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Aufruf: "Europa neu begründen" setzt sich für Perspektivenwechsel in der Krise ein

"Europa neu begründen" ist der Titel eines Aufrufs, der von einer Vielzahl von Prominenten bereits unterzeichnet wurde und sich dafür einsetzt, den mitunter in der Finanz- und Wirtschaftskrise aufkommenden Nationalismus zu bekämpfen. Zu den Unterzeichnern zählt unter anderem der Ökonom Walter Ötsch.

In einem Interview mit dem Nachrichtenportal "derStandart" erklärt Ötsch, dass er den aktuellen Sparkurs für eine Fehlentwicklung hält. In Krisenländern wie Griechenland oder Spanien, so Ötsch, müssten die "Angebotsbedingungen verbessert" werden. "Flexiblere Arbeitsmärkte" würden dadurch lanciert.

Was heute als "Staatsschuldenkrise" bekannt ist, betrachtet Ötsch als Konsequenz von Bankenrettungsprogrammen und Konjunkturrettungsprogrammen, die er mit der Krise 2007/2008 verbindet. In den betroffenen Staaten beobachtet er einen "Entzug von effektiver Nachfrage", der den Kriseneffekt verstärkt.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Europa, Krise, Wirtschaftskrise, Aufruf, Ökonom
Quelle: derstandard.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2012 15:04 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -0
 
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Ja, stimmt ja alles und wie soll denn nun ein neues Europa entstehen ??

Öhm...sagen wir nicht...oder wie ??
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20.07.2012 18:12 Uhr von Ich_denke_erst
 
+1 | -0
 
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Ich kann diesen Schwachsinn nicht mehr lesen. Wenn ein Land kein Geld mehr hat muss es eben sparen. Wir schieben eine Staatsverschuldung von 2,2 Bio. Euro vor uns her und zahlen im Jahr 32 Mrd. Euro Zinsen. Bevor diese schlauen Ökonomen immer vom Geldausgeben sprechen sollten sie doch mal erzählen wo das Geld herkommen soll. Seit Jahrzehnten machen fast alle Staaten in Europa Schulden - und jetzt wächst uns der Schuldenberg über den Kopf.
Ein neues Europa kann erts dann entstehen wenn alle Staatsfinanzen saniert sind und die Menschen auch mal etwas positives von Europa hören. Dann kommt der Wandel von allein.

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