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Kommentar: Wie die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Herzen der Briten eroberte

Ein aktueller Blog-Kommentar der britischen Zeitung "The Guardian" versucht zu beleuchten, wie es der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gelang, die Abneigung der britischen Bevölkerung gegen sie in Sympathie zu verwandeln.

Der Artikel zitiert einen Radiokommentator, dem zufolge die deutsche Art, Fußball zu spielen "richtig" sei, "auf eine Art, die sinnvoll ist", während Spaniens Spielweise, die als die "böse" herhalten müsse, kontrastiv als Produkt der dortigen "mañana"-Kultur interpretiert wird, "ein Symptom der Faulheit".

Daraus leitet Autor Barney Ronay einen Vorbildcharakter des Systems des deutschen Fußballs für die Briten ab, nicht nur auf dem Platz, sondern auch was Nachwuchsarbeit und Vereinsstruktur angeht, da er vermutet, aus britischer Sicht sei in der deutschen Nationalmannschaft die Art von Team zu sehen, die die englische hätte werden sollen.


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WebReporter: Thallian
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Deutschland, Großbritannien, Nationalmannschaft, Kommentar
Quelle: www.guardian.co.uk

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2012 15:16 Uhr von Mass89
 
+19 | -26
 
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selten so einen Quatsch gelesen. Die Spanier waren gestern einfach nur gut und um Meilen besser als wir.
Wer versucht die schlechte Leistung der Briten oder auch der Deutschen schönzureden, lügt sich in meinen Augen die Realität zurecht.
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02.07.2012 15:32 Uhr von Thallian
 
+20 | -3
 
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@Mass89: Naja, es geht hier ja auch nicht darum, etwas schönzureden, sondern um eine Veränderung in Wahrnehmung und Beliebtheit der deutschen Nationalmannschaft. Zudem ist der Artikel von vor dem gestrigen Finale und man muss ihn somit auch ein bisschen im Zusammenhang mit der Kritik an der spanischen Spielweise vor dem Finale betrachten. Sei es wie es sei - ich finde den Blogeintrag als interessante ausländische Stimme zur Anerkennung unserer Mannschaft sehr lesenswert und kann ihn jedem empfehlen, der über gute Englischkenntnisse verfügt, weil er zugegebenermaßen nicht ganz einfach geschrieben ist...
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02.07.2012 16:04 Uhr von One of three
 
+10 | -3
 
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@ Thalian: "kann ihn jedem empfehlen, der über gute Englischkenntnisse verfügt, weil er zugegebenermaßen nicht ganz einfach geschrieben ist... "

Die ersten beiden Kommentare belegen dass Du recht hast. Die haben garnix verstanden.
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02.07.2012 16:25 Uhr von sicness66
 
+5 | -1
 
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Ist doch immer so: Wenn es zur Dominanz einer Mannschaft kommt, wird sie immer unbeliebter. Vor nicht allzu langer Zeit hat man den Fußball des FC Barcelona als Vollendung bezeichnet und die Mannschaft zur besten aller Zeiten erklärt. Jetzt ist selbiger Fußball "böse" und "unattraktiv". Man will eben immer eine Veränderung sehen.
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02.07.2012 17:48 Uhr von zorndyuke
 
+1 | -8
 
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Question: Ich konnte mit das Spiel leider wegen einer Kundin nicht angucken :(

Mein Kollege meinte, dass Löw verdammt viele "neue" Spieler spielen gelassen hat.

So wie die News die "Manana"-Kultur beschreibt, scheint das ja zu stimmen und ich würde das auch etwas Positiv sehen.

Manana heißt ja "Morgen". Also die Kinder von Morgen müssen ja auch mal Erfahrung kriegen.. also lässt er auch mal unerfahrene an den Platz, auch wenn es eventuell den Titel kostet.

Spaß + Erfahrung für die Jugend > EM-Titel.

Wenn das stimmt, dann ist Jogi Löw ein super Trainer und hat auch mein Herz erobert! Jeder vergisst, dass es beim Fußball um den Spaß geht!

Wer randaliert und andere Nationen beukotiert, weil man verloren hat, ist ein verdammt schlechter Verlierer und man darf nicht vergessen.. die Personen sind VERLIERER!! NOOBS!

Ja, dann ist Deutschland nicht EM-Meister. Dafür hat Deutschland eines der besten Strukturierten Teams überhaupt. Die Pässe, die Taktiken und das Teamplay sind so Geil.. ich mein die Spieler rennen von selbst in perfekte Positionen und die Pässe stimmen perfekt, obwohl die nicht mal hingucken.. Sie wissen einfach was zu tun ist, weil das Routine Taktiken sind und Sie meistens funktionieren.

Selbst wenn es mal nicht funktioniert, wird erstmal solange weiter gemacht, bis eine Lücke gefunden wird und die Taktik aufgeht.

Ich verfluche es.. ich hätte das Spiel gerne gesehen :(

*edit*

Neben wir an irgendwann ist Schweinsteiger und Podolski nicht mehr da.. auf einmal macht unser Lieber Philipp eine perfekte Flanke die perfekt in den Lauf gekommen wäre.. wenn der neue nicht vor Aufregung die Routine vergessen hätte.. aber mit genug Erfahrung, vergisst er es nicht und achtet beim nächsten mal drauf und TOOOOOR!!

Ich sag nur Reus und Hummels.. zwar jetzt nicht neue Fußball spieler, aber letze EM habe ich Sie nicht im Einsatz gesehen.. und Spiel mal mit Spielern, deren Spielstil dir nicht bekannt ist und du nicht Jahrelang eingespielt bist.

