30.06.12 11:16 Uhr
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England: Laut Studie fühlen sich Migranten heimischer als Engländer selbst

In England fand eine Studie des "Institute for Social and Economic Research" statt. Darin wollte man herausfinden, wie "britisch" sich die Befragten fühlen.

Insgesamt nahmen 40.000 Haushalte aller Bevölkerungsschichten an der Studie teil, man konnte Antworten auf einer Skala von 1-10 geben. Das beste Resultat erhielt man von den dort lebenden Pakistani mit einem Wert von 7.76. Zuwanderer aus Bangladesch und Indien folgten auf den weiteren Plätzen.

Überraschenderweise gab es nur einen Wert von 6.58 auf der Skala bei den einheimischen Briten selbst. Der Autor der Studie meinte, damit seien Vorurteile ausgelöscht, nach denen sich Migranten nicht integrieren wollen. Auch bei den Kindern und Enkeln der Zugewanderten sei das Heimatgefühl sehr hoch.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, England, Migrant, Engländer
Quelle: www.dailystar.co.uk

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2012 13:43 Uhr von Allmightyrandom
 
+11 | -0
 
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Das: könnte in Neukölln genau so sein...
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30.06.2012 14:02 Uhr von Ah.Ess
 
+2 | -2
 
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Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.

Wahrscheinlich wurde gefragt, ob sie sich in der derzeitigen Situation wohl fühlen. Klar, dass dann die Einheimische Bevölkerung nicht so begeistert ist.

Aber Multikulti zielt ja auch nicht darauf ab, der Urbevölkerung nen Gefallen zu tun.
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30.06.2012 15:34 Uhr von Babykeks
 
+3 | -1
 
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Ich finde die logische Abfolge nicht, wonach ei Ich finde die logische Abfolge nicht, wonach eine Umfrage "ob man sich heimisch fühlt" zu dem logischen Ergebnis führt, ob sich jemand integriert oder nicht.

Erklärbar wärs vielleicht so, dass der Autor genau wusste, dass seine Studie ihm mehr Anerkennung bei den richtigen Stellen und damit auch mehr Aufträge einbringen wird, wenn das Ergebnis ein Weltbild unterstützt, das diesen Stellen ganz gut gelegen kommt.

Blöd wärs gewesen, wenn er das Ergebnis seiner Studie näher an der Fragestellung formuliert hätte - z.B. dass England inzwischen mehr als Heimat von Pakistani, Bangladeschen und Indern angesehen werden kann, als als Heimat der dort ´beheimateten´ selbst.
Das wär dann wohl eher das Ende seiner Karriere gewesen.

Ein Hoch auf die politisch korrekte Wissenschaft. (Die hat nämlich auch vor einigen hundert Jahren schon mal das Lernniveau schön klein gehalten.)
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01.07.2012 13:46 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -1
 
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@Babykeks: Wir kennen doch die genaue Fragestellung gar nicht.
Was soll also die Spekuliererei und Unterstellerei?

Es könnten durchaus jede Menge Fragen im Stil von "wie britisch fühlen Sie sich?", "wie wichtig sind ihnen britische Bräuche?", "wie wichtig ist ihnen britische Geschichte?", "lieben Sie die Queen?" dabei gewesen sein. Das wissen wir doch gar nicht.

Du bemängelst "politisch korrekte Wissenschaft", gibst aber selber ein Ergebnis vor, dass so eine Studie eigentlich haben sollte, nur dass Dein Wunschergebnis auf der Gegenseite liegt. Da holt Dich Deine eigene Kritik ein.


Das man allein aus der Frage, ob man sich heimisch fühlt, nicht auf den Grad der Integration schliessen kann, da gebe ich Dir allerdings Recht. Nur wird das eben nicht die einzige Frage gewesen sein (siehe Quelle), sondern nur diejenige, die jetzt zwecks geeignetem Aufmacher vom Daily Star ausgewählt wurde.
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01.07.2012 15:55 Uhr von Babykeks
 
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@ Schwertträger : Nachdem ich die Quelle hinter @ Schwertträger : Nachdem ich die Quelle hinter der Quelle gelesen habe, muss ich tatsächlich feststellen, dass es diesmal die Medien waren, die durch gezielte Auslassungen die Verbindung zwischen nationaler Identität und Integration so aufgeblasen haben...

...trotzdem haben die Studienersteller einen hervorragenden und mit großer Wahrscheinlichkeit auch beabsichtigten Grundstein dafür gelegt.

Mein Ergebnis war übrigens (wie bezeichnet) nur ein Beispiel, das zugegebenermaßen an der anderen Seite der Skala angesiedelt war - aber eine weite Abdeckung liegt ja auch nahe, da ein neues Beispiel ja nicht bedeutet, dass man die vorherigen vergessen soll, sondern eine Interpolation ermöglichen.

In dem Punkt sind wir uns hoffentlich einig - und halten uns nicht mit Missverständnissen auf, ich hätte ein Wunschergebnis gewählt, das das erste Ergebnis in (ich weiß nicht welcher) Weise eliminieren soll?!

Ich hatte nur die beim Leser ankommende kausale Verbindung angezweifelt - und die enthält nunmal nicht die originale Fragestellung sondern nur die publizierte (dass die originale Fragestellung in der Tat noch weniger zulässt, diese Schlüsse zu ziehen - sie sogar fast schon widerlegt, ist gar nicht mal relevant).

Ich komme selbst aus einem Fachbereich, in dem tagtäglich sowohl die "politisch" korrekten Schlüsse gezogen werden (also die die der Universitätsleitung gefällt), als auch finanzielle Interessen bei der Forschung klar in den Vordergrund gestellt - in den Papers dann aber verschwiegen werden.

Und da das überall gang und gäbe zu sein scheint, wollte ich ausdrücken, dass Studien und deren Ergebnisse niemals objektiv beim "Endkunden" (hier dem Leser) ankommen. Alles andere käme dann wohl von einer missverständlichen Formulierung meinerseits. Ich hoffe, das macht es klarer.


[ nachträglich editiert von Babykeks ]

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