02.07.12 11:53 Uhr
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Die Schaltsekunde verwirrt das Internet

Wie bereits von Experten prognostiziert wurde, kam das Internet mit der Schaltsekunde am 1. Juli nicht gut zurecht. Probleme mit Datenbanken und der Erreichbarkeit von Servern konnten beobachtet werden, ferner musste die australische Fluggesellschaft Quantas um die 50 Flüge verschieben.

In den nächsten Tagen sollen noch weitere Schäden, die bisher unbemerkt geblieben sind, offenbar werden. Dabei wären die Probleme durchaus zu verhindern gewesen, denn eine Vielzahl von ihnen ergibt sich aus Fehlern in der Programmiersprache "Java" und einem Programmcode im Betriebssystem Linux.

Der Blogger Daniel Sterlin rät Linux, sich am Umgang Googles mit der Schaltsekunde zu orientieren. Google hatte vor bereits einem Jahr den Vorschlag veröffentlicht, die Schaltsekunde auf den gesamten Tag zu verteilen. Google-Server hatten selbst keinerlei Probleme mit dem Zeit-Zusatz.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Problem, Linux, Server, Sekunde
Quelle: www.spiegel.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2012 12:33 Uhr von Wiggleshaker
 
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Mehrzahl: Datenbanken ;)
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02.07.2012 12:53 Uhr von Raskolnikow
 
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@Wiggleshaker: :D Danke!
Sowas passiert...
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02.07.2012 13:47 Uhr von aballi1
 
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@aspartam_gift: Dir ist aber schon klar, das wenn so etwas gemacht wird das im Programmkern hinterlegt sein muss ? Was meinst Du woher ein Java Programm seine Zeitinfos bekommt ? Zuerst von der JVM und diese vom System. Wenn das System die Schaltsekunde nicht berücksichtigt kann die JVM dementsprechend nicht reagieren.


Ich weiß nicht mehr genau welches Land das war, aber gab es letztes Jahr nicht irgendein Land was die Sommer/Winterzeit Umstellung um ein paar Tage verschoben hatte und deshalb in allen bekannten Programmiersprachen und Systemen ein Update notwendig war ?
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02.07.2012 14:22 Uhr von ThomasHambrecht
 
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So richtig kapiere ich das nicht beziehen diese Systeme ihre Uhrzeit nicht über eine Atomuhr?
Und was soll passieren, wenn für eine Datenbank oder ein System eine Sekunde einfach mal etwas länger oder kürzer ist? wieso knallt es, wenn eine Sekunde mal plötzlich 2 Sekunden lang dauert?
Ich würde das ja verstehen bei Echtzeitsystemen in Produktionen mit exakten Steuerungsabläufen.
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02.07.2012 15:01 Uhr von das kleine krokodil
 
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@ThomasHambrecht: Ich würde vermuten es knallt wegen einer Uhrzeit, die es normalerweise nicht gibt. http://de.wikipedia.org/...

Im falle einer Schaltsekunde dauert eine Sekunde nicht länger sondern es wird eine eingefügt.
Auf die Zeit 23:59:59 folgt 23:59:60 und danach folg 00:00:00
und die zeit mit 60 sekunden am ende könnte programme aus dem Tritt bringen, da Uhrzeiten mit 60 Sekunden am ende einfach nicht vernünftig verarbeitet werden.
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02.07.2012 15:18 Uhr von dinexr
 
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Wie das zustande kommt @ThomasHambrecht: "Ich würde das ja verstehen bei Echtzeitsystemen in Produktionen mit exakten Steuerungsabläufen."

Ist doch auch (in etwa) der Fall.

