständlich das sich viele dagegen aussprechen oder gar unterdrücken. Aber so? Der Kern der Wissenschaft ist doch, neues zu Erfahren. Und wenn es tatsächlich keinen Urknall gab, und eine Theorie ALLE Beobachtungen genau so gut erklärt, und am besten auch noch Vorhersagen macht die man Beobachten kann, dann wäre die Urknalltheorie schnell nur noch in den Geschichtsbüchern zu finden. Ich verstehe echt nicht wie man ernsthaft glauben kann, es gäbe Lobbys in einer Wissenschaft in der es nur um ideelle Werte geht, wo der Drang nach der Wahrheit und Verständniss die Hauptmotivation ist.

[ nachträglich editiert von TimeyPizza ]
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03.07.2012 14:23 Uhr von Frekos
 
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Korrigiere mich: Wenn ich falsch liege, aber ionisierter Wasserstoff sind doch Ionenteilchen /Protonen die geladen sind? Ein Zustand vom Plasma der geladenen Protonen ?
Wo liegt also der Unterschied?
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03.07.2012 14:24 Uhr von alphanova
 
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Halma: allein der Einleitungssatz der Quelle weist zig Fehler auf:

"Die Entdeckung eins Lichtbogens hinter einer der ältesten Galaxienhaufen des bekannten Universums, stellt Astronomen und bisherige Vorstellungen von der Entstehung und des Alters des Universums in Frage - schließlich dürfte nach bisherigen Wissen weder Bogen noch Galaxienhaufen in seiner jetzt beobachteten Form nicht existieren."

- einEs Lichtbogens
- hinter eineM der ältesten Galaxienhaufen
- falsches Komma
- die Astronomen werden nicht in Frage gestellt, nur ihre Theorien. die Astronomen werden höchstens vor ein Rätsel gestellt
- nach bisherigeM Wissen
- weder + nicht existieren = doppelt gemoppelt

und ich wette, in dem Artikel werden sich noch viele weitere Fehler finden.. wie in fast jedem anderen Artikel von grenzwissenschaft-aktuell auch.

hier mal die Originalquelle zu dieser News:
http://www.jpl.nasa.gov/...
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03.07.2012 14:31 Uhr von Askeria
 
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@TimeyPizza: wenn sich rausstellt, dass das plasmaversum in der tat die korrekte theorie ist (oder sagen wir besser korrektere), würde das bedeuten, dass die letzten 90 jahre kosmologie und astrophysik neu überdacht werden muss.... und - so neutral sich die wissenschaft gerne darstellt - solche veränderungen werden prinzipiell ungern angenommen.
ich verweise hier mal auf die einstein/bohr diskussion.
oder die einsicht, dass newton nicht recht hatte (zumindest nicht uneingeschränkt).
selbst bei eher geringeren problemen (auf einer kosmologischen skalrierung betrachtet); wie z.b. die defination ab welcher größe ein planet ein planet ist.

und wenn die moderne physik nun eingestehen muss, dass man die letzten 90 jahre halt einhörner statt wildhengste gejagt hat, ist es klar, dass sich da widerstand auftut.

anmerkung: ich spreche mich hier nicht uneingeschränkt für ein plasmaversum aus; sondern nehme mir nur deine frage nach den problemen eines dogmawechseln zu herzen.

nachtrag: mich würde interesserien was alpha zur idee eines plasmaversum sagt. http://www.viaveto.de/... hier ist der drei-stündige film frei sehbar.

[ nachträglich editiert von Askeria ]
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03.07.2012 14:49 Uhr von TimeyPizza
 
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@Frekos: Ok, ionisierter Wasserstoff ist Plasma. Muss mich in der hinsicht korrigieren. Aber in solchen Brücken besteht der großteil der Materie die wir sehen(!), aus Sternen, nicht aus Gas.

