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Drogenkrieg in Mexiko: Entführte Bürgermeisterin ermordet

Der mexikanische Drogenkrieg hat ein erneutes Opfer gefordert. Wieder handelt es sich dabei um eine höherrangige Politikerin. Im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca fand man, nach viertägiger Suche, die Leiche der Bürgermeisterin Marisol Mora Cuevas. Die Leiche der Frau war mit Wahlplakaten bedeckt.

Mit Cuevas Tod steigt die Zahl der seit 2010 ermordeten Bürgermeister auf 21. In den meisten Fällen sind die Morde auf die fehlende Kooperationsbereitschaft mit den Drogenkartellen zurückzuführen. Cuevas wurde am Sonntag nach einem Treffen mit einer Kandidatin der Konservativen Partei entführt.

Seit der Militäroffensive des Staatschefs Felipe Calderón gegen die mexikanischen Drogenkartelle, die 2006 begann, sind 50.000 Menschen umgekommen. Calderón darf bei der bevorstehenden Wahl am Sonntag nicht mehr antreten. Auch für das Unterhaus und den Senat werden neue Wahlen durchgeführt.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mord, Mexiko, Bürgermeister, Drogenkrieg
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2012 11:56 Uhr von Klassenfeind
 
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Schäbig wenn man nur daran denkt, wer denn die Wahl gewinnt..
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29.06.2012 14:18 Uhr von l.l.l.l.
 
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Wenn man den Namen der Stadt bei Google eingibt, kriegt man erschreckende Bilder zu sehen. (verstümmelte Tiere/Menschen)

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