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Fukushima: Extremste Strahlung seit 2011 gemessen

Die höchsten Strahlenwerte seit März 2011 wurden kürzlich in Fukushima gemessen. Aber nicht in dem Brennstoff. Das kontaminierte Wasser weist nämlich die hohe Verstrahlung auf. Sogar das Messgerät ging beim Messvorgang kaputt, so hoch ist die Strahlung. Von lebensgefährlich kann keine Rede mehr sein.

Denn laut dem Atomexperten der Organisation Global 2000, Reinhard Uhrig, wäre die Strahlung so hoch, dass sie einen Menschen, der die Messung durchführen würde, binnen 50 Minuten töte. Der geplante Abbau des Kraftwerks durch Roboter könnte durch diese Strahlung verhindert werden.

Uhrig meint, dass eine wahrscheinliche Lösung in einer permanenten Sperrzone um das Kraftwerk besteht, da dort ein Leben, wie in Tschernobyl, auf lange Zeit nicht möglich sein wird.


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WebReporter: IanDresari
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Fukushima, Atom, Strahlung, Abbau, Kernkraftwerk
Quelle: www.kronehit.at

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2012 12:24 Uhr von IanDresari
 
+14 | -3
 
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Und die Halbwertszeit dieses Zeugs ist noch erheblich länger, als das bisschen Zeit, das bis jetzt vergangen ist.
Man vergisst oft, dass Tschernobyl bei uns noch immer Auswirkungen hat, auch wenn es gerne verschwiegen wird.
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28.06.2012 12:41 Uhr von General_Strike
 
+13 | -6
 
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Fukushima kann leicht schlimmer werden als Tscher-: nobyl

Dort lagern 100.000 abgebrannte Brennstäbe in luftiger Höhe im Abklingbecken eines einsturzgefährdeten Reaktorblocks. Bei einem Erdbeben könnte das Becken entweder undicht werden oder schlimmstenfalls gleich abstürzen.

Die dann frei liegenden 100.000 radioaktiven Brennstäbe würden ohne Kühlung sehr bald anfangen zu brennen. Den Brand zu löschen, wäre wegen der Strahlung nicht möglich. Man könnte die Brennstäbe höchstens mit speziellen, weniger strahlenempfindlichen Radladern ins Meer schieben. Adios, Pazifik!

Aber immer noch besser als weltweiter Fallout. Fukushima enthält soweit ich mich erinnere dutzende Male mehr radioaktives Gift als Tschernobyl.

Die Uhr tickt. Das nächste Erdbeben kann jederzeit kommen. Deshalb möchte TepCo die Elemente sehr viel früher als geplant evakuieren. Die Frage ist nur, ob das möglich ist und wie viele Arbeiter dafür in den grausamen Strahlentod geschickt werden müssen.
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28.06.2012 12:55 Uhr von bumfiedel
 
+3 | -10
 
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man man man Wie kann man eine so wissenswerte und interessante News nur so verunstalten? Eine Runde Deutschunterricht wäre vorher nicht schlechte gewesen!
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28.06.2012 14:14 Uhr von Elementhees
 
+0 | -2
 
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@bumfiedel: Genau das habe ich auch gedacht und mich anschliessend noch über + und - Bewertung gewundert...
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28.06.2012 14:16 Uhr von Trallala2
 
+2 | -4
 
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Jetzt mal Tacheles Fukushima und Tschernobyl werden als Untergang der Menschheit angesehen und die größten Atomkatastrophen, was zum Teil auch stimmt, aber ich möchte hier mal an die Atombombentests der 40´er, 50´er und 60´er Jahre erinnern, die ein vielfaches dessen an Radioaktivität in die Atmosphäre brachten, als die beiden Unglücke hier.
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28.06.2012 14:17 Uhr von str8fromthaNebula
 
+9 | -2
 
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ich wohne in sichtweite des ASSE lagers: fukushima schockt mich irgendwie so gar nicht...........
wenn das ding einstürzt is halb deutschlands grundwasser verseucht sowie das selbe scenario in japan aber in einem dicht bewohnten landstrich mitten in deutschland der ni9ch von einem tsunami vorher leergefegt wurde...
seit jahren versuchen wir hier das bekannt zu machen es gibt internetseiten,demos etc etc etc
hätten wir hier nicht die linken wäre das von der cdu einfach totgeschwiegen wurden , so ist es wenigstens etwas bekannt

"Täglich sickern 12.000 Liter Wasser in den angeblich trockenen Salzstock. Die Strahlung liegt zwischen 90.000 und 240.000 Becquerel pro Liter.