(Wer weiß, was ein Deadlock ist, kann den folgenden Abschnitt überspringen)

Ein Prozessor kann Aufgaben nicht gleichzeitig abarbeiten, sondern nur nacheinander. Allerdings laufen auf heutigen Systemen hunderte von verschiedenen Prozessen. Damit ein System sowas hinbekommt, werden Prozesse nur teilweise abgearbeitet, dann wird zum nächsten geschaltet. Das geht seeehr viel schneller, als es ein Mensch warnehmen kann, so können z.B. zwischen den Eingaben andere nicht vom Benutzer gesteuerte Prozesse weiter verarbeitet werden. Ein Problem was dabei auftaucht ist, dass die Prozesse sich gegenseitig in die Quere kommen können:
z.B. kann ein Prozess vom Ergebnis eines anderen abhängig sein oder mehrere arbeiten auf den gleichen Daten. Deshalb muss man die Prozesse entsprechend steuern. Ein Hilfsmittel dafür sind Sperren (Locks), die man auf Daten anwenden kann, sodass kein Prozess mehr darauf zugreifen kann (während z.B. ein anderer gerade kritische Arbeit darauf verrichtet).

Jetzt kann es aber sein, dass man einen Prozess A hat, der zunächst Datei X braucht und dann Y, sowie einen Prozess B, der erst Y und dann X braucht. Werden beide zeitnah gestartet, kann es passieren, dass A X sperrt und B Y. Die beiden Prozesse warten dann gegenseitig darauf, dass X,Y wieder freigegeben werden (was in so einer Situation nicht passieren wird). So eine Situation nennt man dann einen Deadlock.

---

Genau das ist jetzt auch passiert.

Das System hat die Information bekommen, dass eine Schaltsekunde hinzugekommen ist. Um das zu verarbeiten, wird die aktuelle Uhrzeit gesperrt. Währenddessen, wird der Benutzer darüber informiert, dass eine Schaltsekunde eingefügt wurde. In Linux werden normalerweise alle möglichen Ereignisse protokolliert (logged), wozu auch die Uhrzeit gesperrt wird.

Wenn das Auftreten und Protokollieren der Schaltsekunde im gleichen Zeitinterval (Tick) auftreten, kann die Verarbeitung der Schaltsekunde nicht weitermachen, bevor der Benutzer nicht benachrichtigt wurde. Der kann aber nicht benachrichtigt werden, solange der Zeit-Prozess die Uhrzeit sperrt.

=> Deadlock

Das ganze ist natürlich grob vereinfacht. Das ist aber wohl nicht das erste mal, dass das Problem aufgefallen ist:

https://lkml.org/...

Da gibts dann etwas mehr Details.

---

Inwiefern das ganze jetzt etwas konkret mit Java zu tun hat, weiß ich allerdings nicht :)

[ nachträglich editiert von dinexr ]
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02.07.2012 16:47 Uhr von Saya
 
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Datenbänken??? lol
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02.07.2012 19:08 Uhr von nstyle
 
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In der Quelle steht: " Berichte, nach denen besonders viele Linux-Server am Schaltsekunden-Tag zusammenbrachen, erwiesen sich allerdings als Falschmeldung."

@Author: Gut gelesen ....
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02.07.2012 23:02 Uhr von Der_Norweger123
 
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Dumm stellen mode an

"Kommt jetzt meine i-mails eine sekunde später an?"

sich dumm stellen mode off
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03.07.2012 00:44 Uhr von wombie
 
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Unsinn: Erstens kommen Zeitjustierungen im millisekunden-bereich dank Zeitserver eh immer wieder mal vor und zweitens sind selbst Umstellungen um mehrere Sekunden absolut kein Problem fuer Datenbanken.

