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Student nach drei Semestern fertig - Uni verklagt ihn

Marcel Pohl hat sein Studium in nur 20 Monaten zu Ende gebracht und in dem Zeitraum 60 Prüfungen geschrieben. Nun verklagt ihn seine ehemalige Universität und will etwa 3.000 Euro von ihm.

Die private Hochschule für Ökonomie und Management hat den schnellen Studenten vor Gericht gezerrt und fordert einen Teil der Studiengebühren, die der Student nicht gezahlt hat, weil er sein Studium in drei Semestern abgeschlossen hat, statt in der Regelstudienzeit von elf Semestern.

Obwohl Marcel Pohl seit August 2011 offiziell kein Student mehr ist, soll der 22-Jährige die Gebühren bis Ende 2011 weiter zahlen.


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WebReporter: ChackZzy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Student, Uni, Studiengebühren, Nachzahlung
Quelle: www.bild.de

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45 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2012 06:41 Uhr von mcSteph
 
+155 | -1
 
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Manchmal: auch um die Bildung von Vermögen :-)
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03.07.2012 06:52 Uhr von saber_
 
+80 | -12
 
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der kerl zieht sein studium in drei semestern durch, ist aber nicht in der lage seinen vertrag mit der hochschule durchzulesen?


ich studiere auch auf einer privaten hochschule, und da steht ganz klar wie teuer mein studium ist... ich kann meine studienzeit kostenlos um ein jahr verlaengern, wenn ich aber frueher fertig werde muss ich dennoch den vollen betrag zahlen...
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03.07.2012 06:53 Uhr von MisterBull
 
+17 | -23
 
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hat doch alle Vorlesungen und Klausuren in Anspruch genommen, also kann ich irgendwie die position der uni auch verstehen. wenn das in Zukunft viele so probieren gehen einnahmen verloren und manche werden ihr Studium vielleicht nicht mehr geregelt bekommen (Überbelastung etc.)....
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03.07.2012 07:08 Uhr von Sh@dowknight99
 
+75 | -4
 
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@MisterBull: Alle Vorlesungen wird er in den 3 Semestern mitnichten besucht haben können.
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03.07.2012 07:20 Uhr von saber_
 
+28 | -0
 
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Studiengebuehren an der FOM am beispiel des studiengangs bachelor: business administration:

http://www.fom.de/...!tab=studiengebhren-3

Studiengebühr: 42 Monatsraten à 295 Euro, insgesamt 12.390 Euro

42 monatsraten, weil die regelstudienzeit 42 monate betraegt. Dabei ist die monatsrate nur ein beispiel... viel wichtiger ist jedoch der zweite teil des satzes.... INSGESAMT 12390€...


@Sh@dowknight99

er muss nicht alle vorlesungen besuchen... sofern es keien praesenzveranstaltungen sind musst du nie zu vorlesungen erscheinen...

viel wichtiger: er hat alle klausuren geschrieben... von daher auch alle leistungen in anspruch genommen
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03.07.2012 07:43 Uhr von amrandebemerkt
 
+6 | -0
 
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tja .. hätte er mal besser: Jura studiert ;)
Nun da er ja ausgebildet wurde , stehen seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt ja nicht sooo schlecht und er wird die benötigten Peanuts schnell wieder reingeholt haben
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03.07.2012 08:09 Uhr von cyp
 
+9 | -16
 
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@tsunami13: Zitat: "Da kann es doch wohl nicht sein, dass er bestraft wird. Oder soll er nun 2 Jahre dranhängen und das Studentenleben genießen`?"

Wenn man nur Klatschen und Singen studiert hat so wie du dann stimmt das sicherlich ansonsten ist das Studentenleben kein Zuckerschlecken und viele drängen sogar auf den Abschluss und den Arbeitsmarkt
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03.07.2012 08:12 Uhr von UICC
 
+12 | -2
 
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Muhahaha: Ist er ein Genie oder ist der Stoff da an der UNI super trivial damit auch jeder Depp der Zahlt es schaft?
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03.07.2012 08:30 Uhr von Klecks13
 
+14 | -1
 
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@ cyp: "Wenn man nur Klatschen und Singen studiert hat so wie du dann stimmt das sicherlich ansonsten ist das Studentenleben kein Zuckerschlecken und viele drängen sogar auf den Abschluss und den Arbeitsmarkt"

Wenn DU unfahig bist, den Inhalt der News vollständig zu begreifen, steht es dir ganz sicher nicht an, beleidigend zu werden!

