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Telekom plant zusammen mit Mastercard ein eigenes Bezahlsystem zu etablieren

Nach aktuellen Medienberichten wird der Telefonriese Telekom schon bald aus dem Projekt "mpass" aussteigen und zusammen mit dem Kreditkartenanbieter Mastercard ein eigenes Bezahlsystem einführen.

Dieses System, welches am heutigen Montag präsentiert werden soll, funktioniert mittels eine kleinen Chips, welcher auf der Rückseite des eigenen Handys befestigt wird. Das ganze soll nach und nach ausgebaut werden und europaweit Anwendung finden.

Mit dem neuen System orientiert sich die Telekom an Googles "Wallet", welches Ende vergangenen Jahres in den USA eingeführt wurde.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Handy, Telekom, Chip, Mastercard, Bezahlsystem
Quelle: www.focus.de

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02.07.2012 11:34 Uhr von Didatus
 
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Neu ist das nicht: Ich gebe zu, dass die Quelle das auch schon ein wenig komisch beschrieben hat, aber so wirklich neu ist das nicht. Sicher, die Telekom führt das jetzt neu ein, aber erfunden haben die das nicht. Und auch der Chip muss nicht auf alle Handys drauf geklebt werden, sondern nur auf solche, die noch keinen NFC Chip mit an Bord haben. Der Aufkleber ist nämlich nichts weiter als ein NFC Chip. Einige der neuen Samsungs und HTC´s haben schon NFC mit an Bord (sicher auch noch andere) und wahrscheinlich bekommt auch das nächste iPhone einen NFC Chip.
Es geht hier nur darum, dass das System auch etabliert wird, denn die Technik alleine reicht nicht. Über den NFC Chip geschieht nur die Authentifizierung. Für Abrechnung müssen dann noch der Mobilfunkbetreiber und ein Bezahldienst zusammen arbeiten. In diesem Fall ist also so, dass man, wenn man über die Telekom ins Internet geht, mittels NFC via Mastercard bezahlen kann.
In der Planung ist das alles schon seit zwei oder drei Jahren. Was neu ist, ist dass die Telekom jetzt mit der Umsetzung beginnt. In England, zumindest London, ist dieses System übrigens schon etabliert und man kann dann ganz einfach mit seinem Handy Bargeldlos bezahlen. Noch nicht überall, aber schon an einigen Orten. Ist schon praktisch, auch wenn es einige gibt, die da Sicherheitsbedenken angeben. Aber da kann man stundenlang ohne Ergebnis diskutieren.
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02.07.2012 13:38 Uhr von nyquois
 
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Wenn das nicht wie eine Kreditkarte funktioniert sondern per Prepaid, ists ja ganz nett. Sonst viel zu unsicher. Handy verloren und schwupp- fehlen ein paar hundert Euro auf dem Konto.
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02.07.2012 13:44 Uhr von ThomasHambrecht
 
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... dann machen noch mehr Leute Schulden weil dann viele einkaufen, auch wenn das Haushaltsgeld schon alle ist. Da gibt es nicht wenige Menschen, die am Ersten des Monats schon pleite sind.
Es gibt ja viele Menschen, die erst gar keine Visa-Karte und Co. bekommen - sich aber jetzt über dieses System verschulden können.
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03.07.2012 08:02 Uhr von TheUnichi
 
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nyquois: Ich kann dir auch auf die Fresse schlagen und dir deine paar Hundert Euro direkt aus der Potte ziehen. Dein Konto hilft dir auch nicht, denn wenn ich deine Handy PIN bekomme (+ Mobile-Payment-PIN die es wohl geben wird), krieg ich wohl auch deine Bank PIN, also könnt ich dir auch deine Karte zocken und damit zur Bank. Damit du die Karte nicht rechtzeitig sperren kannst, zieh ich dir dein Handy auch noch ab.

Klar ist es unsicher, aber alles in einem Ledersack in seiner Hosentasche aufzubewahren ist auch nicht sicherer, ganz im Gegenteil...



ThomasHambrecht
Man kann sein Guthaben allerdings permanent abrufen, die Zeiten, bei denen man zum Automaten muss, sind vorbei. Wer anschließend nicht in der Lage ist, zu haushalten, ist einfach nicht lernfähig, denn es macht keinen Unterschied, außer, dass man sein Geld nicht mehr selbst zählen muss (Was eher für das System spricht)
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23.07.2012 20:25 Uhr von shadow#
 
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Mehr blödsinnige Pfuschsysteme: Genau das was der Kunde braucht...
Am besten noch Prepaid, um es ja schön umständlich zu machen.
Und mit PIN, damit Betrüger mir auch dann über die Schulter sehen können, wenn ich gerade für 2.50 ein Eis kaufe...

Deutschland ist mit Abstand das Konsumenten-unfreundlichste Land das ich kenne, wenn es um Kreditkarten geht.

Die Devise scheint zu sein dass, wenn etwas schief geht, nach Möglichkeit doch bitte der Kunde der Depp ist, der auf dem Schaden sitzen bleibt.
Das als sicher angepriesene Bezahlen mit PIN ist für den Besitzer einer Kreditkarte genau das Gegenteil.
Dadurch dass ich jetzt auch meinen Einkauf über 10 Euro und jeden Tankvorgang in absolut unsicheren Tankstellen mit PIN statt Unterschrift bestätigen muss, hat sich das Risiko dass meine PIN ausgespäht wird, mindestens verzehnfacht.
Den kleinen aber feinen Unterschied macht dann die Haftung aus: Sobald jemand meine Kreditkarte samt PIN hat ist mein Geld weg, mit Unterschrift oder Prüfnummer ist meine Haftung auf 50 Euro am Tag beschränkt - und das auch nur bis zu dem Punkt an dem ich die Karte sperren lasse, danach bin ich fein raus.

Fotos auf Kreditkarten, in anderen Ländern Standard, werden hier nur mit Aufpreis oder gar nicht angeboten.

Der ganze Prepaid-Mist passt da nur zu perfekt rein. Karte verloren? Problem des Kunden.

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