Auch fuer Locks ist das eher kein Thema denn halbwegs vernuenftige Locks sind eben NICHT auf Uhrzeit basiert.
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03.07.2012 07:55 Uhr von TheUnichi
 
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dinexr: Wie zum Teufel kommst auf den Zeiger, dass das Problem Deadlocks sind? Die Uhrzeit des Systems, auch unter Linux, wird definitiv mit Locks vor Cross-Thread Zugriffen geschützt, zumal locks nicht viel Aufwand involvieren und lediglich eine Sache der Übersicht sind (Wenn man sie verliert, wirds brenzlig)

Diverse Programme, darunter vorrangig Datenbanksysteme, arbeiten auf verschiedenen Ebenen einfach mit der Systemzeit, wenn z.B. ein Profiler, der die Zugriffs- und Ausführungszeiten der Datenbanken überwacht bei einem Zugriff auf einmal eine Sekunde zu lange braucht, kann das System schon maulen. Das ganze nun hochgesponnen bringt weltweit bei den dutzenden Datenbanksystemen die existieren sicherlich Probleme. Die Systemzeit wird oft für Vergleiche und Hashes benutzt, als Salt, wie o.g. für Profiler und dergleichen. Datenbanksysteme haben meißtens einen Profiler oder ähnliche Diagnostik-Tools.

Über Java braucht man garnicht erst reden, eine Sprache, in der man bewusst Exceptions abfangen muss, um ein Ziel zu erreichen (z.B. EOF) hat in dieser Welt eigentlich nichts verloren und dass Java von Grund auf ein instabiles Stück Codematsche ist, sollte jedem klar und bewusst sein.

[ nachträglich editiert von TheUnichi ]
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03.07.2012 10:47 Uhr von dinexr
 
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"Wie zum Teufel kommst auf den Zeiger, dass das Problem Deadlocks sind?"

Im Link gibts nen Trace dazu - guck halt einfach rein.

"Die Uhrzeit des Systems, auch unter Linux, wird definitiv mit Locks vor Cross-Thread Zugriffen geschützt[...]"

Ja, das hab ich auch gesagt. Schließlich kann ohne LOCKS auch kein DeadLOCK zustandekommen.

"[...]zumal locks nicht viel Aufwand involvieren und lediglich eine Sache der Übersicht sind (Wenn man sie verliert, wirds brenzlig)"

Du hast nicht wirklich n Schimmer, wovon du redest, oder? Locks nur zur übersicht? Die sollen den Zustand des Systems konsistent halten und Race Conditions vermeiden.

Und wen interessiert, ob die Datenbanekn das mitmachen, oder nicht? Wenn sich der Kernel im Deadlock befindet, kann die Datenbank auch nichts mehr machen.

"Über Java braucht man garnicht erst reden, eine Sprache, in der man bewusst Exceptions abfangen muss, um ein Ziel zu erreichen (z.B. EOF) hat in dieser Welt eigentlich nichts verloren und dass Java von Grund auf ein instabiles Stück Codematsche ist, sollte jedem klar und bewusst sein."

BAHAHA ich glaubs auch. Es gibt hunderte gute Gründe, warum Java gut/schlecht ist, für den jeweiligen Use-Case und du pickst dir von allen EINEN EINZIGEN raus, an dem du ALLES festmachst.

Noch dazu, ist der Punkt Unsinn! Ob man EOFs über Fehler findet, oder nicht, hängt absolut nicht von der Sprache, sondern von der entsprechenden API ab. Bei LowLevel-APIs kann sowas vorkommen (oft in C), aber das lieft oft an den einzulesenden Daten und nicht an der API.

---

Mal ernsthaft, wieviel weißt du über Informationstechnik? Das klingt nach jemandem, der bestenfalls Schulwissen hat und anschließend ein paar SQL-Abfragen für irgend ne Website erstellen darf. Allein der erste Absatz zeigt doch, dass du mit Begriffen um dich wirfst und überhaupt nicht weißt, was diese bedeuten ;/
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03.07.2012 12:28 Uhr von EumelPinky
 
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... muß ich das jetzt verstehen ?
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03.07.2012 13:25 Uhr von TheUnichi
 
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dinexr: Sorry Mr. Informationstechnik, ich erläutere.

