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NRW: Gynäkologen wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz unter Verdacht

In Nordrhein-Westfalen stehen derzeit mehrere Gynäkologen unter Verdacht, ihren Patientinnen Spritzen mit verbotenen Geschlechtshormonen verabreicht zu haben. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal bestätigte einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus", der die Verwendung verbotener Gestagene thematisierte.

Nun sollen auch Ermittlungen wegen illegalen Handels mit Medikamenten und Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz eingeleitet werden. Demnach soll eine unbekannte Anzahl von Ärzten das Hormon Medroxyprogesteronacetat verwendet haben, das sie zuvor von einer Gruppe von Händlern erstanden hatten.

Grund für den Kauf des in Österreich zugelassenen Mittels ist wohl ein finanzieller. Ein vergleichbares Präparat ist in Deutschland etwas teurer. Vergangene Woche wurden bereits Razzien in elf gynäkologischen Praxen in NRW durchgeführt, weitere, so Oberstaatsanwalt Ralf Meyer, könnten folgen.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verbot, Medikament, Verdacht, NRW, Arzneimittel, Gynäkologe
Quelle: www.aerztezeitung.de

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02.07.2012 13:27 Uhr von Pils28
 
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Also die fanden die Preispolitik der: Pharmaindustrie in Deutschland so unverschämt, dass sie sich das zeug in Österreich gekauft haben. Ist das nicht im Sinne der Europäischen Gemeinschaft und des freien Handels?

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