Der Ty hat bereits alle Klausuren geschrieben, er ist mit seinem Studium fertig!!!!!!!!! Von daher könnte er das Studentenleben genießen, wenn er die 2 Jahre noch dranhängen würde.

Thema verfehlt, setzen, sechs.
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03.07.2012 08:32 Uhr von saber_
 
+13 | -1
 
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@tsunami13: wenn du in den puff gehst fragst du erstmal nach dem preis... die nette dame sagt dir 100 euro fuer 30 minuten...

nun gehst du mit der dame aufs zimmer und bist nach 10 minuten fertig... forderst du dann auch 67 euro zurueck?


anders ists wenn du mit deiner freundin in die kiste springst... da kannste dann 1 oder 100 minuten brauchen... es wird egal sein...


die von dem herren besuchte hochschule ist eine PRIVATE institution... diese muss natuerlich irgendwie finanziert werden... in einer normalen hochschule haette der herr jedes semester evtl seinen beitrag zahlen muessen und wenn er nach 3 jahren fertig gewesen waere, dann haette er auch nichts mehr zahlen muessen...


der springende punkt: privat vs. staatlich
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03.07.2012 08:46 Uhr von Alice_undergrounD
 
+5 | -10
 
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@ saber_: "viel wichtiger: er hat alle klausuren geschrieben... von daher auch alle leistungen in anspruch genommen"

normalerweise ebringt man leistungen in dem man klausuren schreibt lol :D fail :D
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03.07.2012 08:49 Uhr von MC_Kay
 
+4 | -0
 
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"Die private Hochschule für Ökonomie und Management hat den schnellen Studenten vor Gericht gezerrt und fordert einen Teil der Studiengebühren, die der Student nicht gezahlt hat, weil er sein Studium in drei Semestern abgeschlossen hat, statt in der Regelstudienzeit von elf Semestern.

[...]soll der 22-Jährige die Gebühren bis Ende 2011 weiter zahlen."

In der News ist etwas falsch!
Er wurde nicht verklagt, weil er 3 statt der Regelstudienzeit von 11 Semestern benötigte, sondern weil er nicht bis Ende 2011 bezahlt hat!

Bei der Forderung von 3.000 Euro kann es sich mit Nichten um die Studiengebühren selbst handeln. Denn dann würden die monatlichen Gebühren 750 Euro (3.000 Euro / 4 Monate) betragen.
Ich gehe mal eher davon aus, dass es sich bei den 3.000 Euro um den Streitwert handelt. Denn normalerweise nimmt man diesen Wert als Basisstreitwert bei jedem Prozess bei dem ein Studen die Hochschule oder umgekehrt verklagt.
(Habe selber mal ein Verfahren gegen meine Uni am Laufen gehabt und da wurden auch 3.000 Euro als Streitwert festgelegt.
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03.07.2012 08:51 Uhr von haguemu
 
+7 | -6
 
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Seriöse Uni ? Wäre er zu einer seriösen UNI gegangen hätter er für die belegten Semester bezahlt und nicht das Kleingedruckte suchen müssen.
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03.07.2012 08:56 Uhr von shadow#
 
+4 | -22
 
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03.07.2012 09:09 Uhr von MC_Kay
 
+1 | -2
 
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Unterschied zwischen Studiengebühren und Semesterbeiträgen.

Handelt es sich wie in der News beschrieben wirklich um Studiengebühren oder sind damit doch eher die Semsterbeiträge gemeint?

Denn an einer öffentlichen Hochschule werden manchmal (je nach Bundesland) Studiengebühren in Höhe von 500 Euro/Semester erhoben, die dann separat "deponiert" werden
Semesterbeiträge sind Gelder, die an die Hochschule direkt gehen, um (meist) folgende Ausgaben zu decken:
- Verwaltungskosten
- Bus- bzw. Bahnticket
- Papiergeld
- etc.

