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Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für chinesischen Dissidenten

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht in diesem Jahr an den chinesischen Schriftsteller Liao Yiwu. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels bezeichnete Yiwu als "unbeirrbaren Chronisten" und lobte seine Arbeit mit den "Verstoßenen des modernen China".

Auf der Frankfurter Buchmesse wird Yiwu der mit 25.000 Euro dotierte Preis überreicht. Bereits 1987 erteilten ihm chinesische Behörden Schreibverbot. Nachdem er das Schreiben auch drei Jahre später nicht eingestellt hatte, wurde er wegen "konterrevolutionärer Propaganda" zu vier Jahren Haft verurteilt.

Nach seiner Entlassung arbeitete Yiwu als Straßenmusiker und sammelte Interviews mit Menschen am Rande der Gesellschaft, die er später in dem Buch "Fräulein Hallo und der Bauernkaiser: Chinas Gesellschaft von unten" veröffentlichte. Seit 2011 lebt Yiwu nun, hoch angesehen, in Deutschland.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: China, Friedenspreis, Liao Yiwu
Quelle: www.stern.de
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