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Die "Karotte des Todes" hilft in der Krebsforschung

"Thapsia garganica" ist der Name einer bereits seit der Antike unbeliebten Pflanze. Bereits die Aufnahme weniger Blätter des Doldenblüters hatte damals oft tödliche Folgen für das Vieh.

Die alten Griechen waren es schließlich auch, die "Thapsia garganica" ihren abenteuerlichen Beinamen gaben: "die Karotte des Todes". Thapsigargin, der Giftstoff der Pflanze, hemmt ein wichtiges Enzym innerhalb einer Zelle, was durchaus zum Tod führen kann.

Mediziner erhoffen sich nun, die "Karotte des Todes" zu heilsamen Zwecken nutzen zu können: sie wollen den Giftstoff der Pflanze nutzen, um gegen Prostatakrebs vorzugehen. Die Tumorzellen sollen hierbei durch das Pflanzengift zerstört werden.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gift, Tumor, Krebsforschung, Karotte
Quelle: www.handelsblatt.com

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