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Schweiz: Flüge über Atomkraftwerke, damit Deutsche ausschlafen können?

Der Nordanflug auf dem Schweizer Flughafen Zürich wird von deutscher Seite kritisiert, weil es dadurch Lärmbelästigung gibt. Abhilfe könnte ein Umweg über den Kanton Aargau schaffen, in dem zwei Atomkraftwerke und eine kerntechnische Anlage stehen.

Für den Umweg müssten die Flugzeuge dabei den Kurs im Winkel von 45 Grad ändern, was die internationalen Grenzwerte von 30 Grad deutlich überschreitet.

Für den Überflug gibt es bisher Grenzen zwischen 21 und 7 Uhr.


WebReporter: General_Strike
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Deutsche, Flüge, Fluglärm
Quelle: www.badische-zeitung.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2012 17:19 Uhr von General_Strike
 
+2 | -18
 
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02.07.2012 17:46 Uhr von Perisecor
 
+7 | -3
 
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Mal wieder schweizer Rosinenpicken. Mal wieder schweizer Rosinenpicken.
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02.07.2012 17:52 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -0
 
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Das solln sie mal den Kampfjet-Piloten sagen, es gibt Tage, da hört es sich so an, als ob dir gleich ein Flugzeug ins Haus fliegt, allerdings sind das keine Passagierflugzeuge ^^

Letztens ist bei uns fast ne halbe Stunde so ne A-10 über unsrem Ort im Kreis geflogen...andauernd hat man gehört wie sich der Schub verändert hat....dachte da stürzt was ab, aber habs im ersten Moment net gesehn...kurz später hab ich dann den Spion entdeckt, der die ganze Zeit seine Kreise geflogen ist *g

So verscheuchen sie noch die ganzen Aliens hier...jetzt weiss ich auch, warum ich keine mehr sehe lol

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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02.07.2012 18:35 Uhr von General_Strike
 
+2 | -5
 
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süddeutsche Fluggäste: Viele süddeutsche Fluggäste fliegen ab Zürich. Das ist günstiger als nach München oder Stuttgart zu fahren.

Ausserdem sind die Steuern und Gebühren deutlich günstiger als in Deutschland. Hartmut Mehdorn (AirBerlin) kritisiert das in der Juni-Ausgabe des AirBerlin-Magazins heftig, weil er sein Unternehmen dadurch bedroht sieht.
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02.07.2012 19:14 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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@ Bibabuzzelmann: Die Schweizer haben keine A-10.
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02.07.2012 19:45 Uhr von General_Strike
 
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@Perisecor: Die Schweiz hat auch keine ausländischen Besatzer.
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02.07.2012 19:50 Uhr von General_Strike
 
+0 | -1
 
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@Wolfsburger: Vielleicht sollte man das mit dem KKW Grohnde in Niedersachsen und einem Airbus 380 mal ausprobieren.

Der A-380 fliegt ab Zürich:
http://de.wikipedia.org/...
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02.07.2012 19:58 Uhr von Perisecor
 
+1 | -7
 
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@ General_Strike: "Die Schweiz hat auch keine ausländischen Besatzer. "

Deutschland auch nicht.
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02.07.2012 20:04 Uhr von General_Strike
 
+1 | -1
 
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@Perisecor: "Die ausländischen Streitkräfte haben stets der Bundesrepublik oder der DDR die Mehrheit der Kosten für den Unterhalt ihrer Präsenz in Deutschland in Rechnung gestellt. Der Unterhalt für die sowjetische Armee in der DDR kostete von 1970 bis 1984 zwischen 622 und 812 Millionen DDR-Mark jährlich. Dies entsprach zwischen 3,1 und 9 Prozent der Ausgaben für Landesverteidigung in der DDR.[3] Die Bundesrepublik machte 1990 Hilfszusagen zur Wiedereingliederung der sowjetischen Truppen in die sowjetische Gesellschaft z. B. durch den Bau von Wohnungen.

Heute werden neben der kostenfreien Überlassung von Arealen zur militärischen Nutzung z. B. Kosten für anstehende Renovierungen und Neubauten dieser Militäreinrichtungen aus Steuermitteln der Bundesrepublik Deutschland finanziert. Eine Veröffentlichung des Bundesfinanzministeriums von 2005 veranschlagt die „Verteidigungslasten im Zusammenhang mit dem Aufenthalt ausländischer Streitkräfte“ auf rund 123,3 Millionen EUR Ausgaben, denen 24,9 Millionen EUR Einnahmen gegenüber stehen."

http://de.wikipedia.org/...
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02.07.2012 20:10 Uhr von Perisecor
 
+1 | -3
 
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@ General_Strike: Das hat nur mit Besatzung überhaupt nichts zu tun.

