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USA: Studenten hacken Drohne per "GPS-Spoofing"

Die Tatsache, dass es möglich sein könnte, vom Militär eingesetzte Drohnen zu hacken und somit umzulenken, regt zur Besorgnis an. Doch genau dies ist Studenten der University of Texas nun gelungen. So brachten sie es fertig, die Drohne während des Fluges unter ihre Kontrolle zu bringen und umzulenken.

In diesem Fall besteht allerdings wenig Grund zur Sorge: Erstens ist die gehackte Drohne nichtmilitärischer Natur und zweitens erfolgte der Übergriff im Rahmen eines Experiments. Die Studenten bedienten sich der Technik des "GPS-Spoofings". Dabei werden Signale von Navigationssatelliten verfälscht.

Auch wenn die Folgen in dem Fall harmlos waren, muss das nicht immer sein. Dem Iran soll es bereits im letzten Jahr gelungen sein, eine militärische Drohne auf ähnliche Art zu manipulieren. "Wenn man es mit den kleinen machen kann, dann kann man es auch mit den großen", orakelt der Forschungsleiter.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Drohne, GPS, Hacken
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.07.2012 13:15 Uhr von NoPq
 
+28 | -2
 
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Die Geister die sie riefen ^^
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01.07.2012 15:48 Uhr von Shortpulse
 
+11 | -2
 
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Gottseidank hat das mal jemand gemacht und den Amis gezeigt, dass diese Technik nur solange gut ist, wie es den Nerds gefällt. Gleiches kann man mit wenig Aufwand auch beim DCF Funkuhren Signal veranstalten und mal eben die Zeit per DCF Sender verändern.
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01.07.2012 16:20 Uhr von Hullefu
 
+7 | -3
 
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@Shortpulse: Der Begriff "Nerd" ist da nicht angebracht. Das sind Spezialisten im Bereich software & programming.
Schließlich nennst du einen Automechaniker auch nicht Nerd nur weil er Autos reparieren kann.

zum Thema: Alles ist umgehbar, Firewalls, Schlaglöcher und auch die Sicherheitssoftware von Drohnen.
Die Firewalls haben zwar das Ziel Zugriffe unmöglich zu machen, was jedoch utopisch ist. Vielmehr agieren sie als Widerstand der es erschweren soll einen Zugriff zu ermöglichen.
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01.07.2012 16:42 Uhr von Floetistin
 
+4 | -5
 
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Hullefu: Nerd ist ein passender Begriff. Denn ein "Experte" ist üblicherweise jemand der studiert oder einen Fachbereich erlernt hat.
Diese Leute handeln meist im Auftrag von jemandem.

Ein "Nerd" ist eher jemand, der etwas tut nicht um Geld zu verdienen oder weil er im Auftrag handelt, sondern eher einfach um sich selbst vor einer Community zu beweisen, bzw. um zu beweisen das etwas schier unmögliches doch möglich ist.


Ich kann hierzu 2 wirklich sehr gute Bücher empfehlen. Sind zwar "nur" Romane aber gerade zur aktuellen Situation in Deutschland und Europa und zu dieser News passt es sehr gut.

http://www.amazon.de/...

Die Fortsetzung heisst "Darknet"
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01.07.2012 17:09 Uhr von Snaeng
 
+2 | -1
 
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Inhalt falsch: Abschnitt 1: [..] vom Militär eingesetzte Drohnen zu hacken und somit umzulenken, [..]. Doch genau dies ist [..] nun gelungen.

Abschnitt 2: [..] Erstens ist die gehackte Drohne nichtmilitärischer Natur [..]

Also im zweiten Abschnitt wird sofort verneint was im ersten Abschnitt bestätigt wurde. Grandios!
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01.07.2012 17:33 Uhr von Weltenwandler
 
+5 | -0
 
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auch der: Hack von zivilen Drohnen ist nicht unbedingt "harmlos". Es ist harmloser als eine militärische Drohne zu hacken, doch dadurch eben nicht automatisch ungefährlich. Ich kann das Ding immer noch jemanden auf den Kopf fallen lassen, den Flugverkehr stören oder Daten ausspähen, denn irgendwas wird dann ja auch die zivile Drohne tun was für irgendjemanden interessant wäre. Aber naja, sobald etwas keine Waffen hat ist es eben harmlos in den Augen vieler Menschen...
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01.07.2012 18:10 Uhr von RickJames
 
+1 | -1
 
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Der Iran hat das schon letztes Jahr gemacht.

http://www.theregister.co.uk/...
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01.07.2012 18:27 Uhr von Hullefu
 
+4 | -1
 
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@Floetistin: Du hast wirklich gar keine Ahnung wie der Begriff "Nerd" definiert ist. Das hat nicht mit Bezahlung zu tun oder mit einer ideologischen Einstellung.
Ein Nerd ist jemand mit einer extrem hohen fachlichen Kompetenz und im gegenzug ohne jegliche soziale Kompetenz.
Eher verwendbar ist vllt. der Begriff "Fachidiot" wobei über die hier handelnden Studenten keine Info vorliegt daher verbietet sich das eigentlich auch.
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01.07.2012 20:43 Uhr von Perisecor
 
+2 | -0
 
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Da militärische Drohnen nicht auf GPS als Primärnavigation vertrauen, ist das Beispiel hier nicht 1:1 auf den militärischen Bereich umsetzbar.

Warum der Iran die RQ-170 ziemlich sicher nicht mit GPS-Spoofing heruntergeholt hat, hat z.B. ElChefo hier schon an anderer Stelle ausführlichst erklärt.
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02.07.2012 02:09 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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Wenn ich mit einer Pipette Wasser auf einen Regensensor träufel, habe ich ihn dann gehackt?

Ich will die Leistung nicht kleinreden, aber wäre Hacken nicht eher wenn sie in das System der Drohne eindringen und sie dann steuern?

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