In einer Liste vom 18. Januar 1977 ist vermerkt, dass 49 Atommüllfässern eine Strahlung von 550 bis 700 Sievert pro Stunde an der Außenseite aufweisen."

informiert euch mal, und tut was ihr könnt..dort wird seit dem 2ten weltkrieg einfach nur alles reingeworfen aus verschiedenen ländern und echt gehofft das nix passiert....

da liegen atommüllfässer rostent in 1meter tiefen "grund"wasser was aus den kaputten wänden reinläuft...

fukushima is schlimm ja..aber weit weg...die asse betrifft ganz deutschland mehr oder weniger..
während sich die leute beim castor auf die gleise legen um sich toll zu fühlen wird dort einfach nur reingeworfen was geht und das ding is nichmal 1% so sicher wie diese castor geschichte

http://www.youtube.com/...
Fukushima liegt in Deutschland 750 m tief in der ASSE

[ nachträglich editiert von str8fromthaNebula ]
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28.06.2012 14:40 Uhr von General_Strike
 
+3 | -8
 
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@str8fromthaNebula: Ist euer deutsches Grundwasser nicht sowieso schon verseucht? Bei der vielen Schweinekacke wie da jedes Jahr über die Felder rein sickert, würde ich deutsches Mineralwasser meiden.
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28.06.2012 14:41 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -0
 
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Und somit wird die Welt wieder ein Stück kleiner, zumindest der Teil den man bewohnen könnte....
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28.06.2012 14:46 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -2
 
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lieber 100 atombomben als 1 supergau. die verstrahlung, die ein supergau in der umliegenden gegend (und nicht immer nur dort) hinterlässt, ist enorm. dort ist ein leben und wohnen auf jahrzehnte, gar jahrhunderte hinaus nicht mehr möglich.

hab mal gelesen, dass 15% aller heutigen krebserkrankungen in europa, immer noch auf tschernobyl zurückzuführen sind. in erster linie knochenkrebs und leukämie.

viele werden es nicht glauben, aber ein regionaler atomkrieg wäre bezüglich der strahlung weitaus weniger schlimm als ein supergau. bei der detonation eines nuklearsprengkopfes wird der größte teil der energie aus dem spaltmaterial bereits freigesetzt bzw. aufgebraucht. der überwiegende teil der reststrahlung kommt dann beim fallout runter. die sich darin befindlichen, verbleibenden radioisoptope haben eine vergleichsweise geringe halbwertzeit, so dass das gebiet meist nach einigen monaten oder wenigen jahren bereits wieder bewohnbar ist.

das gros der bei einem supergau freigesetzten radioisotope haben hingegen deutlich längere halbwertzeiten. zudem wird bei einem supergau, die strahlung ja direkt und unabgeschwächt freigesetzt.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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28.06.2012 15:24 Uhr von nanny_ogg
 
+1 | -0
 
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@Autor: ich versteh Dich nicht! Was soll es denn jetzt sein??? Also von lebensgefährlich kann keine Rede mehr sein??? Die Strahlung war aber so hoch, das ein Messgerät kaputt ging????? Aber nicht in dem Brenstoff?????? Und ein Mensch können binnen 50 Minuten getötet werden???????
Holla, die Waldfee, da sollte mal jemand die Schule erneut besuchen ... oder erstmals?

Gut, das man die Quelle noch lesen kann ...
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28.06.2012 15:34 Uhr von Mobster
 
+1 | -0
 
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Alleine durch den Feldanbau wird Grundwasser mit Uran versucht. Nämlich durch Uran im Dünger.

Hier mal der erstbesten Link dazu:

http://www.g-o.de/...
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28.06.2012 16:37 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -1
 
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@nanny_ogg: der autor wollte damit wohl ausdrücken, dass der begriff "lebensgefährlich" noch untertrieben ist. so hab ich es zumindest aufgefasst.
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28.06.2012 18:08 Uhr von IanDresari
 
+0 | -0
 
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@nebelfrost denkt mit lebensgefährlich würde ich hier mit absolut tödlich steigern

"Der geplante Abbau des Kraftwerks durch Roboter könnte durch diese Strahlung verhindert werden." hört sich zugegebener maßen aber seltsam an

beim Rest kA warum manche über das Deutsch flamen... dem einen passts nicht, wenn man kurzte sätze schreibt, dem andren nicht, wenn man lange schreibt. also was solls?

[ nachträglich editiert von IanDresari ]

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