Die Türkei z.B. kommt für den Unterhalt der türkischen NATO-Basen auf, Großbritannien für den Unterhalt der amerikanischen sowie der NATO-Basen und die USA stellen kostenlos Logistik, Intelligence, Trainingsinfrastruktur etc. zur Verfügung.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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02.07.2012 20:48 Uhr von General_Strike
 
+1 | -0
 
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@Perisecor ihr seid Sklaven der NATO: Auch wenn jeder Deutsche nur 1,20 Euro im Jahr für die Raketensilos, Militärflughäfen und Panzerbrigaden der Amerikaner und Briten zahlt (oder vom Arbeitslosengeld abgezogen bekommt), solltet ihr euch fragen, ob es das wirklich wert ist.
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02.07.2012 20:48 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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@Peris: "Die Schweizer haben keine A-10."

Ei dann haben se ja Glück lol
Naja, kommt zum Glück auch nicht jeden Tag vor :)
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02.07.2012 21:23 Uhr von Perisecor
 
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@ General_Strike: Die Schweiz hat während des Kalten Krieges genug Geld an die NATO gezahlt, weil man genau wusste, dass man im Fall der Fälle alleine keine Chance hat.

Es ist aber lustig, wie du ständig versuchst, abzulenken. :D


In einer globalisierten Welt zählt militärische Stärke eben etwas mehr als die Schweizer Garde und die schweizer Banken bekommen, dank immer strikterer Geldwäschegesetze und stärkerer Verfolgung von Steuerhinterziehung, auch große Probleme.
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02.07.2012 23:34 Uhr von MacGT
 
+1 | -1
 
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@Perisecor: Genau, die Schweizer picken die Rosinen, nicht die Deutschen, die zwar günstig ab der Schweiz fliegen, aber keinen Fluglärm wollen...

Ach was solls, ich kann dich ja verstehen, wenn man nichts kann, jammert man halt und das könnt ihr Deutschen ja besonders gut...
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03.07.2012 00:41 Uhr von Perisecor
 
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@ MacGT: Ich bin kein Deutscher, soviel also mal zu deinen Vorurteilen.


Der Züricher Flughafen ist, und das willst du doch wohl nicht bestreiten, primär ein schweizer Flughafen.

Dass ihn ein paar Deutsche nutzen geht schon dahingehend in Ordnung, dass diese zuvor für die Nutzung eurer Autobahn Maut gezahlt sowie durch Einkäufe und Gastronomie weitere Einkünfte für den schweizer Staat erwirtschaftet haben - vom Anteil des Ticketverkaufes direkt noch garnicht gesprochen.



Wenn die Schweizer keinen Fluglärm möchten, steht es ihnen jederzeit frei, den Flughafen zu schließen - die direkte Demokratie, auf die man in der Schweiz so unglaublich stolz ist, macht´s möglich.
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03.07.2012 07:32 Uhr von General_Strike
 
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@Perisecor: Von "ein paar Deutschen" kann wirklich nicht die Rede sein. Aus Südbaden kommen sicher Hunderttausende im Jahr.

Es sollte für Deutsche einen Aufschlag von 100 Franken pro Flug geben, mit dem die Schweizer Anwohner für den entstandenen Lärm entschädigt werden.

Ach und durch die direkte Demokratie ist es natürlich kein Problem, den Aufschlag einzuführen.

[ nachträglich editiert von General_Strike ]
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03.07.2012 11:29 Uhr von Perisecor
 
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@ General_Strike: "Von "ein paar Deutschen" kann wirklich nicht die Rede sein. Aus Südbaden kommen sicher Hunderttausende im Jahr."

Die Lösung für das Problem habe ich dir genannt. Die Leute aus Südbaden würden dann zwangsläufig auf andere Flughäfen ausweichen, wobei Stuttgart so und so stetig an Bedeutung gewinnt.



"Es sollte für Deutsche einen Aufschlag von 100 Franken pro Flug geben, mit dem die Schweizer Anwohner für den entstandenen Lärm entschädigt werden."

Klingt doch nach einem super Deal. Keine Warteschleifen über Deutschland, sondern nur Überflugrechte nach ICAO, dafür ein Aufschlag.

Dass Deutschland im Gegenzug diverse Aufschläge für Schweizer erhöht, würde sich zwar kaum vermeiden lassen, aber für die Neutralität muss man eben schonmal in den sauren Apfel beißen.


Nur hast du leider eines nicht bedacht: Der Großteil der Passagiere kommt nach wie vor aus der Schweiz, der Fluglärm würde also nur marginal abnehmen, da die Frequenzen aus Zürich heraus sowieso schlecht sind, da das meiste eben Mittel- bzw. Langstrecke ist.

Um also den Lärm zu reduzieren, muss der Flughafen komplett weg. Und nicht nur die Deutschen.

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