1. Erklär mir, wie ein auch nur annähernd stabiles System bei einer Zeiterhöhung um eine Sekunde in ein Deadlock laufen kann. Das Lock wird nur einen Bruchteil einer Millisekunde gehalten (theoretisch), es sei denn, es existiert Rekursion in der Erhöhung der Zeit die die Zeit ebenfalls lockt oder die Schaltsekunde wird statisch aufgerechnet und der Lock findet öfter statt (Was sinnlos wäre). Du beschreibst den Fall der Rekursion durch das Loggen der Zeitänderung (Wie auch im Trace vorgeführt), aber warum kann der Kollege mit dem Trace das ganze nicht reproduzieren, wenn das System nicht stark beschäftigt ist? Die Rekursion sollte in jedem Fall statt finden. Der Trace sagt nicht aus, dass geloggt wird, während das xtime_lock noch locked ist. Wenn ich hier einen Denkfehler habe, teile es mir bitte auf vernünftige Weise mit und nicht in der Ansicht, ich wäre dir sowieso unterlegen, denn damit kannst du dich auch ziemlich schnell selbst abschießen.

2. Wer hat gesagt, Locks wären nur zur Übersicht da? Meine Behauptung war, dass das verwenden von Locks nicht mehr benötigt, als wenig Aufwand und gute Übersicht, da zu viele Locks an zu vielen/falschen Stellen schnell dafür sorgen, dass man die Übersicht verliert und an kritischen Punkten Deadlocks oder Cross-Thread-Access einbringt oder das Programm viel zu tief oder zu lange lockt.
Die Datenbanken haben auch in meinem Post keinerlei Zusammenhang mit dem Deadlock gehabt, an dem Punkt, bitte richtig lesen

3. Ich sehe Java nicht aus der Anwendungsentwickler-Sicht sondern aus der Systemintegrator-Sicht (Ich bin/kann beides) und kann aus Erfahrung (Nicht aus random Blogposts mit Pro/Con Listen) sagen, dass Java ein großes, übergewichtiges und umständliches Stück Codematsche ist, das crasht, wann es will und es für richtig hält, das langsamer ist als so gut wie jede andere Sprache auf selbem Funktionslevel und selbst von der PHP GTK übertroffen wird, das eine OOP-Bibliothek mitbringt, die in derselben Form prozedural umgesetzt bei weitem einfacher zu Nutzen wäre (Jede Funktionalität der Bibliothek ist in eine eigene Klasse gefasst, die man umständlich instanzieren muss und oft noch getInstance() (Singletons) benutzen muss, um an die tatsächliche Instanz zu kommen). Du redest von Low-Level Sprachen, bei denen es aufgrund von Platzmangel (in vielerlei Hinsicht) nicht anders geht, aber Java ist eine High-Level Sprache. Eine Methode isEof() oder zumindest getLength() und getPosition()/getOffset() im Stream wäre ja schon ein Traum, aber nein, while( true ) { try { [..read...] } catch( Exception ) { [..eof...] } }.....seeeeeehr elegant.
Java hat diverse Vorteile, vorrangig die Systemunabhängigkeit, das ändert aber nichts daran, dass es eine instabile und hässliche Sprache ist, weshalb auch der Großteil der Entwickler nach und nach von Java wegzieht und zu besseren Alternativen wechselt, so auch Google mit Android (Das einzige, was Java noch als wichtige Sprache hinstellt) Richtung HTML5/CSS, Node.js und Python. Wenn man mal die beiden OOP Giganten, Java und C#/.NET, ausprobiert hat und wirklich aktiv genutzt hat ("Hello World" und "My first gui application" eher nicht) weiß man sofort, wo man besser aufgehoben ist und der Gewinner ist leider nicht Java.
Klar ist das subjektiv, aber es ist die Mehrheit der Entwickler und da gehören die 5% Linux-Developer leider nicht dazu, sorry


Ja, drei-vier SQL Abfragen und "Meine erste Hom3page3", zu mehr hat es leider nicht gereicht, den Rest hab ich bei Wikipedia gefunden
Vielleicht suchst du ja Schüler?! Denk drüber nach!
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03.07.2012 17:58 Uhr von dinexr
 
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Zu 1.

