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Peru: Forscher entdeckt Tätowier-Mine der Moche

Die Moche lebten vor 1.600 Jahren im heutigen Peru und tätowierten ihre Haut mit Zinnober. Bisher glaubte man, dass dieses weit aus dem Süden importiert wurde. Jedoch fand nun der Archäologe Regulo Franco eine Zinnobermine, die in der Nähe des Cerro Campana liegt.

Dieser Hügel war für die Moche heilig. Knochen und Keramikstücke belegen, dass die Mine durch die Moche genutzt wurde. Ebenso vorhanden sind dort Malachite, Quecksilber und Quecksilbersulfite.

Da giftige Gase das Betreten der Mine verhindern, kann sie vorerst nicht näher untersucht werden. 2005 fand Franco die gut erhaltene Mumie einer Herrscherin, die ein besonderes Beispiel für die Tätowierkunst der Moche darstellt. Ihre Haut ist mit Schlangen, Fischen und Spinnen kunstvoll bemalt.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Fund, Peru, Tätowierung, Mine
Quelle: www.spiegel.de

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