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Köln: Stadtrat rehabilitiert Opfer der Hexenverfolgung

Nun hat der Stadtrat in Köln einstimmig beschlossen, dass alle vor 400 Jahren als Hexe oder Hexer verurteilte und hingerichtete Frauen und Männer rehabilitiert werden. Dies geschah aufgrund der Initiative eines Ausschusses.

Besonders eingesetzt für die Rehabilitierung hatte sich der evangelische Pfarrer Hartmut Hegeler. Seiner Meinung nach sei das Thema noch immer unbeliebt, da man zum einen Regressansprüche von Nachfahren fürchtet und zum anderen annimmt, dass sowieso niemand an die Schuld der Verurteilten glaubt.

In Köln waren 38 Personen wegen Hexerei zum Tode verurteilt worden. Darunter befanden sich nicht nur Frauen. Man hatte auch drei Männer und einen Jungen zum Tode verurteilt. Unter den Verurteilten war auch die Kölner Unternehmerin Katharina Henot.


WebReporter: sternchen88
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Köln, Opfer, Stadtrat, Hexenprozess
Quelle: www.n-tv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2012 23:40 Uhr von Volksfreund
 
+4 | -1
 
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Davon können: sich die Opfer nur etwas kaufen, wenn die Nachfahren reelle Ansprüche auf Entschädigung geltend machen können. Alles andere ist sinnlose Symbolpolitik.
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29.06.2012 23:43 Uhr von Katzee
 
+5 | -0
 
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Da ist Köln: fortschrittlicher als Düsseldorf. Dort wurde die Rehabilitation verurteilter Hexen abgelehnt
http://www.shortnews.de/... .

Ebenso in Freudenberg
http://www.shortnews.de/...

Und die katholische Kirche in England setzt dem Aberglauben noch die Krone auf, indem sie einen Ratgeber zu Hexenbekehrung heraus gibt
http://www.shortnews.de/...
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30.06.2012 01:14 Uhr von Randall_Flagg
 
+2 | -2
 
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Wer sich ein bisschen mit der Thematik befasst, der weiß, dass Hexenverfolgungen meist vom Staat und der Bevölkerung aus geleitet wurden und nicht von der Kirche. Die Inquisition lehnte sie sogar ab.

Eine weitere große Rolle spielt der Zustand der Bevölkerung. Geht es dem Volk gut, ist die Wahrscheinlichkeit einer solchen Aktion recht gering.
Geht es dem Volk mies, geht´s schneller zur Sache als man "ups" sagen kann.

Ich zitiere mal Wikipedia:
"Hexenverfolgungen waren dabei Ausdruck von weitverbreiteten Ängsten und Hysterien, die oft gegen den Willen der Obrigkeit wie auch der Kirchen als regelrechte Volksbewegung aufflammten"

Es folgte eine Aufzählung mit kirchlichen Kritikern der Hexenverbrennung, auf die ich aber mal verzichte.

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