Ich hab das doch im ersten Post bereits erklärt. Die Sperre wird für einen Tick gehalten. Wenn das Auftreten der Schaltsekunde und das Benachrichtigen im gleichen Tick passieren, kommts halt zu nem Deadlock.

Aber das find ich vorbildlich. Du pickst dir aus dem Link zwar raus, dass er es nur unter Last reproduzieren kann, aber die Vermutung, die dort aufgestellt wird lässt du aus - stark.

Und der Trace sagt nicht direkt was über die Locks ... aber was glaubst du, wofür die ganzen wake_ups sind? Blitzbirne.

Und wenn du Genie keine herablassenden Antworten haben willst, dann fang auch nicht mit "Wie zum Teufel kommst auf den Zeiger[...]" an.

Zu 2.
Ja, richtig. Hab das falsch verstanden, was du im ersten Post geschrieben hast. Trotzdem ist "wenig Aufwand" massiv untertrieben. Threads vernünftig zu synchronisieren kann mitunter extrem schwierig werden.

"Die Datenbanken haben auch in meinem Post keinerlei Zusammenhang mit dem Deadlock gehabt, an dem Punkt, bitte richtig lesen"

Nein, nicht direkt. Hättest du aber meinen Post gelesen, wüsstest du, dass es vollkommen egal ist, was die Datenbank so macht, wenn das System hängt. "Datenbank" kannst du dabei durch jede beliebige Software ersetzen.

Zu 3.
Aso ja, deswegen wird C# auch soo oft verwendet und Java so selten, wie? Hadoop benutzen auch nur Idioten, die ihren Laden in <6 Monaten vor die Wand fahren. Und wenn die das mit dem EOF nicht passt (was nach wie vor dein einziger konkreter Punkt ist - sehr stark, wieder), dann nimm n anderes API.

Dass Java instabil ist, ist grober Unfug. Hässlich? Im Allg. gilt C als hässlich, aber nicht Java. Ich halts allerdings für schwachsinnig, Sprachen nach ihrerer Schönheit zu unterteilen, weil das rein subjektiv ist (ich find C z.B. selber kein bisschen hässlich).

5% Linux Developer? Und das sollen wohl auch noch die einzigen sein, die deine Ansichten nicht teilen, wie?

---

Nein, ich suche keine Schüler - auf solche Diskussionen wie diese hier, bin ich nicht unbedingt scharf.
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03.07.2012 21:02 Uhr von TheUnichi
 
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dinexr: Vorweg, in der Tat, mein erster Satz im ersten Post war nicht der geschickteste, falls es dich angegriffen hat, entschuldige, kann ich aber nun leider nicht mehr ändern.

Zu 1: Seinen Ansatz habe ich wirklich überlesen, an dem Punkt macht das ganze auch einen Sinn. Ich habe weiterhin nicht behauptet, dass der Trace nichts über Locks aussagt, sondern über Logs, die geschrieben werden, während xtime_lock gelockt ist. Hier wurde einfach nicht bedacht, dass die Logs für den Timestamp xlock_lock locken, kann ich verstehen, kann passieren, seh ich ein

Zu 2: Wenig Aufwand ist es durchaus, wie gesagt, die Übersicht der Locks zu behalten ist schwer (Wie in dem perfekten Beispiel hier)

Weiterhin war meine Aussage, dass die Datenbank-Systeme eventuell maulen, nach wie vor keine falsche und das war die einzige, die ich diesbezüglich getroffen habe

