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Forscher entdecken: auf der Sonne toben in jeder Sekunde tausende Tornados

Seit Generationen zerbrechen sich Forscher den Kopf über die Tatsache, dass auf der Sonnenoberfläche vergleichsweise "milde" Temperaturen von rund 5.500 Grad Celcius herrschen, während die äußere Atmosphäre (Korona) über eine Millionen Grad erreichen kann. Nun wähnt man sich des Rätsels Lösung näher.

Im Magazin "Nature" berichten Forscher von der Universität Oslo nun von ihren Entdeckungen. Nachdem im Vorjahr die Vermutung aufgestellt wurde, die Energieströme aus der Sonne Richtung Korona könnten durch Plasmaströme befördert werden, verlegt man sich nun auf ein anderes Phänomen: magnetische Tornados.

Diese bestehen jedoch nicht aus Luft, sondern aus Plasma. Durch gewisse Vorgänge werde Magnetfeldlinien auf der Sonnenoberfläche beeinflusst, die für die Entstehung der "Tornados" verantwortlich sind. 11.000 dieser Stürme mit einen Durchmesser von 15.000 Kilometern sollen permanent auf der Sonne toben.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Sonne, Hitze, Tornado
Quelle: www.spiegel.de

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