Anders für die Nationalmannschaft die Hauptsächlich aus den besten aus FC Barcelona besteht^^ Spätestens wenn die guten Spieler aufhören und die Nationen die neuen Spieler benutzen müssen, wird Deutschland EM + Weltmeister ;)

[ nachträglich editiert von zorndyuke ]
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02.07.2012 18:58 Uhr von GroundHound
 
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Cleverness: Spielerisch kann es unsere Mannschaft mit den Spaniern fast aufnehmen. Und besser als die Italiener sind wir auch. Es fehlt nur noch etwas die Ausgebufftheit, die Cleverness. Die kommt aber noch, immerhin hatten wir die jüngste Mannschaft im Turnier.
Und ja, die Anfangsstrategie gegen Italien war ein Fehler. Deswegen aber alles schlecht zu reden ist total daneben. Wenn ich dran denke, mit was für einem grottigen Fußball unsere Mannschaft früher durchgekommen ist, kräuseln sich einem die Zehennägel auf.
Im Ausland wird der deutsche Fußball viel besser beurteilt, als von uns nörgelnden Deutschen.
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02.07.2012 20:07 Uhr von Elementhees
 
+7 | -0
 
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offtopic: Ich glaube einige haben das Newsbewertungssystem nicht verstanden...

zur News; eine grössere Respektsbekundung kann man glaube ich (vom Mutterland dieser Sportart) nicht bekommen.
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03.07.2012 00:18 Uhr von Umbrella1976
 
+1 | -2
 
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@GroundHound: Cleverness gepaart mit UNVERSCHÄMTEN GLÜCK....Siehe die Szene als Buffon schon geschlagen war und dann WIE VON GOTTES Hand gelenkt der verflixte Pirlo das Ding noch von der Linie kratzt.......Und genau DESWEGEN sind sie unser Angstgegner und nicht etwa weil sie besser Fussball spielen als unsere Jungs...
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03.07.2012 01:42 Uhr von onemanshow
 
+1 | -0
 
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egal wer wie gespielt hat und was angeblich für die zukunft sinnvoller ist. am ende zählt nur das ergebnis
und das spricht für spanien und das die wieder euromeister geworden sind das verdanken die nicht dem zufall..
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03.07.2012 13:33 Uhr von neminem
 
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@Groundhound: "Die kommt aber noch, immerhin hatten wir die jüngste Mannschaft im Turnier."

Und weil unser Jogi auf junge Männer steht, wird das auch immer so bleiben und ergo wird auch die Ausgebufftheit nie eintreten. Dieser Illusion braucht man sich gar nicht hinzugeben. Klar, wenn ein junger Spieler besser ist als ein alter, dann gibt es gute Gründe ihn ihm vorzuziehen. Aber dann darf man sich auch nicht über mangelnde Abgezocktheit wundern.

Man sieht daran schön den Zeitgeist, der auch in der Finanzwirtschaft herrscht. Nur Zukunftsversprechen. Talente. Superstars von morgen, etc...
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03.07.2012 22:01 Uhr von Schwertträger
 
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@Umbrella: >Und genau DESWEGEN sind sie unser Angstgegner und nicht etwa weil sie besser Fussball spielen als unsere Jungs...<

Sorry, aber ich denke nicht, dass das zutrifft.
Und wenn es so wäre, wäre es eine Schande, wenn unsere Fussballspieler so abergläubig wären!

Dann wäre es in der Tat übrlegenswert, in Zukunft nur noch solche Spieler zu Profis aufzubauen, die in einer psychologischen Prüfung bewiesen haben, immun gegen abergläubige Tendenzen zu sein.


Dazu kommt, dass ein Profi keinen Angstgegner hat. Dafür ist er Profi. Bzw. andersrum, solange er einen Angsgegner hat, ist er kein Profi.



Außerdem wäre das mit Buffon nur ein Tor gewesen. Und die anderen beiden?

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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03.07.2012 22:03 Uhr von Schwertträger
 
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Zur News an sich: In der Tat interessant: Wir haben also immer noch nicht unseren Referenzcharakter eingebüsst, obwohl wir uns schon kräftig haben einseifen lassen.

Ist ja angenehm, dass unsere "Korrektheit" und auf Sauberkeit bedachte Technikversessenheit im Ausland auch mal positiv wahrgenommen wird.
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03.07.2012 23:48 Uhr von Umbrella1976
 
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@Schwertträger: Ich glaube auch nicht das unsere Spieler abergläubisch sind. Als Fussball-Fan der ungefähr seit 25 Jahren die Spiele Deutschlands gegen Italien Revue passieren lässt kommt man sich aber vor wie in "Täglich grüsst das Murmeltier" wenn man sich mal alle Spiele der ca. letzten 3 Jahrzehnte Deutschlands gegen Italien anschaut. Fakt ist nunmal es gibt noch keinen Pflichtspielsieg gegen Italien. Und dabei hatten wir schon z.B eine Generation mit einer solchen Mannschaft mit z.B Klinsmann, Völler, Matthäus, Brehme (die 90er Truppe eben). Auch die haben es nicht geschafft ( bzw. vielleicht zum Glück nicht schaffen müssen) Sorry aber wenn man mal 3-4 mal gegen Italien hintereinander verliert mag (und kann) das Zufall sein. Trifft man aber im zweistelligen Bereich aufeinander und verliert alle Duelle da darf man zumindest als Fan ja schonmal in´s Verzweifeln kommen.........
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03.07.2012 23:54 Uhr von Schwertträger
 
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>Trifft man aber im zweistelligen Bereich aufeinander und verliert alle Duelle da darf man zumindest als Fan ja schonmal in´s Verzweifeln kommen.........<

Dann gibt es da augenscheinlich Inkompatiblitäten in der Spielweise.

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