Zu 3: Ja, wie gesagt, das ist eine absolut subjektive Betrachtung. Allerdings kenne ich sehr viele Entwickler (Ja, ich weiß, du sicher auch) und nur ein winziger Bruchteil von denen hält auch nur annähernd etwas von Java. Aus allen Ecken und auch aus eigener Erfahrung hört man, dass Java instabil und langsam ist. In Java programmierte Programme crashen (Laut Erfahrung/Meinungen anderer Entwickler) im Durchschnitt öfter als Programme in anderen Sprachen und ja, das lässt sicherlich auf unsaubere Programmierung schließen aber hier bietet im Endeffekt die Sprache auch nicht die entsprechenden Möglichkeiten, das Programm stabil zu halten und/oder Java zieht einfach schlechte Programmierer an. Hier in Berlin ist die Nachfrage nach .NET Entwicklern btw. bei weitem höher als die Nachfrage an Java Entwicklern. Selbst große Firmen wie RIM oder VMware haben ihre Java Applikationen nicht richtig unter Kontrolle und man läuft damit regelmässig in Fehler, die nur mühselig zu beheben sind.

Meine Ansicht von Schönheit war desweiteren an die Umsetzung der Bibliotheken gerichtet, nicht an die Syntax selbst. Die Syntax sagt mir persönlich sogar zu (Es ist halt fast dieselbe wie C, C++, C# und Konsorten)
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04.07.2012 00:04 Uhr von dinexr
 
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Wir habens bald: Angegriffen fühl ich mich bei sowas sicher nicht, nur rede ich mit jemandem, dir mir gleich im ersten Satz so entgegen kommt genauso wenig geschwollen Konservativ, wie ich mit nem Amerikaner auf Deutsch unterhalt :)

"Wenig Aufwand ist es durchaus, wie gesagt, die Übersicht der Locks zu behalten ist schwer (Wie in dem perfekten Beispiel hier)"

So gesehen ja, allerdings halte ich das für etwas ungünstig ausgedrückt.

Zu Java noch: Es ist noch ein großer Unterschied, ob viele Java-Anwendungen instabil sind, oder Java selber.

Es ist auch richtig, dass ich so manche Erfahrungen mit C#-/Java-Anwendungen gemacht habe, aber ich werde einen Teufel tun und deswegen allg. Aussagen darüber machen, welche der Sprachen besser ist. So ein wahnsinniger Unterschied ist da nämlich nicht, also müsste man da an die innersten Details gehen und deren Wirkung auf die unterschiedlichesten Use-Cases untersuchen. Die wird kaum ein Mensch alle kennen und gesehen haben und ich denk nicht dran, mir die Mühe zu machen :)

---

Ledig die Platformunabhängigkeit von C# ist fürn Arsch (Mono), deswegen mach ich da so oder so n großen Bogen drum.

[ nachträglich editiert von dinexr ]
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04.07.2012 01:02 Uhr von dinexr
 
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Ahhh btw. "Ich habe weiterhin nicht behauptet, dass der Trace nichts über Locks aussagt, sondern über Logs, die geschrieben werden, während xtime_lock gelockt ist."

Ah ja, richtig. Ich hab mich wohl bei Lock und Log verlesen :X

Trotzdem:

#11 0xffffffff8103692f in wake_up_klogd () at kernel/printk.c:1005
#12 0xffffffff81036abb in release_console_sem () at kernel/printk.c:1051

Da iser doch.

[ nachträglich editiert von dinexr ]
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06.07.2012 12:42 Uhr von 6075
 
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Eingabefehler: s. Folgekommentar

[ nachträglich editiert von 6075 ]
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06.07.2012 12:47 Uhr von 6075
 
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Doch Probleme mit Schaltsekunde: Also mir sind doch diverse Vorkommnisse im Zusammenhang mit der Schaltsekune bekannt, wo Systeme aus der Synchronisation gelaufen sind und Handys falsche Uhrzeit
(inzw. mehrere Minuten wenn "netzsynchronisiert") anzeigen.

Also so simple was das Einfuegen eines Sekuendchens dann wohl doch nicht....

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