Um nochmal die korrigierte Fassung zu liefern: Gas = neutraler Wasserstoff.
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03.07.2012 15:02 Uhr von Nebelfrost
 
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@noburt: 13,7 mrd - 400.000 sind also 13,3 mrd

jetzt musst du mir nur noch sagen wie die schule heißt, in der du rechnen gelernt hast. dann fahr ich nämlich da hin und bestehe auf die sofortige entlassung deines damaligen mathelehrers ;-)

deine "rechenkünste" würden zuminderst auch erklären, weshalb ein so schnelles entstehen von galaxien damals nicht möglich war ;-)

und bitte meinen spitzen humor nicht so ernst nehmen. sollen keine beleidigungen sein.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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03.07.2012 15:17 Uhr von Dino_A
 
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@TimeyPizza: Die Quasare hat man nicht zufällig gefunden und noch weniger sind diese Quasare Auslöser für die Kritik an der Interpretation der Rotverschiebung als Doppler-Effekt.

Die Meinung dass die Rotverschiebung einen anderen Grund hat als die Ausdehnung der Raumzeit, gibt es seit der Entdeckung der Rotverschiebung. Und die Kritik an der "Expansion" kam damals nicht von irgendwo sondern von "ganz oben"... nämlich vom Entdecker der Rotverschiebung selbst, Hubble.

Sieh dir folgende Arbeit an: http://cdsweb.cern.ch/...

Allein durch die Annahme dass Quasare aus heißem Plasma bestehen und starke Magnetfelder besitzen, kann man alle "Eigenschaften" von Quasaren, durch eine spezielle Art der Raman-Streuung (die BESTENS aus dem Labor bekannt ist) erklären.

Allein deren Schlusswort sollte bei der ganzen Kosmologie, alle Alarmglocken läuten lassen. Von "Offenheit" oder "Wir sitzen alle im selben Boot" kann hier überhaupt nicht die Rede sein. :)

Und weil du "Vorhersagen" ansprichst. Nimm dir bitte die Zeit und sieh dir das Kometen-Video auf dem geposteten Link von mir an.

Treffer bei Vorhersagen der Deep Impact Mission:
NASA - 0
Plasmaforscher - 5

Für mich ist spätestens hier der Salat gegessen.

Mahlzeit.

(lol wenn ich mir meinen Post so durchlese könnte man meinen ich hätte ne Ahnung. Wenn ich irgendwas falsch verstanden habe, stelle ich mich der Blamage, entschuldige mich für falsche Infos und bitte um Aufklärung)

[ nachträglich editiert von Dino_A ]
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03.07.2012 16:43 Uhr von NoBurt
 
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@nebelfrost: Aua, das tut schon weh.... Wie ich von Mrd auf Mio zum Abziehen komme, kann ich selbst nicht nachvollziehen.

Trotz Allem - auch wenn der Zeitraum sich nun auf 400 Mio Jahre verlängert ;-) - ist es auf Grund der Eigenbewegung der Teilchen die Entstehung von komplexen Galaxien meines Erachtens nach nicht so schnell möglich. Entstehung von Sternen könnte ich vielleicht noch glauben. Aber bis sich zB unsere Sonne in unserer Galaxie bilden konnte, hat es 8 Mrd Jahre gedauert.

Wenn ich mir Wiki dazu anschaue, kann ich - für mich - einfach nur den Kopf schütteln. Unsere Milchstrasse soll ein Alter von 13,6 Mrd Jahren habe, das Universum 13,7 Mrd. Jahre usw. Alles fein ordentlich vermessen und bestimmt - Beginn der Entstehung nach 100 Mio Jahren..

Deshalb sage ich ja - schwer vorstellbar. Ob es richtig oder falsch ist, kann ich nicht beurteilen.

Für mich ist das so, als wenn ich in einen leeren Raum (Vakuum) eine Packung Mehl puste und erwarte, das in einiger Zeit Brötchen herunter fallen ... Trotz Diffusion und Brownscher Eigenbewegung müsste das ja dann möglich sein. Muss halt nur lange genug warten...

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