02.07.12 12:25 Uhr
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Verfassungsschutz in Bedrängnis: Italienischer Geheimdienst warnte schon 2003

Immer mehr Ungereimtheiten des Verfassungsschutzes kommen zu Tage. Hat erst am Vormittag des heutigen Montags der Chef des Verfassungsschutzes Heinz Fromm seinen Rücktritt eingereicht (ShortNews berichtete), wurde nun bekannt, dass der italienische Geheimdienst schon 2003 vor einer Neonazi-Terrorzelle warnte.

Der Staatsschutz aus Italien hätte damals schriftlich mitgeteilt, dass sich Neonazis in Belgien getroffen hätten. Von Italienern, die dabei waren, erfuhr der Geheimdienst in Rom "bei vertraulichen Gesprächen von der Existenz eines Netzwerks militanter europäischer Neonazis".

Zudem würden Neonazi-Gruppen aus Bayern und Thüringen enge Kontakte zu italienischen Skinheads pflegen. Dies alles entspricht nicht der Aussage von Heinz Fromm, der sagte, dass es in Deutschland seit 2001 keinen Rechtsterrorismus mehr gab. Zudem wurden beim Verfassungsschutz wichtige Akten für Ermittlungen gegen die NSU-Terrorzelle zerstört.


WebReporter: rgh23
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Italien, Neonazi, Netzwerk, Geheimdienst, NSU, Verfassungsschutz, Mordserie
Quelle: www.zeit.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2012 12:42 Uhr von Teffteff
 
+11 | -0
 
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Erich Fromm ähm
Der Vorsitzende des DDR-Verfassungsschutz hieß Erich.
Herr Fromm heißt mit Vornamen Heinz.

Schöner faupax - Also von mir aus kann das so stehen bleiben. ;)

[ nachträglich editiert von Teffteff ]
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02.07.2012 15:40 Uhr von Buck-Ofama
 
+5 | -2
 
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Die: "Zwickauer Zelle" ist genauso "Echt" wie die "Sauerland Zelle".

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