Ich glaube mal eher weniger, dass sich die Hochschule die Einnahmen durch die Semesterbeiträge durch die Lappen gehen lässt. Denn diese muss man immer entrichten. Man kann sich aber jedoch von den Studiengebühren befreien lassen.
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03.07.2012 09:11 Uhr von saber_
 
+6 | -5
 
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@Alice_undergrounD: "viel wichtiger: er hat alle klausuren geschrieben... von daher auch alle leistungen in anspruch genommen"

normalerweise ebringt man leistungen in dem man klausuren schreibt lol :D fail :D


der student erbringt seine leistungen indem er die klausuren erfolgreich besteht, ja.

eine hochschule "verkauft" den studenten wissen. wenn die studenten dieses wissen in form einer pruefung erfolgreich bestaetigen, dann hat die hochschule ihre leistung erbracht...


wie fuehlt sich der fail nun an?
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03.07.2012 09:14 Uhr von nchcom
 
+15 | -0
 
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@saber_: verstehe ich das jetzt richtig
Puff= privat
Freundin/Ehefrau= staatlich

Irgenwie Endgeil, jetzt muss ich meiner Frau nur noch klar machen das ich ein bisschen PRIVATleben brauche.
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03.07.2012 09:28 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -0
 
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Da kann man maulen oder nicht: Grundlage ist ganz alleine was er unterschrieben hat. Das zählt. Und das wird das Gericht wohl klären. Alles andere ist reine Spekulation - mehr nicht.
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03.07.2012 09:31 Uhr von Zephram
 
+2 | -0
 
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hmmm: Bei ner Privaten Uni können 3000 pro Semester durchaus hinkommen, guckt mal bei den Amispinnern die Preise an...

Vielleicht hat er ja das 4. Semester angefangen, für ne Nachschreibklausur, dann kommt das doch hin das er das 4. auch bezahlen soll, ein Parkhaus verlangt doch auch einen weiteren Euro für die angefangene Stunde...

Aber andererseits, klar als angehender Ökonom versuch ich doch standesgemäß meine Verluste zu sozialisieren ;) (im Rahmen der Uni) hehe und Gerichte sind heutzutage der völlig normale Weg dazu! Der will Bankster werden und brauch dazu die Nummer in seinem Lebenslauf ^^

jm2p Zeph

Edit: "einen Teil der Studiengebühren" und es steht da 20 Monate = 3 Semester + 2 Monate, klar, es sind 3000 für das angefangene 4. Semester ^^

[ nachträglich editiert von Zephram ]
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03.07.2012 09:37 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Die Hochschule kann den Platz nicht mehr besetzen die Hochschule rechnet pro Platz mit einer gewissen Einnahme. Wenn er früher geht und weniger bezahlt, kann die Hochschule ja nach ihm den frei gewordenen Platz nicht mehr besetzen. So fehlen der Schule die Einnahmen für einen leeren Platz der nicht leer sein sollte.
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03.07.2012 09:49 Uhr von Dynazone
 
+4 | -0
 
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Ein neuer Einstein? Wie kann man bitte schön in 20 Monaten 60 Klausuren bestehen, nebenbei eine Bankausbildung absolvieren und 2 Theses (Bachelor und Master ca. 60 Seiten) schreiben? Ich möchte die Leistung nicht schlechtreden, aber der Umfang der Lerninhalte muß nicht sonderlich groß gewesen sein. D.h. 20 Klausuren pro Semester die i.d.R. max. 3 Wochen auseinander liegen...

[ nachträglich editiert von Dynazone ]
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03.07.2012 10:01 Uhr von artefaktum
 
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Viel Wind um nix: Die Uni verklagt ihn nicht, weil er so schnell studiert hat (wie der Titel assoziieren könnte) sondern weil der Studienplatz bereits im Vorfeld weiter verplant war.
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03.07.2012 10:55 Uhr von cyp
 
+1 | -4
 
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@Klecks13/Tsunami13: Wieviel Doppelaccounts hast du Clown eigentlich? Armutszeugnis hoch 10. Arme Kreatur.

Zumal, du anscheinend überhaupt nicht in der Lage bist der Diskussion in irgend einer Form Folge zu leisten und einfachste Zusammenhänge zwischen Wirtschafts und Öffentlichen Unternehmen verstehst würde ich dich bitten dich einfach wegzutrollen. Danke
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03.07.2012 11:03 Uhr von Zerberus76
 
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unklarheiten: Schade das die 3000 völlig unklar sind. Die Differenz zu den Gebühren für 11 Semester ist es nicht.
und wenn er seit "August 2011 offiziell exmatrikuliert " ist, dann ist der Vertrag ja beendet. Wenn dann könnte die Uni nur immer die Kosten für jedes Semester einklagen aber nicht für Kosten die "erst anfallen werden"...
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03.07.2012 11:13 Uhr von Bloedi
 
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Ich seh gerade Das kommt wieder von der Bild-Zeitung.

Wer weiß, was von dieser abenteuerlichen Story überhaupt richtig ist.

Das liest sich sowieso völlig unrealistisch.

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