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Reinhard Kardinal Marx beschwert sich über Atheismus in der Kirche

Kardinal Marx hat während dem festlichen Gottesdienst zur Priesterweihe im Freisinger Mariendom, die Priester zur Einheit mit der Weltkirche, Papst sowie Bischof aufgerufen und sich zugleich gegen den Atheismus in der Gesellschaft und in der Kirche gewandt.

"Die Stimmen werden lauter, die den Menschen einreden wollen, die Frage nach Gott sei eine unsinnige. Der schleichende, implizite, verborgene Atheismus auch in der Kirche verwandelt Religion in die Pflege der eigenen Interessen", so Kardinal Marx.

Kardinal Marx sagte in seiner Predigt, dass das Finden Gottes, das größte Glück des Menschen sei. Die Apostel Petrus und Paulus waren hierfür die ersten Zeugen.


WebReporter: 50I50
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kirche, Kardinal, Marx, Atheismus
Quelle: www.kath.net

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2012 17:13 Uhr von gravity86
 
+21 | -4
 
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ach soll der wahnsinnige sich doch beschweren und seine Märchen ruhig weiterglauben... Wird trotzdem nichts daran ändern, dass immer mehr Menschen zur Vernunft kommen.
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02.07.2012 17:32 Uhr von GaiusBaltar
 
+5 | -2
 
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Die lauten Stimmen: die der Kardianal hört, sind die Stimmen der Vernunft!
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02.07.2012 17:59 Uhr von uhrknall
 
+12 | -3
 
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"...gegen den Atheismus in der Gesellschaft..."
Der Atheismus gehört vielleicht nicht in die Kirche, aber in der Gesellschaft zeugt er von der Fähigkeit, logisch zu denken. Und je mehr wir uns vom Mittelalter entfernen, desto weniger Leute werden gläubig sein.
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02.07.2012 19:22 Uhr von 50I50
 
+4 | -2
 
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atheismus: hat in der kirche nichts verloren.
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02.07.2012 20:35 Uhr von pippin
 
+2 | -0
 
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Wie muss ich mir Atheismus IN der Kirche vorstellen?
Wenn er dabei die "Pflege der eigenen Interessen" meint, dann ist das doch der normale Kirchenalltag.

Da hat wohl wieder jemand zu viel Messwein genascht ;-)

[ nachträglich editiert von pippin ]
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03.07.2012 08:44 Uhr von DerMaus
 
+0 | -2
 
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Kann einer den Kirchenspinnern mal die Drogen wegnehmen? Langsam scheint sich hier zu zeigen, dass die Herren wohl nicht damit umgehen können.
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03.07.2012 08:50 Uhr von Alice_undergrounD
 
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boah: du ekelhafter! :D
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03.07.2012 10:44 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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Weiß nicht, aber Atheismus ist doch auch eine Glaube? Passt doch gut in die Kirche...und wenn ich "Gott" nicht als personifiziertes Etwas begreife, dass der Mensch sich irgendwann ausgedacht hat, weil es seinen anthropozentrischen "Verstand" reflektiert, bin ich dann ein Atheist? Warum muss der Mensch eigentlich immer alles in binäre Oppositionspaare einteilen? Gut/Böse; Gläubige/Atheisten; Religion/Wissenschaft...diese Konstrukte gehen mir allmählich auf den "Geist", haha...
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03.07.2012 11:16 Uhr von El_Caron
 
+0 | -0
 
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NEIN, Atheismus ist keine Religion. Hier wird das, wie ich finde, sehr gut dargelegt:
http://skeptico.blogs.com/...
Der Kernsatz übersetzt: Religion muss etwas beinhalten, das man auf Glaubensbasis akzeptiert - ohne Beweise, die der außerordentlichen Natur des Glaubensgegenstandes angemessen sind.
Das Argument "Zu glauben, dass es keinen Gott gibt, ist angesichts der gesamten Schöpfung auch außerordentlich und unbewiesen." läuft ins Leere, denn kaum jemand ist ein "starker Atheist", der tatsächlich behauptet: "Ich WEI?, dass es keinen Gott geben kann!". 99% der Leute argumentieren einfach, dass sie keinerlei Anzeichen finden, und insbesondere keine, die auf eine bestimmte Gottesvorstellung hindeuten, so dass völlig unklar bleiben muss, was ein Gott, sollte er denn existieren, nun wollen könnte und wie mit ihm umzugehen wäre - und deswegen davon auszugehen ist, dass es wohl keinen gibt. Das ist mit obigem Satz nicht anzugreifen. Starke Atheisten dagegen sthen auf fast so wackeligem Stuhl wie Gläubige (außer, dass die Annahme eines bestimmten Gottes natürlich noch unsinniger ist).

Muss man das ganze in "Oppositionspaare" teilen? Jain! Entweder man nimmt an, dass es einen bestimmten Gott gibt und lebt nach seinen Regeln, oder man lässt es bleiben. Trotzdem gibt es natürlich Leute, die sowohl behaupten, an einen bestimmten Gott zu glauben, aber nicht nach seinen Regeln leben. Das ist die Mehrheit, und man nennt diese dritte Gruppe "Heuchler".
Deswegen neige ich dazu, im Rahmen der privaten Lebensführung die relevanten Gruppen in "Gläubige" und "Atheisten" (kurz für: schwache Atheisten) zu teilen.
Im Rahmen der Erkenntnistheorie gibt es dazu noch den Agnostiker, der eine Aussage über die prinzipielle Möglichkeit macht, Existenzaussagen zu treffen. Das ist aber keine Weltanschauung, sondern eine erkenntnistheoretische Position, weil es die Lebensführung nicht anders beeinflusst als beim schwachen Atheisten. Man kann deswegen durchaus gleichzeitig schwacher Atheist UND starker oder schwacher Agnostiker sein.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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03.07.2012 15:51 Uhr von Protonator
 
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Tja Schon Karl Marx sagte: "Religion ist Opium für´s Volk." - Junkies sind immer für ´nen Witz gut.

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