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Kreis Kitzingen: Mesner gesteht 18-fachen Missbrauch eines Minderjährigen

Das Landgericht Würzburg hat es derzeit mit einem erneuten Fall von Kindesmissbrauch seitens eines Geistlichen zu tun. Der Mesner Markus W. hat bereits gestanden, 2004 und 2005 einen damals 12-Jährigen in 18 Fällen sexuell missbraucht zu haben. Er ließ das Geständnis durch seinen Anwalt verlesen.

Dabei, so das Geständnis, habe er sich sowohl in seiner Wohnung, als auch in der Wohnung der Eltern des Kindes sowie in der Sakristei der Kirche an dem Ministranten vergangen. W. leugnet, homosexuell zu sein, gibt aber an, sich "irgendwie in den Jungen verliebt" zu haben.

Gleichzeitig beteuerte er, den Jungen keinem Druck ausgesetzt und ihn nie gewaltsam zu etwas gezwungen zu haben. Sollte der Mesner wegen schweren sexuellen Missbrauchs verurteilt werden, erwartet ihn eine Haftstrafe von mindestens zwei Jahren. Markus W. war ehrenamtlich in der Pfarrgemeinde tätig.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Missbrauch, Geständnis, Kindesmissbrauch, Ministrant, katholisch
Quelle: www.bild.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2012 14:54 Uhr von sandra89
 
+10 | -7
 
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und ich dachte der Reinhold hätte sich an jungen Yetis vergriffen...
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02.07.2012 14:56 Uhr von cyp
 
+18 | -2
 
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oha: mindestens 2 Jahre Haft? Das heißt er wird pro Missbrauchsvorfall zu einer Haftstrafe von 40 Tagen verurteilt? Bitte nicht zuviel!

Gebt dem Schwein 25 Jahre und nachträglich 100 Klöppelschläge auf seinen Schwengel.
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02.07.2012 15:44 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -2
 
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"und nachträglich 100 Klöppelschläge auf seinen Schwengel."

Nicht auf den Schwengel, auf die Glocken müssen die Klöppelschläge :)
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02.07.2012 15:53 Uhr von nanny_ogg
 
+5 | -4
 
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Ein Mesner ist KEIN Geistlicher! Ein Mesner ist ein ehrenamtlich arbeitender Laie (in manchen Fällen angestellter Laie), der keinerei Weihen oder sonst etwas in der Richtung empfangen hat. So macht das Drecksblatt wieder Meinung ... oder der "Web-Reporter" war zu dämlich die Quelle zu lesen???? Ich weiss es nicht, ich lese keine BILD!
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02.07.2012 16:31 Uhr von puremind
 
+2 | -3
 
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...chemische Kastration wäre eine Alternative? Und an alle die jetzt sagen: "Oh weh, so etwas schlimmes kann man doch niemanden antun" denkt mal darüber nach wie es dem Jungen geht. Auch wenn dieser angeblich "nicht gezwungen" wurde. Durch die Autorität seiner Position hatte er genug "Macht" über den Jungen.
Wer sichert das er nach dem Knast nicht wieder übergriffig wird? Fängt ganz klein an...erst wird er es unterdrücken...dann fängt er an Jungs zu beobachten...irgendwann kann er seinen Trieb nicht mehr zurückdrängen.

[ nachträglich editiert von puremind ]
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02.07.2012 19:29 Uhr von sooma
 
+2 | -1
 
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"Druck oder Gewalt habe es aber nicht gegeben."

Ah, wie widerlich! -.-

"Das Gericht hörte trotz des Geständnisses das Opfer an. Der Richter sagte, dass er sich ein Bild von den Tatfolgen machen wolle. Der heute 20-Jährige hat über die Jahre nach eigenen Angaben mehrere Suizidversuche unternommen und ist seelisch gezeichnet. Er habe damals den Mesner als einen Vorgesetzten erlebt, da dieser die Ministranten betreut habe, und sich nicht gewehrt. Erst als er schließlich die Ministrantentätigkeit aufgegeben habe, endeten die Übergriffe. Bekannt wurde der Missbrauch 2011, als das Opfer zusammenbrach und eine Therapie durchlief." (http://www.mittelbayerische.de/...)
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02.07.2012 19:39 Uhr von puremind
 
+1 | -0
 
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krass ja, wenn man jetzt die Seite des Opfers wie es sooma recherchiert hat so liest schäme ich mich für meinen Kommentar wo ich "nur" eine chemische Kastration des Täters forderte -.-

Der Täter stellt sich nun als Opfer dar, schafft es nichtmal selbst auszusagen...erbärmlich. Lebenslänglich mit sozialen Dienstleistungen. Tagsüber im Altenpflegeheim arbeiten und nach Feierabend wieder in den Knast. Der soll wenigstens noch was für die Gesellschaft tun. Und kleine Jungs findet er dort auch nicht...

[ nachträglich editiert von puremind ]
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02.07.2012 20:22 Uhr von Edelbert88
 
+1 | -4
 
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Haftstrafe: Der wird bald wissen wie es ist, wenn man von hinten geladen wird.

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