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Japan: Massiven Protesten zum Trotz geht erster Reaktor ans Netz

In Japan kam es heute, mehr als ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima, zu der geplanten und international kritisierten Inbetriebnahme eines Atomkraftwerks. Ein Reaktor des Meilers "Ohi" ging am heutigen Sonntag trotz massiver Proteste ans Netz. Zuvor waren alle Reaktoren vom Netz genommen worden.

Demonstranten hatten zuvor mit Sprechchören und Blockaden gegen die Wiederaufnahme aufbegehrt. Die Bereitschaftspolizei rückte an, um das Kraftwerk zu sichern. Eine größere Demonstration in der Landeshauptstadt Tokio verlangte neben dem Atomstopp den Rücktritt von Ministerpräsident Yoshihiko Noda.

Während die Bevölkerung in Tokio bereits am Freitag mit Mottos wie "Nein zur nuklearen Inbetriebnahme" demonstrierte, argumentiert Noda, ohne die Atomkraft sei es dem Land unmöglich, den Lebensstandard weiterhin zu gewährleisten. Tepco teilte nun mit, auch ein Reaktor in Fukushima mache wieder Sorgen.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Netz, Atomkraft, Reaktor
Quelle: www.spiegel.de

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02.07.2012 06:50 Uhr von iarutruk
 
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Die japanischen Verantwortlichen sind bekannt dafür, dass sie immer höchstes Risiko eingehen, solange für sie keine persönliche Gefahr besteht.

Ich bin kein Atomexperte, aber so viel ist mir klar, dass das beschädigte Reaktorgebiet immer noch so stark verseucht sein muss, dass die Nähe in dieser Zone der Aufenthalt für die Menschen gesundheitsgefährdend ist.

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